Mit einer Datenstrategie zum zirkulären Geschäftsmodell

Veröffentlicht: 03.09.2026 / zuletzt bearbeitet: 03.09.2026

Projektziele & Projektergebnis

Projektziele:
eines Konzeptes in den Bereichen „Geschäftsleitung“ mit dem Ziel der Erhöhung/Steigerung/ Optimierung .
Projektergebnis:
Das Ergebnis war eine im Konvoi erarbeitete Geschäftsmodellinnovation inkl. Roadmap für die praktische Umsetzung von Zirkularität inkl. der Datenstrategie.

Gesamtprojekt

Personentage
12 Tage
Nicht ausgeführt
Nicht ausgeführt
Nicht ausgeführt
Nicht ausgeführt
Phase
Konzept
Prototyp
Entwicklung
Testen
Implementierung
Beteiligte
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Kosten*
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Projektphase ausgeführt
Projektphase nicht ausgeführt
interne Projektbeteiligte
externe Projektumsetzer

Top Erkenntnisse aus dem Projekt

  • Ein zirkuläres Geschäftsmodell gleichzeitig digital zukunftsfähig aufzustellen, ist für ein kleines Unternehmen eine sehr große Aufgabe neben dem Tagesgeschäft.
  • Die zirkulären Potenziale von Solarcarports aus Metall (Leichtbau oder Stahl) sind sehr groß und längst nicht ausgeschöpft.
  • Die Geschäftsmodellarbeit profitierte sehr stark von dem vielfältigen Feedback von Unternehmen anderer Branchen.
  • Ausgangslage

    Es bestehen Optimierungspotenziale in den Bereichen ["Geschäftsleitung", "Marketing", "Vertrieb", "Service und Support"]
    Es gab neue Anforderungen in den Bereichen ["Geschäftsleitung"]
    Wachstum sollte gesteigert werden in den Bereichen ["Vertrieb", "Service und Support"]
    Es gab neue gesetzliche Anforderungen in den Bereichen ["Geschäftsleitung"]

    Zentrale Fragestellungen im Projekt

    • Die Nutzungsdauer eines Stahlcarports sollte erhöht werden.
    • Wie organisiert das Unternehmen einen zirkulären Prozess bei gleichzeitigen Pflichten (Digitaler Produktpass) rund um ihr Produkt?
    • Wie funktioniert der Umbau des Produktes zu einem kreislauffähigen in einem realistischen Business Modell?

