Digital vernetzte Kunst­stoff­ver­ar­bei­tung

Veröffentlicht: 10.01.2024 / zuletzt bearbeitet: 08.06.2026

Projektziele & Projektergebnis

Projektziele:
Umsetzung projekt in den Bereichen „Prozesse“ mit dem Ziel der Erhöhung/Steigerung/ Optimierung des IT-Know Hows bei Mitarbeitenden, des Informationsflusses (Qualität, Verfügbarkeit, Transparenz) und von Prozessen.
Projektergebnis:
Im Projekt­ver­lauf wird eine KMU-gerechte Daten­auf­nahme in der Cloud mit minimalen IT-Setup-Kosten für die Inbe­trieb­nahme dieser Lösung reali­siert. Dem Unter­nehmen steht damit künftig eine einheit­liche, voll­stän­dige und zentra­li­sierte Daten­basis zur Verfügung.

Gesamtprojekt

Personentage
0 Tage
0 Tage
Nicht ausgeführt
0 Tage
0 Tage
0 Tage
Phase
Konzept
Prototyp
Entwicklung
Testen
Implementierung
Beteiligte
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
Kosten*
0 €
0 €
0 €
0 €
0 €
Projektphase ausgeführt
Projektphase nicht ausgeführt
interne Projektbeteiligte
externe Projektumsetzer

Top Erkenntnisse aus dem Projekt

  • .
  • Ausgangslage

    Zentrale Fragestellungen im Projekt

    • Wie könne Datengesammelt werden und fehlerhafte Angaben vermieden werden?
    • Wo und Welche Sensoren sollen/müssen verbaut werden um ausreichende Datenqualität zu gewährleisten?

    Projektdetails

    Zeitrahmen: 01.09.2017 - 01.08.2018

    Die Firma Spaeth ist einer der ältesten Polier­schei­ben­her­steller Deutsch­lands. Mit 10 Mitar­bei­tern werden Polier­scheiben aus unter­schied­li­chen Ausgangs­ma­te­ria­lien gher­ge­stellt und damit die Auto­mo­bil­in­dus­trie und metall­ver­ar­bei­tende Unter­nehmen beliefert. Im Produkt­sor­ti­ment befinden sich außerdem u. a. Schleif­mittel und Polier­pasten.

    Das Projekt:

    Die Polier­schei­ben­fa­brik Spaeth setzt eine cloud­ba­sierte Betriebs­da­ten­er­fas­sung ein, mit der das Unter­nehmen einen Live-Einblick in die orga­ni­sa­to­ri­schen Produk­ti­ons­pro­zesse bekommt. Hiermit können auftrags­be­zo­gene Maschinen- und Mitar­bei­ter­daten (insbe­son­dere Bear­bei­tungs­zeiten) über Tablets in der Produk­tion bereit­ge­stellt und in der Arbeits­vor­be­rei­tung live ausge­wertet werden. In der Praxis leidet die Daten­qua­lität und -frequenz jedoch besonders bei den Maschi­nen­daten (Lauf­zeiten etc.) unter Fehl­ein­gaben der Mitar­beiter, da die Daten­er­fas­sung noch manuelle Schritte erfordert. Teilweise werden Polier­scheiben zudem chemisch behandelt und getrocknet. In diesem Fall muss der Trock­nungs­vor­gang manuell überwacht werden. Auch hier bietet sich eine auto­ma­ti­sche Sensor­da­ten­rück­füh­rung in das einge­setzte System an.

    Ziel des Trans­fer­pro­jektes sind die Imple­men­tie­rung und die Vali­die­rung einer KMU-gerechten, modularen und skalier­baren, cloud­ba­sierten Sensor­da­ten­auf­nahme auf dem betrieb­li­chen Hallen­boden zur digitalen Echt­zeit­pro­zess­über­wa­chung von Produk­ti­ons­pro­zessen.

    Konkret werden nun bei der Firma Spaeth dyna­mi­sche Sensoren (z. B. Beacons) an Bauteilen und Maschinen befestigt, um enti­täts­spe­zi­fi­sche Sensor­daten aufzu­nehmen. Die Beacons mit Feuch­tig­keits­sen­soren über­wa­chen somit im Laufe des Projektes die Trock­nungs­vor­gänge, während Beacons mit Beschleu­ni­gungs­sen­soren Maschi­nen­ak­ti­vi­täten detek­tieren oder Bear­bei­tungs­zeiten von Mitar­bei­tern aufnehmen. Die Daten werden den Unter­nehmen zur schnellen Reak­ti­ons­fä­hig­keit in einer Cloud-Anbindung live verfügbar gemacht.

    Der Projek­t­ab­lauf

    Im ersten Schritt wird der Prozess bei Spaeth analy­siert und hinsicht­lich der Poten­ziale zur Einbrin­gung von Sensor­technik auf Maschinen oder Prozess­teil­schritte unter­sucht. Die erhobenen Anfor­de­rungen werden in ein Lasten­heft zur Beschaf­fung von Beacons überführt.

    Je nach Poten­zialen und notwen­diger Sensor­technik werden Beacons eines oder mehrerer Typen von einem oder mehreren Herstel­lern bezogen und erprobt. Der Fokus liegt hier auf der Mess­bar­keit der abzu­bil­denden Sach­zu­sam­men­hänge mit der Sensorik der Beacons, nicht auf der Kommu­ni­ka­tion der Beacons mit dem Cloud-Server über das Gateway.

