Projektziele & Projektergebnis
Erstellung projekt in den Bereichen „Produktion“ mit dem Ziel der Erhöhung/Steigerung/ Optimierung von Prozessen.
Das Unternehmen weiß, wie die Bereitstellung von Daten aus dem ERP-System für MA möglich ist.
Gesamtprojekt
Top Erkenntnisse aus dem Projekt
Ausgangslage
Zentrale Fragestellungen im Projekt
- Wie werden die Daten visualisiert?
- Welche Daten werden von welchen Mitarbeitenden benötigt?
- Wie werden die Daten den Mitarbeitenden bereitgestellt?
Projektdetails
Wenn man viele kleine Teile für viele kleine Aufträge produziert, dann ist es eine große Herausforderung, nicht den Überblick zu verlieren und die Abläufe im Unternehmen so zu planen, dass schnelle Lieferzeiten eingehalten und die Maschinen optimal ausgelastet werden. Die MEOS GmbH hat sich auf die Produktion von Kleinserien in der Metallverarbeitung spezialisiert. Dabei geht es häufig um Sonderlösungen, für die einzelne Teile gefertigt und dann weiterverarbeitet werden. Um Lieferzeiten einhalten zu können und einen reibungslosen Ablauf in der Fertigung zu fördern, hat das Unternehmen seine Prozesse umgestellt und möchte die einzelnen Mitarbeitenden mehr in die Verantwortung nehmen. Doch nun steht Manuel Sander, Betriebsleiter von der MEOS GmbH, vor einer Herausforderung. Idealerweise stellt er allen seinen Mitarbeitenden die Auftragsdaten aus dem ERP-System zur Verfügung, sodass sie kontrollieren können, welche Teile als nächstes gefertigt werden müssen oder ob Aufträge in Verzug geraten.
Mit dem Team des Mittelstand-Digital Zentrums Schleswig-Holstein hat das Unternehmen eine einfache Lösung gefunden. Gemeinsam mit Stefan Weidemann und Julian Sasse wurden die Anforderungen zunächst auf vier Kernfragen konkretisiert:
1. Mit welchen Soft-/Hardwarelösungen können die Daten bereitgestellt werden?
2. Wie werden die Daten visualisiert?
3. Welche Daten werden von welchen Mitarbeitenden benötigt?
4. Wie werden die Daten den Mitarbeitenden bereitgestellt?
Für die grundsätzliche Bereitstellung der Daten an den Arbeitsplätzen der Mitarbeitenden hatte Manuel Sander bereits eine Vorüberlegung: Auf Bildschirmen, möglichst mit wenigen Eingabemöglichkeiten, werden die Daten an den einzelnen Arbeitsplätzen zur Verfügung gestellt. Das bedeutet, dass die Ausgabe der Daten zentral gesteuert werden kann. Das entbindet die Mitarbeitenden an den einzelnen Arbeitsplätzen davon, die Geräte zu bedienen. So müssen keine aufwendigen Softwareschulungen für die einzelnen Mitarbeitenden durchgeführt werden.
Die Visualisierung funktioniert nun nach dem folgenden Prinzip: Die Daten werden aus der Datenbank des ERP-Systems entnommen und dann in Tabellen dargestellt. Mit einem Filtersystem können den einzelnen Arbeitsplätzen die passenden Daten zu sortiert werden. Das ist zu einem späteren Zeitpunkt modular anpassbar. Neue Daten können durch veränderte Filtereinstellungen hinzugefügt werden. Daten, die nicht benötigt werden, können ausgeblendet werden. So könnten die Informationen auf den Bildschirmen später um anderes Wissenswertes aus dem Betrieb ergänzt werden.




