Textilintegration von Sensoren

Veröffentlicht: 25.11.2024 / zuletzt bearbeitet: 08.06.2026

Projektziele & Projektergebnis

Projektziele:
Erstellung projekt in den Bereichen „Materialwirtschaft“ mit dem Ziel der Erhöhung/Steigerung/ Optimierung der Lieferantenbeziehungen, der Produkt- / Servicequalität, des Innovationsgrades und von Prozessen.
Projektergebnis:
Die Übertragung der gemessenen Daten erfolgte direkt über den leitfähigen FGL-Draht, der mäanderförmig zurückgeführt wurde, um die Erfassung der Haltungsdaten zu optimieren und eine reibungslose Weiterverarbeitung sicherzustellen.

Gesamtprojekt

Personentage
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Phase
Konzept
Prototyp
Entwicklung
Testen
Implementierung
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Kosten*
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Projektphase ausgeführt
Projektphase nicht ausgeführt
interne Projektbeteiligte
externe Projektumsetzer

Top Erkenntnisse aus dem Projekt

  • Aufsticken des Drahtes auf Textil ist sehr präzise und programmierbar möglich.
  • Aufnähen/sticken eines nicht dehnbaren Fadens im bestimmten Muster kann einen Überlastschutz garantieren.
  • Der FGL-Draht kann im gleichen Fertigungsschritt mäanderförmig als Rückführung auf das Textil aufgestickt werden.
  • Ausgangslage

    Es gab neue Anforderungen in den Bereichen Innovative Technologiethemen
    Es bestehen Optimierungspotenziale in den Bereichen Innovative Technologiethemen
    Die Produktivitätspotenziale wurden nicht ausgeschöpft in den Bereichen Innovative Technologiethemen

    Zentrale Fragestellungen im Projekt

    • Wie und mit welcher Fertigungstechnologie können 100µm dünne FGL-Drähte am besten in Textilien ein- /aufgebracht werden?
    • Wie kann ein Überlastschutz der Drähte realisiert werden?
    • Wie kann eine elastische Rückführung in das Textil integriert werden?

    Projektdetails

    Zeitrahmen: 02.09.2024 - 19.11.2024

    Das Unternehmen
    Das junge Unternehmen StraightUp arbeitet an einem tragbaren Textil (Wearable), mithilfe dessen ungesunde Haltungsmuster erkannt und korrigiert werden können, um gesundheitlichen Problemen wie Rückenschmerzen entgegenzuwirken und präventiv die Körperhaltung zu verbessern. Hierbei spielen FGL-Drähte eine zentrale Rolle, da sie als dehnbare Sensoren dienen, die präzise Bewegungen und Körperhaltungen erfassen und analysieren.

    Die Herausforderung
    Wearables mit integrierter Sensorik erfordern eine innovative technische Umsetzung, um sowohl die Funktionalität als auch die Tragbarkeit zu gewährleisten. Das Unternehmen möchte ein geeignetes Textil und eine optimale Technik zum Aufbringen der Drähte erproben und dafür mit Unterstützung der Deutschen Institute für Textil-und Faserforschung, DITF, einem Partner vom Mittelstand-Digital Zentrum Smarte Kreisläufe, verschiedene Materialien und Sticktechniken testen und Textilproben zur weiteren Konfektionierung erstellen.

    Die Lösung
    Mit der Integration von 100µm dünnen und elastischen FGL-Drähte auf einem speziell ausgewählten dehnbaren Textil soll die Messpräzision gewährleistet werden. Flexible hochleitfähige Leiterbahnen werden zur Übertragung der gemessenen Daten in das Textil mittels Sticktechnologie integriert. Gleichzeitig wird darauf geachtet, dass die Drähte den Belastungen eines tragbaren Produkts standhalten. Der Standard-F-Kopf einer Stickmaschine bot eine ideale Lösung zur Integration und Fixierung der Drähte sowie zur Erstellung eines Stickmusters als Überlastungsschutz der gesamten textilen Struktur.

    Die Umsetzung
    Um stabile und reproduzierbare Messungen zu gewährleisten, wurden die FGL-Drähte in ein speziell ausgewähltes Textil integriert, das mit einem bis zu 6 Prozent dehnbaren Muster bestickt wurde. Dadurch konnten Dehnungen bis zu 6 Prozent erreicht werden und gleichzeitig ein Überlastungsschutz ab 6 Prozent gewährleistet werden. Die Befestigung des FGL-Drahts sowie die Integration des Überlastungsschutzes erfolgte in einem einzigen Stickprozess. Spezielle Rückführungen wurden konzipiert und umgesetzt, um eine zuverlässige Verankerung des Drahts zu erreichen. Die Übertragung der gemessenen Daten erfolgte direkt über den leitfähigen FGL-Draht, der mäanderförmig zurückgeführt wurde, um die Erfassung der Haltungsdaten zu optimieren und eine reibungslose Weiterverarbeitung sicherzustellen.

    Die nächsten Schritte
    Mit den von den Textilexperten aus Denkendorf hergestellten Stoffproben möchte StraightUp das Konfektionieren ihres Wearables vorantreiben und mit potenziellen Kunden testen.

    Ergebnisse der einzelnen Projektphasen

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    Unternehmensbeschreibung

    Name
    StraightUp
    Anschrift
    Rudolfstraße 2, 76131 Karlsruhe
    Umsatz pro Jahr
    Nicht angegeben
    Branche
    Nicht angegeben
    Gründungszeitraum
    Vor weniger als 5 Jahren
    Beschäftigtenzahl
    1 - 9
    IT-Investition pro Jahr
    Nicht angegeben
    Unternehmensangebot
    Produkte
    Unternehmer*innen Zitat zum Projekt
    Das gemeinsam mit dem Zentrum durchgeführte Projekt bringt unser Wearable einen großen Schritt weiter. Die textile Expertise der DITF hat dabei geholfen, unser Produkt tragbar und funktionstüchtig zugleich zu konzipieren.
    Erik Vautrin
    Gründer
    Projektbewertung aus Unternehmenssicht
    Das Projekt hat dazu beigetragen das unser Unternehmen für die Zukunft gerüstet ist.
    Mit dem Projektergebnis sind Sie zufrieden.
    Unsere Erwartungen an das Projekt wurden erfüllt.
    Sie würden die Projektumsetzer weiterempfehlen.

    Projektunterstützung

    Projektumsetzer
    Deutsche Institute für Textil- und Faserforschung Denkendorf
    DITF
    info@ditf.de
    Zentrum
    Mittelstand-Digital Zentrum Smarte Kreisläufe
    Smarte Kreisläufe
    kontakt@mdz-sk.de

    Weitere Kooperationspartner

    Projektumsetzer
    Deutsche Institute für Textil- und Faserforschung Denkendorf
    Zentrum
    Mittelstand-Digital Zentrum Smarte Kreisläufe
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