Projektziele & Projektergebnis
Umsetzung projekt in den Bereichen „Prozesse“ mit dem Ziel der Erhöhung/Steigerung/ Optimierung der Produkt- / Servicequalität, der Sicherheit im Unternehmen (Prävention, Abwehr, Schulung) und des Innovationsgrades.
Mithilfe einer sogenannten Verwaltungsschale (AAS) werden sowohl physische Objekte wie Geräte oder Produkte als auch nicht-materielle Bestandteile wie Software oder Prozessdaten abgebildet.
Gesamtprojekt
Top Erkenntnisse aus dem Projekt
Ausgangslage
Zentrale Fragestellungen im Projekt
- Kann die Verwaltungsschale implementiert werden?
- Wie werden die Lieferanten reagieren?
- Welche Vorteile bringt die Digitalisierung?
Projektdetails
Das Unternehmen
Die Variosports GmbH sitzt in Köln und entwickelt ihre Produkte aus dem Bereich Sportbekleidung selbst, lässt diese bei Partnern produzieren und vertreibt sie eigenständig im B2C-Geschäft. Das Unternehmen ist wachstumsorientiert und legt dabei gleichzeitig hohen Wert auf Qualität und Nachhaltigkeit.
Die Herausforderung
Zurzeit werden keine Daten zu Produkten, deren Eigenschaften oder Prozessen gepflegt, da es keine feste Struktur bei Lieferanten oder auch im Team dafür gibt. Das macht es schwierig, Informationen zurückzuverfolgen. Aus rechtlichen Gründen, aber auch für die Qualitätssicherung und aus Gründen der Nachhaltigkeit besteht hier dringend Handlungsbedarf. Es stellt sich die Frage, wie diese Informationen entlang der gesamten Wertschöpfungskette erfasst werden können.
Die Lösung
Zukünftig soll Lieferanten und Partnern, aber auch dem Unternehmen selbst ein Interface zur Verfügung gestellt werden, über welches jeder selbständig alle notwendigen Daten erfassen kann. Mithilfe einer sogenannten Verwaltungsschale (AAS) werden sowohl physische Objekte wie Geräte oder Produkte als auch nicht-materielle Bestandteile wie Software oder Prozessdaten abgebildet. Eine solche AAS wird in das Open-Source Odoo-ERP-System integriert, welches zukünftig im Unternehmen genutzt werden wird.
Die Umsetzung
Das Unternehmen hat sich vom Institut für Textiltechnik der RWTH Aachen (ITA), einem Partner des Mittelstand-Digital Zentrums Smarte Kreisläufe, bei diesem Projekt unterstützen lassen. Alle für die AAS notwendigen Anforderungen wurden dafür analysiert und auf deren Basis hat das ITA eine mögliche Systemarchitektur konzipiert. Die systematische Eingabe aller notwendigen Daten erfolgt zukünftig durch Lieferanten und Vorproduzenten über ein Interface. Die Daten werden gezielt ausgewertet und vereinzelt auch den Kunden zur Verfügung gestellt.
Die nächsten Schritte
Das ITA begleitet das KMU dabei, das Konzept im Unternehmen zu implementieren. Das Unternehmen wird weitere Prozesse, Produkte und Standorte zu einem späteren Zeitpunkt eigenverantwortlich einführen. Auch die Einbindung von Lieferanten muss aktiv vom Unternehmen übernommen werden. Dazu gehören Schulungen, Unterstützung in der Nutzungsphase sowie die technische Anbindung.


