Variable KI-basierte Qualitätsprüfung von Textilien

Veröffentlicht: 01.06.2026 / zuletzt bearbeitet: 08.06.2026

Projektziele & Projektergebnis

Projektziele:
Erstellung projekt in den Bereichen „Produkte“ mit dem Ziel der Erhöhung/Steigerung/ Optimierung der Produkt- / Servicequalität.
Projektergebnis:
Das System kann sicher erkennen, ob ein Fehler im Textil vorhanden ist oder nicht. Bei der exakten Unterscheidung einzelner Fehlertypen besteht weiteres Entwicklungspotenzial, für das zusätzliche Trainingsdaten benötigt werden.

Gesamtprojekt

Personentage
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Phase
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Kosten*
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Projektphase ausgeführt
Projektphase nicht ausgeführt
interne Projektbeteiligte
externe Projektumsetzer

Top Erkenntnisse aus dem Projekt

  • KI kann auch bei geringer Datenbasis bereits praktischen Nutzen stiften.
  • Die Qualität der Bilddaten ist entscheidend für die Leistungsfähigkeit des Systems.
  • Für eine präzise Fehlertypenerkennung braucht es mehr Vielfalt und Umfang im Trainingsdatensatz.
  • Ausgangslage

    Die Datenauswertung war wenig bis gar nicht möglich in den Bereichen Innovative Technologiethemen
    Es bestehen Optimierungspotenziale in den Bereichen Datenmanagement

    Zentrale Fragestellungen im Projekt

    • Wie können KI-gestützte Kamerasysteme Fehler in Textilien zuverlässig erkennen, wenn nur wenige Trainingsdaten zu einzelnen Fehlertypen vorliegen?
    • Wie lässt sich ein bestehender Prüfstand technisch so erweitern und kalibrieren, dass hochauflösende Bilddaten für die KI-basierte Qualitätskontrolle in variablen Textilproduktionen nutzbar werden?
    • In welchem Umfang kann KI bereits heute als Vorselektion in der textilen Qualitätsprüfung eingesetzt werden, und welche zusätzlichen Daten sind erforderlich, um künftig auch einzelne Fehlertypen präzise unterscheiden zu können?

    Projektdetails

    Zeitrahmen: 01.12.2025 - 29.05.2026

    Das Unternehmen
    Wo Produkte in kleinen Stückzahlen, mit wechselnden Eigenschaften und hohen Qualitätsanforderungen gefertigt werden, sind klassische Prüfsysteme oft nur eingeschränkt geeignet. Genau hier setzt das Projekt mit der Quintina GmbH an. Das Start-up entwickelt KI-basierte Systeme für die Qualitätskontrolle.

    Die Herausforderung
    Ausgangspunkt war die Frage, wie sich Kamerasysteme so einsetzen lassen, dass sie Unternehmen auch dann unterstützen, wenn nur wenige Lerndaten zu einzelnen Fehlertypen vorliegen. Gerade in variablen Produktionsumgebungen, etwa bei kleinen Losgrößen oder sich verändernden Produkteigenschaften, ist diese Ausgangslage
    besonders anspruchsvoll.

    Die Lösung
    Gemeinsam mit dem STFI, Partner im Mittelstand-Digital Zentrum Smarte Kreisläufe, hat Quintina erprobt, wie Fehler in variablen Textilproduktionen auch bei geringer
    Datenbasis erkannt werden können. Für die Umsetzung wurde ein vorhandener Prüfstand am STFI technisch erweitert und mit einem neuen Kamerasystem sowie
    KI-Hardware ausgestattet. Nach der Kalibrierung wurden Fehler an Textilmustern hochauflösend aufgenommen, durch Fachexperten eingeordnet und für das Training
    vorbereitet.

    Die Umsetzung
    Aus 50 gesichteten Bildern wurden elf Aufnahmen gelabelt und mit einem modernen KI-Modell verarbeitet. Dabei konnte das System bereits sicher erkennen, ob ein Fehler
    im Textil vorhanden ist oder nicht. Bei der exakten Unterscheidung einzelner Fehlertypen besteht weiteres Entwicklungspotenzial, für das zusätzliche Trainingsdaten benötigt
    werden. Der Ansatz zeigt, wie KI schon heute sinnvoll als Vorselektion in der Qualitätsprüfung eingesetzt werden kann. Relevante Bilddaten lassen sich gezielt herausfiltern,
    wodurch der Aufbau belastbarer Trainingsdatensätze erleichtert wird. Perspektivisch entsteht so eine Grundlage für eine noch genauere Fehlertypenerkennung. Für produzierende Unternehmen bedeutet das: weniger Ausschuss, geringerer Ressourcenverbrauch, weniger Retouren und eine spürbare Entlastung in Zeiten des Fachkräftemangels.

    Die nächsten Schritte
    In einem nächsten Schritt sollen weitere Textilmuster, insbesondere Vliesstoffe, einbezogen werden, um das schnelle KI-Training weiter zu verfeinern. Zusätzlich stellt das STFI den entwickelten Prototyp für Tests bereit, damit Unternehmen die Einsatzmöglichkeiten solcher Technologien praxisnah erproben können. Die Ansätze aus dem Projekt sind dabei nicht nur für die Textilbranche interessant, sondern grundsätzlich auch auf andere Industriebereiche übertragbar.

    Methoden

    Ergebnisse der einzelnen Projektphasen

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    {acf_prototypenphase_bilder_prototypenphase_beschreibung}
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    Unternehmensbeschreibung

    Name
    Quintina GmbH
    Anschrift
    Sachsenburger Weg 34, 09669 Frankenberg
    Umsatz pro Jahr
    Nicht angegeben
    Branche
    Produktion, Industrie, verarbeitendes Gewerbe
    Gründungszeitraum
    Nicht angegeben
    Beschäftigtenzahl
    1 - 9
    IT-Investition pro Jahr
    Nicht angegeben
    Unternehmensangebot
    Dienstleistung
    Unternehmer*innen Zitat zum Projekt
    Das Projekt hat gezeigt, dass KI-basierte Qualitätsprüfung auch bei wenigen Lerndaten bereits einen praktischen Nutzen entfalten kann. Besonders interessant ist für uns das Potenzial, relevante Bilddaten schneller zu identifizieren und daraus robuste Anwendungen für variable Produktionsumgebungen weiterzuentwickeln.
    Nick Oehme
    Co-Founder

    Projektunterstützung

    Projektumsetzer
    Sächsisches Textilforschungsinstitut e. V.
    STFI
    stfi@stfi.de
    Zentrum
    Mittelstand-Digital Zentrum Smarte Kreisläufe
    Smarte Kreisläufe
    kontakt@mdz-sk.de

    Weitere Kooperationspartner

    Projektumsetzer
    Sächsisches Textilforschungsinstitut e. V.
    Zentrum
    Mittelstand-Digital Zentrum Smarte Kreisläufe
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