Projektziele & Projektergebnis
Umsetzung projekt in den Bereichen „Produktion“ mit dem Ziel der Erhöhung/Steigerung/ Optimierung der Produkt- / Servicequalität und von Prozessen.
Die Konzeptentwicklung einer manuellen Arbeitsstation im Rahmen des Projektes wird zukünftig zu einer deutlichen Effizienzsteigerung der Montageprozesse für Positionssensoren sowie zu einer Reduzierung von Montagefehlern führen.
Gesamtprojekt
Top Erkenntnisse aus dem Projekt
Ausgangslage
Zentrale Fragestellungen im Projekt
- Wie können wir die bestehnden Optimierungspotentiale ausschöpfen?
- Wie können wir die bestehenden Effizienzsteigerungspotentiale zureichend aussschöpfen?
- Wie können wir die Arbeitsweise neu gestalten um dies abzubilden?
Projektdetails
Projektziele
Ziel des Projektes war die Entwicklung eines Konzeptes für eine manuelle Arbeitsstation zur Montage von Positionssensoren. Da es sich um ein neues Produkt handelte, gab es bisher keine Montagestation. Die Herausforderung bestand darin, die Effizienz des Montageprozesses zu steigern, Montagefehler zu minimieren und die Produktqualität zu sichern.
Ausgangslage
Das Projekt begann mit einer umfassenden Analyse der bestehenden Produktstruktur. Darauf aufbauend wurden der Montageprozess optimiert und geeignete Betriebsmittel ausgewählt. Besonderes Augenmerk wurde auf die montagegerechte Produktgestaltung gelegt, um die Handhabung zu erleichtern und die Taktzeiten zu verkürzen.
Ein zentraler Bestandteil des Konzepts war die Anwendung des Poka-Yoke-Prinzips. Diese Methode zur Fehlervermeidung nutzt einfache, oft visuelle Hilfsmittel, um Fehler von vornherein zu vermeiden. Beispiele sind Montage- und Kalibrierhilfen, die die Wiederholgenauigkeit von Montageabläufen erhöhen und den Arbeitsprozess für die Mitarbeiter vereinfachen.
Durch diese Maßnahmen konnte die Montageeffizienz deutlich gesteigert werden, so dass die gewünschten Stückzahlen bei gleichbleibender Qualität der Positionssensoren erreicht werden konnten.
Vorgehen
Das Projekt orientierte sich an bewährten Methoden der Montagesystemplanung. Zu Beginn wurde eine umfassende Analyse des Produkts und seiner Struktur durchgeführt, um Schwachstellen zu identifizieren und Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung aufzuzeigen. Ein wesentlicher Aspekt war dabei, das Produkt so zu gestalten, dass es normgerecht montiert werden kann.
Aus der Produktstruktur wurden die Prozesse und die Montagereihenfolge abgeleitet. Es wurde ein Montagevorranggraph erstellt und eine Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse (FMEA) durchgeführt. Die FMEA-Methode ist eine systematische Vorgehensweise zur Identifizierung und Bewertung möglicher Fehler in einem Produkt oder Prozess sowie deren Auswirkungen. Durch diese Analyse können Fehlerquellen frühzeitig erkannt und gezielte Maßnahmen zu deren Vermeidung definiert werden.
Auf Basis dieser Erkenntnisse wurden die Betriebsmittel ausgewählt und der Handarbeitsplatz neu gestaltet. Der Arbeitsplatz wurde neu gestaltet, neue Betriebsmittel integriert sowie Füge- und Kalibrierhilfen eingeführt. Diese Maßnahmen führten zu einer deutlichen Reduzierung der Montagezeiten und zu einer Verbesserung der Produktqualität.
Ergebnis
Die Entwicklung einer manuellen Arbeitsstation im Rahmen des Projektes führte zu einer deutlichen Effizienzsteigerung der Montageprozesse für Positionssensoren sowie zu einer Reduzierung von Montagefehlern. Durch den Einsatz neuer Betriebsmittel und die gezielte Optimierung der Arbeitsabläufe konnten die Taktzeiten reduziert und die Produktqualität erhöht werden. Die konsequente Anwendung des Poka-Yoke-Prinzips sowie die Integration von Montage- und Kalibrierhilfen erhöhten die Wiederholgenauigkeit der Montageprozesse und erleichterten die Handhabung für die Mitarbeiter. Die umgesetzten Maßnahmen führten zu einer signifikanten Reduzierung der Montagedurchlaufzeit und garantieren einen effizienten und fehlerfreien Prozessablauf. Darüber hinaus konnten im Rahmen des Projektes wertvolle Erkenntnisse gewonnen werden, die als Basis für zukünftige Digitalisierungsprojekte dienen. Damit wird eine nachhaltige Verbesserung und Innovation im Bereich der Montageprozesse sichergestellt. Das Ergebnis des Projektes ist ein Konzept für einen manuellen Arbeitsplatz, der nicht nur eine Minimierung von Montagefehlern, eine Steigerung der Produktivität sowie eine Erhöhung der Produktqualität und Kundenzufriedenheit bewirkt, sondern auch die Grundlage für eine nachhaltige Verbesserung und Innovation im Bereich der Montageprozesse bilden.






