VR in der Wohnraumberatung: Barrierefreies Wohnen gestalten

Veröffentlicht: 03.06.2024 / zuletzt bearbeitet: 08.06.2026

Projektziele & Projektergebnis

Projektziele:
Erstellung projekt in den Bereichen „Service & Support“ mit dem Ziel der Erhöhung/Steigerung/ Optimierung der Entscheidungsqualität, der Produkt- / Servicequalität und des IT-Know Hows bei Mitarbeitenden.
Projektergebnis:
Entwickelt wurde eine Strategie für die Implementierung von Virtual Reality zur Ergänzung des Angebots im Bereich der barrierefreien Wohnraumberatung. Diese umfasst den Aufbau eines VR-Konzepts, die Akzeptanzförderung im Umgang mit der Technologie und den Aufbau von Kooperationen

Gesamtprojekt

Personentage
10 Tage
Nicht ausgeführt
Nicht ausgeführt
Nicht ausgeführt
0 Tage
Phase
Konzept
Prototyp
Entwicklung
Testen
Implementierung
Beteiligte
2
2
0
0
0
0
0
0
0
0
Kosten*
0 €
0 €
0 €
0 €
0 €
Projektphase ausgeführt
Projektphase nicht ausgeführt
interne Projektbeteiligte
externe Projektumsetzer

Top Erkenntnisse aus dem Projekt

  • Die Entwicklung einer VR-Anwendung für barrierefreies Wohnen benötigt eine umfassende Anforderungsanalyse und Konzeptentwicklung unter Einbeziehung von Stakeholdern, Mitarbeitenden und Expert:innen. Gefolgt von der Erstellung und Testung von Design-Prototypen in Zusammenarbeit mit beauftragten VR-Entwickler:innen und Designer:innen.
  • Um die Integration und Akzeptanz zu fördern sowie zur Erhöhung des Bewusstseins und Verständnisses von VR-Technologie im Unternehmen, müssen Informationsveranstaltungen und Workshops durchgeführt werden.
  • Zur Hervorhebung der Vorteile durch die Technologie, müssen Informationsmaterialien bereitgestellt und spezifische Schulungsprogramme für Mitarbeitende entwickelt werden, um ihre Fähigkeiten im Umgang mit VR zu verbessern.
  • Ausgangslage

    Es gab neue Anforderungen in den Bereichen Personalqualifikation, Kund*innenbedürfnisse
    Die Zielgruppe hat durch hohes Alter Angst vor Veränderung und kann sich bauliche Maßnahmen nur schwer vorstellen. Technologien sollen hier das Vorstellungsvermögen verbessern und Ängste nehmen.
    Es bestehen Optimierungspotenziale in den Bereichen Personalqualifikation, Kund*innenbedürfnisse
    Bislang war das Angebot 1:1. Gleichzeitig gab es für die Beratung kein individuelles Anschauungsmaterial.
    Die Arbeitsweisen mussten überdacht werden in den Bereichen Kund*innenbedürfnisse
    Der Bedarf an Wohnraumberatung ist groß, aber die Zielgruppe wusste nichts vom Angebot.

    Zentrale Fragestellungen im Projekt

    • Wie kann das Projekt der VR-Wohnraumberatung erfolgreich umgesetzt werden und welche Ressourcen und Schritte sind notwendig, um diese Technologie effektiv zu implementieren und in den Beratungsprozess zu integrieren?
    • Wie könnte die Effizienz und Reichweite der Beratung in Pflegestützpunkten verbessert und durch VR ergänzt werden, ohne die persönliche Qualität der Gespräche und Hausbesuche zu beeinträchtigen?
    • Inwiefern kann der Einsatz von Virtual Reality (VR) in der Wohnraumberatung dazu beitragen, Ängste und Bedenken bezüglich barrierefreier Umbaumaßnahmen zu reduzieren?

