Projektziele & Projektergebnis
Umsetzung projekt in den Bereichen „Prozesse“ mit dem Ziel der Erhöhung/Steigerung/ Optimierung von Prozessen.
Durch die Einführung der Automatisierung können absehbar signifikante Zeit- und Personalaufwände eingespart werden.
Gesamtprojekt
Top Erkenntnisse aus dem Projekt
Ausgangslage
Zentrale Fragestellungen im Projekt
- Wie kann eine hohe Qualität der Traingsdaten bereitgestellt werden?
- Wie kann eine mensch-zentrierte KI den Prozess verbessern?
- Wie kann die benutzerfreundlichkeit gestaltet werden, damit eine schnelle Bearbeitung der Dokumente möglich ist?
Projektdetails
ls Satzagentur wandelt Satzweiss.com regelmäßig bereits veröffentlichte Artikel in neutrale Formate um. In diesem neutralen Format sind alle Informationen zu den Inhalten der Dokumente und deren Struktur bekannt, sodass von diesem eine Umwandlung in jegliche neue Formate möglich ist. Um dies zu gewährleisten, markieren die Mitarbeitenden von Satzweiss.com in einem händischen, zeitaufwändigen und sich wiederholenden Prozess einzelne Textabschnitte mit den entsprechenden Klassen (Überschrift, Aufzählung, etc.). Das Ergebnis ist ein einheitliches und medienneutrales Format.
Monatlich überführt das Unternehmen ca. 800 Dokumente in einheitliche Formate, die zwischen einer und mehreren hundert Seiten aufweisen. Dafür fallen für die händische Klassifizierung der Textbausteine durch Mitarbeitende (auch Tagging genannt) ca. 240 Mitarbeitendenstunden pro Monat an. Ziel ist es, über eine Softwarelösung den Klassifikationsprozess zu automatisieren. Dadurch kann der manuellen Aufwand durch die Mitarbeitenden minimiert werden. Außerdem ermöglicht dies eine potenzielle Erweiterung des Geschäftsmodells, skalierend ohne Mitarbeitendenüberlastung zusätzliche Aufträge annehmen zu können.
Die Projektmitarbeitende des Kompetenzzentrums Saarbrücken evaluierten in einer umfassenden Technologierecherche mögliche Lösungswege und bewerteten diese anhand einer Machbarkeitsanalyse. Dazu wurden Bedarfe und Anforderungen bezüglich der Klassifikation von Textbausteinen im konkreten Anwendungsfall mit Satzweiss.com erarbeitet. Die Analyse ergab, dass bereits auf dem Markt existierende Standardlösungen die bestehenden Anforderungen nicht erfüllen. Aus einer Auswahl verschiedener Technologien kristallisierte sich die bildbasierte Klassifikation mittels Objekterkennung als die nötige Technologie heraus, um eine entsprechende Automatisierung des dargestellten Prozesses durch eine Softwareentwicklung zu ermöglichen.
Im Rahmen des Umsetzungsprojektes wurde eine Architektur entwickelt, um automatisiert eingehende Dokumente zu analysieren und deren Textbausteine zu klassifizieren. Eingangsdokumente gelangen in einem nicht bearbeitbaren Format (PDF) zu Satzweiss.com. Danach wird das Dokument gleichzeitig durch OCR und Künstliche Intelligenz prozessiert. Die OCR-Komponente wandelt den zuvor nicht bearbeitbaren Textinhalt in ein bearbeitbares Format um. Die Künstliche Intelligenz (Objekterkennung) klassifiziert die im Dokument vorhandenen Textbausteine. Durch die geschickte Kombination von OCR und KI wird ein Dokument erstellt, in welchem möglichst alle benötigten Inhalts- und Strukturinformationen enthalten sind. Aufgrund der Komplexität der Klassifikation und dem Anspruch einer nahezu fehlerfreien Klassifikation wird das Ergebnis durch einen Mitarbeitenden von Satzweiss.com überprüft und falls notwendig erweitert oder korrigiert. Die Erkenntnisse durch die Fehlerkorrektur werden dem Algorithmus zur Verfügung gestellt, um im nächsten Durchlauf die korrekte Klassifizierung durchzuführen. Die Erkenntnisse durch die Fehlerkorrektur werden dem Algorithmus zur Verfügung gestellt, um in der nächsten Prozessierung die korrekte Klassifizierung durchzuführen. Mit dem Wissen über den Inhalt und die Klassifikation wird das Dokument durch eine seitens Satzweiss.com entwickelte Softwarelösung in das finale Format überführt. Durch die Umsetzung der Lösungsarchitektur würden voraussichtlich über 85% der im aktuellen Prozess entstehenden Personalaufwände reduziert werden.


