Projektziele & Projektergebnis
Umsetzung projekt in den Bereichen „Service & Support“ mit dem Ziel der Erhöhung/Steigerung/ Optimierung der Produkt- / Servicequalität, der Strategieentwicklung, des Innovationsgrades, des wirtschaftlichen Erfolges (Umsatz, Gewinn und Marktanteile).
Industrieunternehmen können mit der entwickelten Lösung ihre Produktionen digital und automatisiert überwachen.
Gesamtprojekt
Top Erkenntnisse aus dem Projekt
Ausgangslage
Zentrale Fragestellungen im Projekt
- Wie muss eine Umsetzung in der Node-RED Umgebung für Anwender aussehen?
- Ist Node-RED das richtige Tool für diese Low-Code Anwendung?
- Welche Inhalte sollte die Low-Code Umgebung anbieten?
Projektdetails
Das Unternehmen
Als Software-Anbieter unterstützt in.hub mittelständische, produzierende Unternehmen aus Deutschland bei der digitalen Transformation. Das Start-up aus Chemnitz hat eine Plattform entwickelt, auf der mittelständische, produzierende Gewerbe bedarfsorientiert Software-Module per Plug&Play installieren können, um ihre Fertigungsumgebung zu automatisieren. Das System soll so einfach und intuitiv zu bedienen sein, wie möglich.
Die Herausforderung
Das Unternehmen möchte nun sein Angebot mit Anwendungen verbessern, die der Kunde selbst an seinen eigenen Bedarf anpassen kann. Dafür verwendet es Node-RED, ein sogenanntes Open Source Low-Code-Tool. Damit können individuelle Anwendungen auch ohne Vorkenntnisse programmiert werden. Die App ist jedoch im Kern nicht Plug&Play-fähig und bisher sind ihre Möglichkeiten auch nicht ganz selbsterklärend.
Die Lösung
Zum einen ist es für Maschinenbetreiber wichtig, dass sie die Schnittstellen des Gateways so konfigurieren können, dass sie beliebige Apps problemlos in ihre Umgebung integrieren können. Zum anderen brauchen sie Vorlagen, an denen sie sich bei der Programmierung ihrer Anwendungsfälle orientieren können.
Die Umsetzung
Das Sächsische Textilforschungsinstitut (STFI) ist Partner im Mittelstand-Digital Zentrum Smarte Kreisläufe. Es besitzt im Bereich IIoT besondere Expertise und unterstützte das Unternehmen dabei, ein sogenanntes Edge Device zu konzeptionieren. Dieses ist als Schnittstelle einfach konfigurierbar und an individuelle Bedarfe anpassbar. Zusätzlich hat das STFI zwei sogenannte Blueprints entwickelt. Das sind Vorlagen, anhand derer Endanwender ihre eigenen Anwendungen programmieren können.
Die nächsten Schritte
in.hub ist nun in der Lage, sein Angebot noch individueller auf einzelne Kunden anzupassen. Die im Projekt entstandenen Lösungen sind außerdem für Industriebetriebe jeglicher Art anwendbar. Industrieunternehmen können damit ihre Produktionen digital und automatisiert überwachen. Die gesammelten Daten sind objektiv und werden zeitnah gesammelt. Die daraus gewonnenen Auswertungen sind Basis für eine höhere Produktivität und gesteigerte Wettbewerbsfähigkeit.