    Projektdetails

    Zeitrahmen: 15.01.2024 - 15.02.2024

    Wie kann die Integration von Virtueller Realität (VR) in die Pflege- und Wohnraumberatung dazu beitragen, individuelle Bedürfnisse und Wünsche besser zu adressieren? Inwiefern kann VR dabei helfen, um das Wohlergehen der Pflegebedürftigen zu verbessern, und wie kann diese Technologie eingesetzt werden, um barrierefreies Wohnen greifbarer zu machen, Ängste vor Umbaumaßnahmen zu reduzieren und die Vorstellungskraft für ein positives Zukunftsbild zu fördern?

    Im Landkreis Potsdam-Mittelmark wird eine Wohnraumberatung angeboten, die an die Sozialberatung des Pflegestützpunktes (PSP) angegliedert ist. Diese Beratung richtet sich an die wachsende Zahl pflegebedürftiger Menschen im Landkreis. Dabei besteht die Hauptaufgabe der Organisation darin, die Wohnsituation von Pflegebedürftigen zu verbessern, indem deren Wohnumfeld an ihre spezifischen Bedürfnisse angepasst wird. Zunehmend findet die Versorgung im ambulanten Bereich statt, sodass die Anpassungen enorm wichtig sind.

    Die Herausforderung ist, dass das Angebot der Wohnraumberatung noch nicht weit verbreitet und die Mitarbeitenden in diesem Bereich noch nicht speziell geschult sind. Um die Qualität der Beratung zu verbessern, ist geplant, die Mitarbeitenden der Sozialberatung als Wohnraumberater zu qualifizieren. Dafür wurde eine Kooperation mit dem Landkreis Elbe Elster eingegangen, um ein gemeinsames Schulungsangebot in Brandenburg zu organisieren. Mit Virtual Reality (VR) soll ein neuer innovativer und technologischer Bereich integriert werden.

    Ein effektiver Ansatz zur Integration umfasst die Entwicklung eines maßgeschneiderten Konzepts in Zusammenarbeit mit einem externen Unternehmen. Wesentlich ist dabei, digital weniger versierte Mitarbeitende durch gezielte Aufklärungsformate und eine angepasste Kommunikationsstrategie mitzunehmen, um die Robustheit und Zukunftsfähigkeit der Maßnahme zu sichern.

    Wichtige Projektergebnisse: Die technische Entwicklung und Nutzer:innen-Integration umfasst die Entwicklung einer VR-Anwendung für barrierefreies Wohnen, beginnend mit einer umfassenden Anforderungsanalyse und Konzeptentwicklung unter Einbeziehung von Stakeholdern, Mitarbeitenden und Expert:innen. Es folgt die Erstellung und iterative Testung von Design-Prototypen in Zusammenarbeit mit VR-Entwickler:innen und Designer:innen. Wichtig ist hierbei die kontinuierliche Verbesserung basierend auf Nutzer:innenfeedback, die Implementierung spezifischer Features wie interaktive Führungen und personalisierte Raumgestaltungen sowie regelmäßige Qualitätstests und Updates. Ein interdisziplinäres Team sorgt für eine umfassende Perspektive und die Erfüllung der Bedürfnisse aller Beteiligten.
    Eine Förderung von Akzeptanz und Kompetenz beinhaltet die Durchführung von Informationsveranstaltungen und Workshops, um das Bewusstsein und Verständnis für VR-Technologie zu erhöhen. Es werden Informationsmaterialien bereitgestellt und spezifische Schulungsprogramme für Mitarbeitende entwickelt, um ihre Fähigkeiten im Umgang mit VR zu verbessern. Ergänzt wird dies durch praktische Hands-on-Workshops und Pilotprojekte in ausgewählten Bereichen, die erste Erfahrungen und die Entwicklung von Best Practices ermöglichen. Regelmäßige Treffen und Foren fördern den Erfahrungsaustausch, während ein Mentoring-System und kontinuierliche Unterstützung die Einführungsphase unterstützen.

