Ein Digitaler Zwilling zur Planung einer Sortieranlage

Veröffentlicht: 13.10.2025 / zuletzt bearbeitet: 08.06.2026

Projektziele & Projektergebnis

Projektziele:
Umsetzung projekt in den Bereichen „Prozesse“ mit dem Ziel der Erhöhung/Steigerung/ Optimierung der Entscheidungsqualität.
Projektergebnis:
Basierend auf der Erhebung des Prozesses und der Anforderungen wurde ein prototypisches Konzept für einen Digitalen Zwilling entwickelt. Die Evaluation durch den Projektpartner ergab, dass sich dessen Einsatz aktuell jedoch nicht lohnt bzw. nicht dem erhofften Mehrwert bietet.

Gesamtprojekt

Personentage
0 Tage
0 Tage
Nicht ausgeführt
0 Tage
0 Tage
0 Tage
Phase
Konzept
Prototyp
Entwicklung
Testen
Implementierung
Beteiligte
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
Kosten*
0 €
0 €
0 €
0 €
0 €
Projektphase ausgeführt
Projektphase nicht ausgeführt
interne Projektbeteiligte
externe Projektumsetzer

Top Erkenntnisse aus dem Projekt

  • Weniger ist manchmal mehr – eine gewöhnliche Tabellenkalkulation erfüllt bisweilen die Anforderungen besser als ein mit einer teuren Software entwickelter Digitaler Zwilling
  • Ausgangslage

    Zentrale Fragestellungen im Projekt

    • Was macht einen Digitalen Zwilling im Kontext der Anlagenplanung aus?
    • Wie sollte der Digitale Zwilling gestaltet sein?
    • Lohnt sich dessen Einsatz in dem gewählten Anwendungsfall?

    Projektdetails

    Zeitrahmen: 01.11.2024 - 31.01.2025

    Der Hintergrund des Projekts liegt in der geplanten Anschaffung einer neuen Sortieranlage für gemischten Bauabfall. Die Sortieranlage lässt sich modular in Abhängigkeit von den Anforderungen des Recyclingunternehmens individuell zusammenstellen, welche die Qualität des sortierten Materials und den notwendigen Personaleinsatz beeinflussen. Vor dem Hintergrund, der sich ändernden gesetzlichen Rahmenbedingungen, sowie dem Einsatz geringwertiger Baumaterialien in den vergangenen Jahrzehnten, stellt sich die Frage, wie die Anlage unter Berücksichtigung verschiedener Szenarien konzipiert werden sollte. Durch einen Kontakt in einer Veranstaltung des Mittelstand-Digital Zentrums, wurde ein Workshop vereinbart, in dem gemeinsam die Potenziale eines Digitalen Zwillings zur Verbesserung des Planungsprozesses erarbeitet werden sollten.
    In dem Workshop wurde zunächst innerhalb eines Einstiegsvortrags des Mittelstand-Digital Zentrums die Eigenschaften und Unterschiede zwischen Digitalen Modellen, Digitalen Schatten und Digitalen Zwillingen aufgezeigt, welche oft als Digitale Zwillinge zusammengefasst werden. Im nächsten Schritt wurde aufgezeigt, wie diese zur Echtzeitüberwachung und -steuerung eingesetzt werden können und welche Vorteile Simulationen gegenüber klassischen mathematischen Methoden aufweisen. Im Gegensatz zu z. B. „Linear Programming“ können Simulationen Zufallsvariablen abbilden und somit beispielsweise die zufällig variierende Zusammensetzung des ankommenden Abfalls simulieren.
    Im zweiten Teil des Workshops wurden die Rahmenbedingungen, sowie die Herausforderungen und der Ablauf des Sortierprozesses erfasst. Dabei wurden Einflussfaktoren, wie die Zusammensetzung des Recyclingmaterials, Fördergeschwindigkeit der Laufbänder oder die Sortierqualität und deren Einfluss auf die Gestaltung der Sortieranlage diskutiert. Darüber hinaus wurde auf den potenziellen finanziellen und personellen Aufwand einer Simulation im Vergleich zu der bisherigen Excel-basierten Herangehensweise eingegangen. Die Ergebnisse des Workshops wurden anschließend von den Mitarbeitern des Mittelstand-Digital Zentrums in ein einfaches Simulationsmodell überführt, um eine anwendungsnahe Ausgestaltung des Simulationsmodells zu erzeugen.
    Auch wenn der grundsätzliche Nutzen für die Anwendung eines digitalen Modells zur Planung der Sortieranlage als zweckmäßig erschien, ist der Projektpartner auf Basis der im Workshop vermittelten Informationen zum Ergebnis gekommen, dass keine Notwendigkeit für die Entwicklung eines digitalen Zwillings besteht – insbesondere vor dem Hintergrund der hohen Investitionen mit ungewissem Ergebnis. Insgesamt kann der Workshop dennoch als Erfolg gesehen werden, da es mit einfachen Mitteln möglich war, den Nutzen und Aufwand für ein mögliches Digitalisierungsprojekt im Voraus besser abschätzen zu können.

    Methoden

    Ergebnisse der einzelnen Projektphasen

    {acf_prototypenphase_bilder_prototypenphase_titel}
    {acf_prototypenphase_bilder_prototypenphase_beschreibung}
    {acf_entwicklungphase_bilder_entwicklungphase_titel}
    {acf_entwicklungphase_bilder_entwicklungphase_beschreibung}

    Mögliche Hard- und Software-Lösungen

    Software: JaamSim
    Software: Plant Simulation
    Software: AnyLogic

    Unternehmensbeschreibung

    Name
    Buhck Umweltservices GmbH & Co. KG
    Anschrift
    Völckers Park 11, 21465 Reinbek
    Umsatz pro Jahr
    Nicht angegeben
    Branche
    Nicht angegeben
    Gründungszeitraum
    Nicht angegeben
    Beschäftigtenzahl
    mehr als 499
    IT-Investition pro Jahr
    Nicht angegeben
    Unternehmensangebot
    Produkte, Dienstleistung
    Unternehmer*innen Zitat zum Projekt
    In unserem Workshop sind wir schnell auf die relevanten Punkte gekommen und haben offen und ehrlich diskutiert. Die Expertise des Teams hat uns viele neue Erkenntnisse gebracht.
    Jens Bahnsen

    Projektunterstützung

    Projektumsetzer
    Technische Universität Hamburg
    TUHH
    mittelstand-digital@tuhh.de
    Zentrum
    Mittelstand-Digital Zentrum Hamburg
    MDZHH
    kompetenzzentrum@hk24.de

    Weitere Kooperationspartner

    Projektumsetzer
    Technische Universität Hamburg
    Zentrum
    Mittelstand-Digital Zentrum Hamburg
    Sie haben Fragen zu diesem Projekt? Sprechen Sie uns gerne an!
    Jetzt Kontakt aufnehmen

    Ähnliche Themen

    Dieses Projekt teilen