    Projektdetails

    Zeitrahmen: -

    Die Firma umetec Gmbh aus Eberswalde ist ein klassisches Metallunternehmen, das seit über 20 Jahren Teile für die Bahn-, Windkraft- und Maschinenbauindustrie Teile fertigt. Die Inhaberin Alexandra Walter hält ihr knapp 50-Personen-starkes Unternehmen modern, innovativ und setzt auf Nachhaltigkeit, um im umkämpften Stahlbau zu bestehen. So entstand mit dem Solarcarport CARTHEIA eine Produktinnovation im Unternehmen. Das langlebige Stahlcarport ist die erste Eigenentwicklung des Unternehmens. Ihre Idee: KMU, Kommunen, sowie öffentliche Institutionen überdachen ihre Parkflächen, produzieren dabei Solarstrom und schützen gleichzeitig die Fahrzeuge vor Witterungseinflüssen. Mit einem Prototyp auf dem Werksgelände und einem realisierten Projekt in Frankfurt (Oder), sah umetec großes Potenzial, mit Fokus auf Digitalisierung und Kreislaufwirtschaft, CARTHEIA im Markt besser zu positionieren. Denn die hohe Langlebigkeit des Stahlcarports über mehrere Jahrzehnte hinweg war kein entscheidendes Verkaufsargument für die Kunden. Mit Blick auf die Potenziale, die sich für langlebige Produkte aus der Circular Economy ergeben, wollte umetec ihr Geschäftsmodell auf den Prüfstand setzen. So kam das Angebot des Zentrums Zukunftskultur und der Thüringer Energieagentur sehr recht: Sie nahmen an dem ersten Thüringer CIRCO-Track teil. Das Ziel: Gemeinsam mit anderen mittelständischen Unternehmen die Kreislauffähigkeit ihres Produktes in Frage zu stellen – von einfachen Datenflüssen bis zum komplexen Servicemodell. Das Team des Zentrum Zukunftskultur begleitete umetec, bestehend aus dem Projektleiter CARTHEIA und dem Leiter des Marketingteams, bei ihrem ersten CIRCO-Track. Innerhalb von rund sechs Wochen durchlief das Team ein individuelles Online-Auftaktgespräch sowie vier Workshops. Mit dabei: Drei weitere Thüringer Unternehmen, das Team der THEGA sowie ein CIRCO-Trainer aus den Niederlanden. Zunächst analysierten sie die Wertschöpfungskette von CARTHEIA auf zirkuläre Potentiale. Anschließend wählte das Team die vielversprechendste Idee aus und entwickelte sie zu einem passenden Produkt- und Geschäftsmodell weiter. Im letzten Schritt entstand ein konkreter Maßnahmenplan samt Roadmap und Pitch vor den anderen Unternehmen. Der gesamte Prozess wurde durch einen individuellen Trainercall, kontinuierlichen Erfahrungsaustausch mit teilnehmenden Unternehmen sowie die durchgehende Unterstützung der CIRCO-Trainer*innen begleitet. Dazwischen traf sich das Team mehrmals online und in Eberswalde. Sie vertieften die gewonnenen Ideen, glichen sie ab (z.B. mit echten Daten zur Abschätzung der Machbarkeit) und optimierten den Plan. Am Ende des CIRCO-Tracks stand ein Geschäftsmodell sowie ein mehrstufiger Plan für die Umsetzung in die Praxis. In einem zweiten Schritt bearbeitete das Team des Zentrums Zukunftskultur und von CARTHEIA nun das Thema „Datenmanagement“. Sie erhoben den Ist-Stand der Daten- und IT-Infrastrukturen rund um CARTHEIA und mit Blick auf die Zusammenhänge ins „Mutterunternehmen“. Ebenfalls wurden die gesetzlichen Anforderungen in den Blick genommen, die u.a. rund um den digitalen Produktpass, der in den nächsten Jahren verpflichtend für Endprodukte aus Stahl, mit Batteriespeichern (Batteriepass) sowie PV-Anlagen wird. Mit Hilfe von Schraubfundamenten soll das CARTHEIA Solarcarport in einem ersten Schritt rückstandslos demontagefähig gemacht werden. So wird es attraktiv für eine zweite, dritte oder sogar vierte Nutzung durch Endkunden, die eine solare Parkplatzüberdachung für kürzere Zeiträume wie z.B. 5-10 Jahre benötigen. Eine Rücknahmeoption für Kunden ermöglicht dies und soll die, in der Herstellung energieintensiven und langlebigen Carports wirtschaftlich attraktiv und gleichzeitig zirkulär machen. In weiteren Schritten gibt es Ideen, das Carport einem Redesign für Modularität, leichtere Demontage und schnelle Reparierbarkeit/Wiederaufbereitung zu unterziehen. Eine weitere Geschäftsidee ist es, ein Leasing-Modell in Kooperation mit anderen Unternehmen aufzubauen. Das Datenmanagement sollte von Beginn an mitgedacht werden: Durchgängige IT-Lösungen, gutes Schnittstellenmanagement, Interoperabilität und die Erstellung eines digitalen Produktpasses, der für Hersteller und Kunden gleichermaßen Mehrwerte bietet, sind die Ziele. Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz z.B. durch ein On-Premise-RAG-System wurde bereits diskutiert.

    Methoden

    Ergebnisse der einzelnen Projektphasen

    Unternehmensbeschreibung

    Name
    Umetec GmbH
    Anschrift
    Marie-Curie-Straße 5, 16225 Eberswalde
    Umsatz pro Jahr
    Nicht angegeben
    Branche
    Produktion, Industrie, verarbeitendes Gewerbe
    Gründungszeitraum
    Vor 10 - 49 Jahren
    Beschäftigtenzahl
    10 - 49
    IT-Investition pro Jahr
    Nicht angegeben
    Unternehmensangebot
    Produkte
    Unternehmer*innen Zitat zum Projekt
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    Projektbewertung aus Unternehmenssicht
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    Unsere Erwartungen an das Projekt wurden erfüllt.
    Sie würden die Projektumsetzer weiterempfehlen.

    Projektunterstützung

    Projektumsetzer
    Zentrum

    Weitere Kooperationspartner

    Projektumsetzer
    Zentrum
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