Digital unter­stützte Produk­ti­ons­or­ga­ni­sa­tion

Veröffentlicht: 10.01.2024 / zuletzt bearbeitet: 08.06.2026

Projektziele & Projektergebnis

Projektziele:
Umsetzung projekt in den Bereichen „Prozesse“ mit dem Ziel der Erhöhung/Steigerung/ Optimierung des Informationsflusses (Qualität, Verfügbarkeit, Transparenz), des wirtschaftlichen Erfolges (Umsatz, Gewinn, Marktanteile) und von Prozessen.
Projektergebnis:
Ein digitales Shopf­loor­board sichert nun die direkte Verfüg­bar­keit von Infor­ma­tionen. Ein Prototyp dieses digitalen Infor­ma­ti­ons­sys­tems wurde bereits entwi­ckelt und an zentraler Stelle in der Fertigung einge­setzt.

Gesamtprojekt

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Projektphase ausgeführt
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interne Projektbeteiligte
externe Projektumsetzer

Top Erkenntnisse aus dem Projekt

  • Einbindung aller Angestellten im Unternehmen steigert die Akzeptanz der Veränderungen
  • Ausgangslage

    Zentrale Fragestellungen im Projekt

    • Wie stellen wir ein innovatives Industrie 4.0-Unter­stüt­zungs­kon­zept auf, welches auch in der Zukunft nachhaltig erweitert werden kann?
    • Erhöhung der Transparenz!?

    Projektdetails

    Zeitrahmen: 01.09.2017 - 01.04.2018

    Die Schiele Maschi­nenbau GmbH ist ein fami­li­en­geführtes Unter­nehmen im Bereich der Beschich­tungs­tech­no­logie mit 62 Beschäf­tigten. Als führender Anbieter von Maschinen für das Imprä­gieren und Lackieren von Ober­flä­chen sind die Kunden des Unter­neh­mens häup­säch­lich in der Holz-, Metall- und Kunst­stoff­in­dus­trie zu finden. Schiele zeichnet sich durch das Engi­nee­ring von kunden­in­di­vi­du­ellen Komplett­lö­sungen aus und ist Patent­halter in der VACUMAT und IMPREGMAT-Technik. Der Export­an­teil von Schiele-Produkten beträgt 70 %. Der Firmen­sitz befindet sich in Nieder­zissen.

    Neubau mit digitalem Neuanfang:

    Die Schiele Maschi­nenbau GmbH steht vor einem wichtigen Meilen­stein in der Unter­neh­mens­ge­schichte. Der seit 1958 mitten in Nieder­zissen ansässige Fami­li­en­be­trieb zieht um. Ab Oktober 2018 haben Verwal­tung und Produk­tion ihren Sitz etwas außerhalb des Ortes, auf einer Fläche von insgesamt 17.000 Quadrat­me­tern. Ein Neubau, der auch einen Neuanfang mit sich bringt: „Der Umzug hat auch den Ausschlag gegeben, sich intensiv mit der Digi­ta­li­sie­rung unserer Produk­ti­ons­pro­zesse ausein­an­der­zu­setzen, sie zu über­denken und neu aufzu­bauen”, erklärt Geschäfts­füh­rerin Birgit Gros. Unter­stüt­zung bekam der Maschinen- und Anla­gen­bauer dabei von Digital in NRW. Im Rahmen eines gemein­samen Trans­fer­pro­jekts wurde eine „Digital unter­stützte Produk­ti­ons­or­ga­ni­sa­tion” entwi­ckelt.

    Wett­be­werbs­fä­hig­keit festigen:

    „Ziel ist es, die Produk­tion durch ein Industrie 4.0-Unter­stüt­zungs­kon­zept innovativ für die Zukunft zu gestalten”, erklärt Katharina Thomas vom Lehrstuhl für Produk­ti­ons­sys­te­matik an der RWTH Aachen und Projekt­ver­ant­wort­liche. „Ein wichtiges Kriterium stellt dabei die Erhöhung der Trans­pa­renz in der Produk­tion dar. Um dies zu erreichen, zeigen wir im Rahmen der Entwick­lung einer Industrie 4.0 Roadmap Gestal­tungs­felder auf.“ In der fünf­mo­na­tigen Laufzeit arbei­teten alle Betei­ligten auf dieses Ziel hin, und mit einem digitalen Shopf­loor­board wurde ein erstes Pilot­pro­jekt der Industrie 4.0 Roadmap umgesetzt. Das ist das Ergebnis der inten­siven Zusam­men­ar­beit zwischen Unter­nehmen und Kompe­tenz­zen­trum, in die auch die Mitar­bei­te­rinnen und Mitar­beiter von Schiele stark einge­bunden waren. „Uns ist es immer wichtig, mit den Ange­stellten gemeinsam das Lösungs­kon­zept zu erar­beiten und ihnen auch die Möglich­keit zu geben, aktiv eigene Ideen einzu­bringen.”, betont Frau Thomas. Ein gemein­samer Workshop sowie ein World Café zu den Bereichen Lager, Einkauf, Konstruk­tion und Fertigung waren daher zentrale Maßnahmen, um Poten­ziale zu benennen und Maßnahmen zu entwi­ckeln.

