UDI Readiness und Rückverfolgbarkeit für Medizinprodukte

Veröffentlicht: 24.07.2023 / zuletzt bearbeitet: 08.06.2026

Projektziele & Projektergebnis

Projektziele:
Umsetzung projekt in den Bereichen „Produktion“ mit dem Ziel der Erhöhung/Steigerung/ Optimierung .
Projektergebnis:
Definition und Konzeption der für die Intercus notwendigen Anforderungen der MDR in Bezug auf Kennzeichnung der Verpackungen und ggf. der Direktmarkierung von Medizinprodukten.

Gesamtprojekt

Personentage
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Nicht ausgeführt
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Phase
Konzept
Prototyp
Entwicklung
Testen
Implementierung
Beteiligte
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Kosten*
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Projektphase ausgeführt
Projektphase nicht ausgeführt
interne Projektbeteiligte
externe Projektumsetzer

Top Erkenntnisse aus dem Projekt

  • UDI ist nicht nur ein Etikettenprojekt.
  • Korrekte Stammdaten sind immer ein Thema.
  • Ausgangslage

    Zentrale Fragestellungen im Projekt

    • Welche Anforderungen der Medizinprodukteverordnung sind für die Produkte zutreffend?
    • Welche Möglichkeiten der Kennzeichnung für die Verpackungen und der Produkte direkt gibt es?
    • Welche Dienstleister sind zu beauftragen?

    Projektdetails

    Zeitrahmen: 01.02.2019 - 20.09.2019

    Herausforderung

    Die Intercus GmbH ist spezialisiert auf Entwicklung, Produktion und Vertrieb von innovativen,
    medizinischen Produkten, vorzugsweise Implantaten für die medizinischen Fachbereiche der
    Unfallchirurgie und Orthopädie. Sitz des Unternehmens ist Bad Blankenburg, etwa 30
    Kilometer südlich von Erfurt.
    Gemeinsam mit Ärzten, die das Unternehmen mit Problemstellungen aus ihrer täglichen
    Praxis vertraut machen, sucht Intercus nach Lösungswegen und arbeitet an deren
    Umsetzung. Das Ziel des Unternehmens ist die Verbesserung der medizinischen Versorgung
    verletzter oder erkrankter Patienten unter Ausnutzung aller zur Verfügung stehenden
    wissenschaftlichen und technischen Ressourcen. Die Herausforderung dabei ist es, die
    sogenannten UDI-Anforderungen einzuhalten ( "UDI-Readiness"), die vom Gesetzgeber ab
    2020 vorgeschrieben sind. Die Richtlinie zur Kennzeichnung von Medizinprodukten (UDI;
    Unique Device Identification) stellt die eindeutige, international einheitliche Identifikation
    medizinischer Produkte über den gesamten Lebenszyklus sicher und sorgt für mehr
    Transparenz und lückenlose Rückverfolgbarkeit.

    Ziel

    In dem Projekt sollen die UDI-Anforderungen für Medizinprodukte ab dem Jahr 2020 an die
    Intercus-Produkte berücksichtigt werden, so dass ein europaweiter Vertrieb möglich ist. Das
    Ziel des Projekts ist es, insbesondere den Anforderungen an das Label (Barcodierung) und
    an die Stammdaten zu genügen. Jedes verkaufte Produkt soll mit einem Barcode und
    weiteren Informationen eindeutig gekennzeichnet werden.

    Lösungsansatz

    Die Vorgaben der UDI-Anforderungen sind dokumentiert und für Produkte, die in die USA
    exportiert werden, bereits umfänglich erprobt. Dieses Vorgehen dient in Europa als Vorbild
    und Orientierung.
    Daher sollen in einem ersten Schritt die Anforderungen an die Übermittlung der Stammdaten
    an die Europäische Datenbank für Medizinprodukte (EUDAMED) sichergestellt werden. Dafür
    werden Qualität, Vollständigkeit und Verfügbarkeit der Produktstammdaten geprüft und eine
    entsprechende Empfehlung zur maschinellen Übermittlung der Daten konzipiert.
    In einem zweiten Schritt werden die Labels bzw. die gegebenenfalls erforderliche
    Direktmarkierung auf den Produkten UDI-konform gestaltet. Eine Barcodierung über gängige
    Standards wird empfohlen. Bei der Direktmarkierung muss die Machbarkeit geprüft und mit
    den dokumentierten Anforderungen abgeglichen werden (z. B. bei Kleinteilen). Für die
    übrigen Produkte wird eine GTIN plus Seriennummer und weiterer Informationen
    verschlüsselt in einer GS1 DataMatrix zum Einsatz kommen.

    Ergebnisse der einzelnen Projektphasen

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    Unternehmensbeschreibung

    Name
    Intercus GmbH
    Anschrift
    Zu den Pfarreichen 5, 07422 Bad Blankenburg
    Umsatz pro Jahr
    Nicht angegeben
    Branche
    Produktion, Industrie, verarbeitendes Gewerbe
    Gründungszeitraum
    Vor 10 - 49 Jahren
    Beschäftigtenzahl
    10 - 49
    IT-Investition pro Jahr
    Nicht angegeben
    Unternehmensangebot
    Produkte
    Unternehmer*innen Zitat zum Projekt
    Durch die Unterstützung des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum eStandards werden wir sicher durch unser Vorhaben geleitet. Das Kompetenzzentrum eStandards ist ein idealer Sparringspartner, bei denen wir uns jederzeit über die Richtigkeit unseres Handels rückversichern und uns das OK holen können. So wird gewährleistet, dass unsere Produkte sämtlichen UDI-Anforderungen genügen.
    Jennifer Szymkiewicz
    Leiterin Qualitätsmanagement

    Projektunterstützung

    Projektumsetzer
    GS1 Germany GmbH
    GS1G
    guido.hammer@gs1.de
    Zentrum
    Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum eStandards
    eStandards
    geschäftsstelle@wertnetzwerke.de

    Weitere Kooperationspartner

    Projektumsetzer
    GS1 Germany GmbH
    Zentrum
    Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum eStandards
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