    Kommunikationsstrategien und Netzwerkbildung konzentriert sich auf das Kommunikationskonzept für die VR-Wohnberatung. Ein detaillierter Kommunikationsplan nutzt verschiedene Kanäle und Methoden, um unterschiedliche Zielgruppen zu erreichen. Storytelling und Erfolgsgeschichten veranschaulichen die Vorteile der Beratung. Wichtige Akteur:innen, wie lokale Gemeinschaftsgruppen, Seniorenverbände und Gesundheitseinrichtungen werden eingebunden. Netzwerkveranstaltungen und regelmäßige Treffen dienen dem Austausch und der Beziehungsstärkung zwischen den Akteur:innen. Die Zusammenarbeit mit lokalen Medien sowie die Nutzung von Social Media und digitalen Plattformen helfen, ein breiteres Publikum zu erreichen. Monitoring-Tools überwachen die Effektivität der Kommunikationsmaßnahmen.
    Diese multidimensionale Herangehensweise berücksichtigt sowohl technische Aspekte als auch menschliche Faktoren und stellt sicher, dass die einzelnen Maßnahmen sich gegenseitig ergänzen und verstärken. Die Flexibilität in der Anpassung an Feedback und sich ändernde Bedingungen ist ein Schlüsselelement, um den langfristigen Erfolg und die Relevanz des Projekts zu gewährleisten.

    Ergebnisse der einzelnen Projektphasen

    Anforderungsanalyse und Konzeptentwicklung
    Dieser Handlungspfad zeigt Schritt für Schritt die Analyse und Konzeptentwicklung für eine VR-Anwendung
    Schrittweise Integration und Akzeptanzförderung
    Dieser Handlungspfad zeigt Schritt für Schritt, wie neue Technologien im Team und bei der Kundschaft integriert werden können.
    Kommunikationskonzept und Netzwerk
    Dieser Handlungspfad zeigt, wie die Zielgruppe der Wohnraumberatung angesprochen werden kann
    Anforderungsanalyse und Konzeptentwicklung
    Dieser Handlungspfad zeigt Schritt für Schritt die Analyse und Konzeptentwicklung für eine VR-Anwendung
    Schrittweise Integration und Akzeptanzförderung
    Dieser Handlungspfad zeigt Schritt für Schritt, wie neue Technologien im Team und bei der Kundschaft integriert werden können.
    Kommunikationskonzept und Netzwerk
    Dieser Handlungspfad zeigt, wie die Zielgruppe der Wohnraumberatung angesprochen werden kann

    Unternehmensbeschreibung

    Name
    Landkreis Potsdam-Mittelmark
    Anschrift
    Niemöller Str. 1, 14806 Bad Belzig
    Umsatz pro Jahr
    bis 200.000 €
    Branche
    Gesundheitswesen, Pflege, Sozialwesen
    Gründungszeitraum
    Vor 10 - 49 Jahren
    Beschäftigtenzahl
    250 - 499
    IT-Investition pro Jahr
    50.001 - 250.000 €
    Unternehmensangebot
    Dienstleistung
    Unternehmer*innen Zitat zum Projekt
    Projektbewertung aus Unternehmenssicht
    Das Projekt hat dazu beigetragen das unser Unternehmen für die Zukunft gerüstet ist.
    Mit dem Projektergebnis sind Sie zufrieden.
    Unsere Erwartungen an das Projekt wurden erfüllt.
    Sie würden die Projektumsetzer weiterempfehlen.

    Projektunterstützung

    Projektumsetzer
    Institut für Innovations- und Informationsmanagement GmbH
    Ifii
    projekte@digitalzentrum.berlin
    Zentrum
    Mittelstand-Digital Zentrum Berlin
    MDZ Berlin
    info@digitalzentrum.berlin

    Weitere Kooperationspartner

    Projektumsetzer
    Institut für Innovations- und Informationsmanagement GmbH
    Zentrum
    Mittelstand-Digital Zentrum Berlin
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