    Shopf­loor­board bündelt Infor­ma­tionen:

    „Insbe­son­dere die aktuellen Auftrags­schritte sind nicht ausrei­chend trans­pa­rent”, weiß Birgit Gros, die das Unter­nehmen seit fast 30 Jahren gemeinsam mit ihrem Bruder leitet. „Der Austausch zwischen Konstruk­tion und Einkauf, aber auch der Infor­ma­ti­ons­fluss innerhalb der Fertigung ist noch sehr papier­ba­siert, also quasi antik.” Die Geschäfts­füh­rerin muss schmun­zeln. Sie weiß, dass diese Zeiten bald der Vergan­gen­heit angehören. In Zukunft sollen Tablets in die Logis­tik­pro­zesse einge­bunden und die Produk­ti­ons­pla­nung und -steuerung durch Digi­ta­li­sie­rung trans­pa­renter gestaltet werden. Das digitale Shopf­loor­board sichert dann die direkte Verfüg­bar­keit von Infor­ma­tionen. Ein Prototyp dieses digitalen Infor­ma­ti­ons­sys­tems wurde bereits entwi­ckelt und an zentraler Stelle in der Fertigung einge­setzt, in der mitt­ler­weile auch Tablets genutzt werden. „Auf diese Weise wollen wir die Lücke zwischen den Planungs­ab­tei­lungen und dem Shopfloor schließen”, erklärt Katharina Thomas. Der Auftrags- und Liefer­status oder auch Verant­wort­lich­keiten der verschie­denen Projekte sind einfach und schnell für jeden ersicht­lich. Auch ein regel­mä­ßiges Shopfloor-Meeting ist angedacht, um am Board Projekte durch­zu­gehen.

    Hohe Akzeptanz der modernen Methoden:

    All diese Neue­rungen wurden von den Mitar­bei­te­rinnen und Mitar­bei­tern mit ange­stoßen und werden nun begeis­tert aufge­nommen. „Die Akzeptanz der Maßnahmen in der Beleg­schaft ist sehr groß”, freut sich Birgit Gros. „Wir haben ein junges, moti­viertes Team, das gerne mit modernen Methoden arbeitet. Das verein­facht so einen Prozess natürlich.” Ebenfalls zum Erfolg des Projekts beige­tragen hat die Zusam­men­ar­beit zwischen den Experten von Digital in NRW, dem Unter­nehmen und der Beleg­schaft. „Die war sehr persön­lich, sehr offen und sehr praxis­ori­en­tiert”, erzählt die Geschäfts­füh­rerin, die den Weg Richtung Digi­ta­li­sie­rung auf jeden Fall weiter­ver­folgen möchte. „Relativ papierlos. In allen Bereichen”, antwortet sie auf die Frage, wie sie die Schiele Maschi­nenbau GmbH in fünf Jahren aufge­stellt sein sollte. „Da möchten wir hinkommen. Gerne auch wieder mit Digital in NRW.”

    Methoden

    Ergebnisse der einzelnen Projektphasen

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    Unternehmensbeschreibung

    Name
    Schiele Maschinenbau GmbH
    Anschrift
    Im Schülert 22, 56651 Niederzissen
    Umsatz pro Jahr
    Nicht angegeben
    Branche
    Produktion, Industrie, verarbeitendes Gewerbe
    Gründungszeitraum
    Vor mehr als 50 Jahren
    Beschäftigtenzahl
    50 - 249
    IT-Investition pro Jahr
    Nicht angegeben
    Unternehmensangebot
    Produkte
    Unternehmer*innen Zitat zum Projekt
    Projektbewertung aus Unternehmenssicht
    Das Projekt hat dazu beigetragen das unser Unternehmen für die Zukunft gerüstet ist.
    Mit dem Projektergebnis sind Sie zufrieden.
    Unsere Erwartungen an das Projekt wurden erfüllt.
    Sie würden die Projektumsetzer weiterempfehlen.

    Projektunterstützung

    Projektumsetzer
    RWTH Aachen - Werkzeugmaschinenlabor WZL
    WZL
    P.Hemmers@wzl-mq.rwth-aachen.de
    Zentrum
    Digital in NRW
    Digital in NRW
    kontakt@digital-rheinland.de

    Weitere Kooperationspartner

    Projektumsetzer
    RWTH Aachen - Werkzeugmaschinenlabor WZL
    Zentrum
    Digital in NRW
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