Projektziele & Projektergebnis
Umsetzung projekt in den Bereichen „Produktion“ mit dem Ziel der Erhöhung/Steigerung/ Optimierung der Zukunftssicherheit der IT-Systeme, des IT-Know Hows bei Mitarbeitenden, des Informationsflusses (Qualität, Verfügbarkeit, Transparenz) und von Prozessen.
An beiden Standorten ist ein einheitliches System zur Identifikation von Anlagegütern, Lokationen und Fertigartikeln basierend auf einem internationalen eStandard eingeführt worden.
Gesamtprojekt
Top Erkenntnisse aus dem Projekt
Ausgangslage
Zentrale Fragestellungen im Projekt
- Der aufwändigen Erfassung von Qualitätsdaten über Papier und Excel sollte ein Ende bereitet werden.
- Prüfmittel, Orte und Fertigprodukte sind eindeutig zu identifizieren und je nach Anwendung mit Barcodes zu versehen.
Projektdetails
Herausforderung
Die fränkische Eisengießerei Düker will der aufwändigen Erfassung von Qualitätsdaten über
Papier und Excel ein Ende bereiten. Düker stellt Komponenten für Wasser- und Gasleitungen
her. Da viele Produkte Sicherheit für technische Einrichtungen und Menschen bieten müssen,
werden sie streng kontrolliert und die Einhaltung geforderter Qualitätsstandards muss
nachgewiesen werden. Dazu wird bei der Fertigung der sicherheitsrelevanten Produkte die
Qualitätssicherung protokolliert und überwacht. Beispielsweise muss ein vorgegebenes
Anzugdrehmoment für Schrauben einer Armatur sichergestellt und protokolliert sein.
Die verwendeten Prüfmittel (also die Prüfgeräte, Anlagegüter) müssen dazu eindeutig
identifiziert und den Chargen der geprüften Produkte zugeordnet werden. Aktuell sind über
3.000 Prüfmittel angelegt, von denen fast 2.000 ständig aktiv für Prüfungen genutzt werden.
Die im Projekt entwickelnde Systematik für die Identifikation und Kennzeichnung soll bei
Düker perspektivisch für alle Anlagegüter (also auch Inventar, IT-Ausstattung, etc.)
angewendet werden.
Aktuell wird die Rückverfolgbarkeit von sicherheitsrelevanten Produkten und die Verwaltung
der Anlagegüter in jedem Werk in unterschiedlicher Art und Weise durchgeführt. Die
Systematiken reichen von Handaufschrieb über Excel-Tabellen bis hin zu einer kleineren
Datenbank.
Ziel
Ziel ist es, an beiden Standorte der Düker GmbH ein einheitliches System zur Identifikation
von Anlagegütern, Lokationen und Fertigartikel basierend auf eStandards (Standards für den
elektronischen Geschäftsverkehr) einzuführen. Die manuelle Erfassung von Artikelnummern
und Chargen der sicherheitsrelevanten Produkte soll durch den Einsatz von Scannern
vereinfacht und fehlerfrei werden.
Lösungsansatz
Die Rückverfolgbarkeit, beispielsweise von Armaturen, basiert zukünftig auf eindeutigen,
standardisierten Identifikationsnummern (GTIN) in Kombination mit weltweit lesbaren
Barcodes (Datenträgern wie dem GS1-128 Barcode). Die Verwaltung, Identifikation und
Wartung von Anlagegütern wird auf Basis eindeutiger Idente wie des Global Individual Asset
Identifier GIAI und Barcodes vereinheitlicht. Die in der Produktion verwendeten Prüfmittel
werden basierend auf den Barcodes per Scan erfasst und protokolliert.




