Projektziele & Projektergebnis
Erstellung projekt in den Bereichen „Materialwirtschaft“ mit dem Ziel der Erhöhung/Steigerung/ Optimierung der Lieferantenbeziehungen, der Produkt- / Servicequalität, des Innovationsgrades und von Prozessen.
Die Übertragung der gemessenen Daten erfolgte direkt über den leitfähigen FGL-Draht, der mäanderförmig zurückgeführt wurde, um die Erfassung der Haltungsdaten zu optimieren und eine reibungslose Weiterverarbeitung sicherzustellen.
Gesamtprojekt
Top Erkenntnisse aus dem Projekt
Ausgangslage
Zentrale Fragestellungen im Projekt
- Wie und mit welcher Fertigungstechnologie können 100µm dünne FGL-Drähte am besten in Textilien ein- /aufgebracht werden?
- Wie kann ein Überlastschutz der Drähte realisiert werden?
- Wie kann eine elastische Rückführung in das Textil integriert werden?
Projektdetails
Das Unternehmen
Das junge Unternehmen StraightUp arbeitet an einem tragbaren Textil (Wearable), mithilfe dessen ungesunde Haltungsmuster erkannt und korrigiert werden können, um gesundheitlichen Problemen wie Rückenschmerzen entgegenzuwirken und präventiv die Körperhaltung zu verbessern. Hierbei spielen FGL-Drähte eine zentrale Rolle, da sie als dehnbare Sensoren dienen, die präzise Bewegungen und Körperhaltungen erfassen und analysieren.
Die Herausforderung
Wearables mit integrierter Sensorik erfordern eine innovative technische Umsetzung, um sowohl die Funktionalität als auch die Tragbarkeit zu gewährleisten. Das Unternehmen möchte ein geeignetes Textil und eine optimale Technik zum Aufbringen der Drähte erproben und dafür mit Unterstützung der Deutschen Institute für Textil-und Faserforschung, DITF, einem Partner vom Mittelstand-Digital Zentrum Smarte Kreisläufe, verschiedene Materialien und Sticktechniken testen und Textilproben zur weiteren Konfektionierung erstellen.
Die Lösung
Mit der Integration von 100µm dünnen und elastischen FGL-Drähte auf einem speziell ausgewählten dehnbaren Textil soll die Messpräzision gewährleistet werden. Flexible hochleitfähige Leiterbahnen werden zur Übertragung der gemessenen Daten in das Textil mittels Sticktechnologie integriert. Gleichzeitig wird darauf geachtet, dass die Drähte den Belastungen eines tragbaren Produkts standhalten. Der Standard-F-Kopf einer Stickmaschine bot eine ideale Lösung zur Integration und Fixierung der Drähte sowie zur Erstellung eines Stickmusters als Überlastungsschutz der gesamten textilen Struktur.
Die Umsetzung
Um stabile und reproduzierbare Messungen zu gewährleisten, wurden die FGL-Drähte in ein speziell ausgewähltes Textil integriert, das mit einem bis zu 6 Prozent dehnbaren Muster bestickt wurde. Dadurch konnten Dehnungen bis zu 6 Prozent erreicht werden und gleichzeitig ein Überlastungsschutz ab 6 Prozent gewährleistet werden. Die Befestigung des FGL-Drahts sowie die Integration des Überlastungsschutzes erfolgte in einem einzigen Stickprozess. Spezielle Rückführungen wurden konzipiert und umgesetzt, um eine zuverlässige Verankerung des Drahts zu erreichen. Die Übertragung der gemessenen Daten erfolgte direkt über den leitfähigen FGL-Draht, der mäanderförmig zurückgeführt wurde, um die Erfassung der Haltungsdaten zu optimieren und eine reibungslose Weiterverarbeitung sicherzustellen.
Die nächsten Schritte
Mit den von den Textilexperten aus Denkendorf hergestellten Stoffproben möchte StraightUp das Konfektionieren ihres Wearables vorantreiben und mit potenziellen Kunden testen.




