Projektziele & Projektergebnis
Umsetzung projekt in den Bereichen „Prozesse“ mit dem Ziel der Erhöhung/Steigerung/ Optimierung von Prozessen.
Es wurde ein Prototyp zur kameragestützten Automatisierung entwickelt, um eine präzise und fehlerfreie Erfassung der Schlachtzahlen zu ermöglichen und den Aufwand zu reduzieren.
Gesamtprojekt
Top Erkenntnisse aus dem Projekt
Ausgangslage
Zentrale Fragestellungen im Projekt
- Wie kann die Erfassung von Schlachtzahlen in der Fleischverarbeitung durch den Einsatz kameragestützter Systeme und OCR-Technologie zuverlässig, fehlerarm und effizient automatisiert werden?
- Welche technischen und organisatorischen Anforderungen ergeben sich aus den spezifischen Umgebungsbedingungen eines Schlachthofs?
- Welches Kamerasystem (stationär oder mobil) eignet sich unter diesen Bedingungen am besten für die automatische Erkennung der Produktkennzeichnungen?
Projektdetails
In Schlachthöfen werden Schlachtkörper mit Schlachtzahlen bedruckt. Diese enthalten wichtige Informationen darüber, wann das Tier geschlachtet wurde, welche Qualitätsstufe es erhalten hat und von welchem Züchter es stammt. Die Schlachtzahl ist nicht nur für die Dokumentation relevant, sondern spielt auch im Versand eine zentrale Rolle: Kunden erwarten Produkte bestimmter Qualitätsstufen, deren Einhaltung durch die eindeutige Zuordnung sichergestellt werden muss.
Die Rückverfolgbarkeit in der Fleischproduktion durch die Erkennung der Chargennummer ermöglicht eine lückenlose Nachverfolgung von Herkunft, Verarbeitung und Verteilung eines Fleischprodukts. Sie ist entscheidend für die Lebensmittelsicherheit, unterstützt die Qualitätssicherung und schafft Transparenz entlang der gesamten Lieferkette. Chargennummern – und im speziellen Fall von Schlachthöfen die sogenannten Schlachtzahlen – ermöglichen eine schnelle Identifikation betroffener Produkte bei Rückrufen und stärken das Vertrauen der Verbraucher.
Das korrekte Auslesen und Versenden der entsprechenden Schweine bzw. Schweinehälften ist daher sowohl aus wirtschaftlicher Sicht als auch im Hinblick auf die Qualitätssicherung essenziell. Der derzeitige Ablauf, bei dem Mitarbeitende die Schlachtzahlen manuell in die Abrechnungsmaske eingeben, ist jedoch kleinschrittig, ineffizient und anfällig für Fehler.


