Projektziele & Projektergebnis
Erstellung projekt in den Bereichen „Prozesse“ mit dem Ziel der Erhöhung/Steigerung/ Optimierung des Informationsflusses (Qualität, Verfügbarkeit und Transparenz).
Zu Beginn des Projektes wurden zwei Bereiche identifiziert, um die Produktionsprozesse getrennt voneinander zu betrachten. Durch die sukzessive Einführung können die Bereiche voneinander lernen und der organisatorische Aufwand wird minimiert.
Gesamtprojekt
Top Erkenntnisse aus dem Projekt
Ausgangslage
Zentrale Fragestellungen im Projekt
- Wie gestaltet man die digitale Kommunikation der Auftragsinformationen von und zu den Mitarbeitern?
- Welche Möglichkeit gibt es Aufträge und Bauteile digital zu identifizieren?
- Wie kann man Bearbeitungszeiten digital zu erfassen und auszuwerten?
Projektdetails
Die Firma MVG aus Eschweiler, Original-Equipment-Supplier für Anhängerkupplungen, hat es sich zum Ziel gesetzt, den Großteil ihrer operativen Prozesse zu digitalisieren. Hierfür werden im Laufe des Transferprojektes sowohl die Produktion der Kupplungen, als auch die Produktion der Kabelbäume fokussiert und laufend digitalisiert.
Das Unternehmen:
Die MVG entwickelt, konstruiert und produziert als familiengeführtes Unternehmen seit 40 Jahren erfolgreich eine Vielzahl von unterschiedlicher Anhängerkupplungen und Elektrosätzen in Erstausrüsterqualität für PKW, Gelände- und Nutzfahrzeuge.
Das Projekt:
Die Prozesse von zwei kleinen Unternehmen zu standardisieren, mit digitaler Unterstützung Transparenz in die Produktion zu bringen und die Basis für eine nachhaltige Weiterentwicklung und Optimierung zu schaffen – das sind die Ziele des Transferprojekts zur Digitalisierung von KMU mit der MVG-Metallverarbeitungsgesellschaft mbh und der Polierscheibenfabrik Spaeth eK als Validierungspartner.
Im Zuge des Transferprojektes wird eine Cloud-Software zur Digitalisierung der Produktion auf den Anwendungsfall von MVG angepasst und im Nachgang MVG, der Polierscheibenfabrik Spaeth als auch anderen interessierten Unternehmen zur Verfügung gestellt. Die Software wird so entwickelt, dass sie ohne große Fachkenntnisse aufgesetzt und in Betrieb genommen werden kann.
Zunächst nahmen die Unternehmen mit Experten des Kompetenzzentrums die operativen und teilweise die administrativen Prozesse auf, welche hier vom Auftragseingang bis zur Grobplanung und der damit verbundene Auftragsgrob- und Auftragsfein-Einlastung reichen. Besonderes Potenzial zur Digitalisierung der Prozesse wurde in mehreren Bereichen identifiziert. Hierzu gehören unter anderem
1) die digitale Kommunikation der Auftragsinformationen von und zu den Mitarbeitern
2) die Möglichkeit, Aufträge und Bauteile digital zu identifizieren sowie
3) die Möglichkeit, Bearbeitungszeiten digital zu erfassen und auszuwerten.
Erster „Milestone“:
Für die Umsetzung im Unternehmen fiel die Entscheidung auf die Erprobung der Software Productics (www.productics.de) ausgewählt, die sich durch ihre Cloud-Architektur besonders für einen Einsatz bei KMU eignet, da neben der Anschaffung von Tablets keine Hardwarekosten zu erwarten sind. Durch die Nutzung standardisierter Endkonsumenten-Tablets auf Android Basis, sowie die Bereitstellung einer Web-Applikation, adressiert die Lösung die Anforderung an geringe Implementierungsaufwände und eine hohe Skalierbarkeit.
Erste Erfolge mit MVG
Bei der der MVG Metallverarbeitungsgesellschaft wurden zu Beginn des Projektes zwei Bereiche identifiziert, um die Produktionsprozesse getrennt voneinander zu betrachten. Durch die sukzessive Einführung können die Bereiche voneinander lernen und der organisatorische Aufwand wird minimiert.
Zunächst wurde für einen der Bereiche die notwendige Hardware (Android Tablets) beschafft. Hierfür existierten in der Produktion bereits Barcodes auf den bisher verwendeten Auftragsbegleitscheinen. Diese können nun dazu genutzt werden um die Aufträge mit der App zu identifizieren und so die Einführung noch reibungsloser zu gestalten.
Zudem wurden einige Ergänzungen seitens MVG geäußert, um die Productics aktuell noch erweitert wird. So wird es zukünftig möglich sein, mit der Software Qualitätsdaten zu erfassen und die Zeiten der Mitarbeiter noch detaillierter aufnehmen zu können.
Diese ersten Erfolge des Transferprojekts stellte Digital in NRW – Das Kompetenzzentrum für den Mittelstand auf der CeBIT und der Hannover Messe vor. Auf diese Weise konnten weitere Unternehmen von den Ergebnissen profitieren. So wie andere Kompetenzzentren auch, die im engen Austausch auf die Erfahrungen und Lösungen des Transferprojekts zurückgreifen.