    In einem dritten Meilen­stein wird die Kommu­ni­ka­tion der Beacons und die Visua­li­sie­rung in dem Web-Frontend imple­men­tiert und im unter­neh­me­ri­schen Alltag bei Spaeth validiert.

    Der Nutzen aus dem Projekt

    Bei der Fimra Spaeth wird im Projekt­ver­lauf eine KMU-gerechte Daten­auf­nahme in der Cloud mit minimalen IT-Setup-Kosten für die Inbe­trieb­nahme dieser Lösung reali­siert. Dem Unter­nehmen steht damit künftig eine einheit­liche, voll­stän­dige und zentra­li­sierte Daten­basis zur Verfügung, wobei durch dei auto­ma­tishe Daten­auf­nahmen auch mit erhöhter Daten­qua­lität – sowohl maschinen als auch bauteil­be­zogen – kalku­liert werden kann.

    Die Live-Daten­aus­wer­tung ermög­licht dabei eine proaktive Fehler­ver­mei­dung im Produk­ti­ons­pro­zess und auch in der histo­ri­schen Daten­auf­be­rei­tung lassen sich Potoe­tiale für Prozess­ver­bes­se­rungen heben: Mit Trend­ana­lysen können kritische Prozes­s­e­in­flüsse iden­ti­fi­ziert werden.

    Ein weiterer wichtiger Aspekt ist außerdem der redu­zierte manuelle Aufwand durch die digitale Daten­auf­nahme.

    Auto­ma­ti­sierten Entschei­dungs­fin­dung bei KMU braucht den „Digitalen Schatten“

    Im Zuge der Digi­ta­li­sie­rung des Mittel­standes ist es bei produ­zie­renden Unter­nehmen, wie beispiels­weise auch bei der Polier­schei­ben­fa­brik Spaeth, von elemen­tarer Bedeutung, die Prozesse auf dem betrieb­li­chen Hallen­boden digital wider­zu­spie­geln. Hierfür müssen unter anderem die Status der Elemente Bauteil, Maschine und Mitar­beiter zu jedem Zeitpunkt digital reflek­tiert werden, da diese Elemente im Wesent­li­chen zur Wert­schöp­fung im Produk­ti­ons­pro­zess beitragen. Der dadurch entste­hende Digitale Schatten der Produk­ti­ons­pro­zesse dient dan als Entschei­dungs­un­ter­stüt­zung im Produk­ti­ons­um­feld.

    Auch eine auto­ma­ti­sche Entschei­dungs­fin­dung im Sinne sich selbst steu­ernder Bauteile setzt auf dem Digitalen Schatten auf und kombi­niert diesen mit Intel­li­genz, sodass hand­lungs­fä­hige Digitale Zwillinge der Entitäten entstehen.

    Um besonders kleinen und mittleren Unter­nehmen den Einstieg in die Digi­ta­li­sie­rung ihrer Produk­ti­ons­pro­zesse zu ermög­li­chen ist es somit zunächst notwendig, diese zu befähigen einen digitalen Schatten einzelner Entitäten ihrer Produk­tion zu bilden. Hierfür müssen Sensor­daten an Entitäten (Bauteile, Maschinen, Mitar­beiter) aufge­nommen und in eine Daten­basis zurück­ge­spielt werden. Das Konzept muss darüber hinaus sowohl skalierbar, als auch für Kleinst­be­triebe einsetzbar sein, was die Wahl von Systemen einschränkt.

    Methoden

    Ergebnisse der einzelnen Projektphasen

    {acf_prototypenphase_bilder_prototypenphase_titel}
    {acf_prototypenphase_bilder_prototypenphase_beschreibung}
    {acf_entwicklungphase_bilder_entwicklungphase_titel}
    {acf_entwicklungphase_bilder_entwicklungphase_beschreibung}

    Unternehmensbeschreibung

    Name
    Polier­schei­ben­fa­brik Gustav Adolf Spaeth e.K.
    Anschrift
    Schleckheimer Str. 17, 52076 Aachen
    Umsatz pro Jahr
    Nicht angegeben
    Branche
    Produktion, Industrie, verarbeitendes Gewerbe
    Gründungszeitraum
    Vor mehr als 50 Jahren
    Beschäftigtenzahl
    10 - 49
    IT-Investition pro Jahr
    Nicht angegeben
    Unternehmensangebot
    Produkte
    Unternehmer*innen Zitat zum Projekt
    Projektbewertung aus Unternehmenssicht
    Mit dem Projektergebnis sind Sie zufrieden.
    Unsere Erwartungen an das Projekt wurden erfüllt.
    Sie würden die Projektumsetzer weiterempfehlen.

    Projektunterstützung

    Projektumsetzer
    RWTH Aachen - Werkzeugmaschinenlabor WZL
    WZL
    P.Hemmers@wzl-mq.rwth-aachen.de
    Zentrum
    Digital in NRW
    Digital in NRW
    kontakt@digital-rheinland.de

    Weitere Kooperationspartner

    Projektumsetzer
    RWTH Aachen - Werkzeugmaschinenlabor WZL
    Zentrum
    Digital in NRW
    Sie haben Fragen zu diesem Projekt? Sprechen Sie uns gerne an!
    Jetzt Kontakt aufnehmen

    Ähnliche Themen

    Dieses Projekt teilen