Projektziele & Projektergebnis
Erstellung projekt in den Bereichen „Produktion“ mit dem Ziel der Erhöhung/Steigerung/ Optimierung der Nachhaltigkeit.
Der Energiebedarf für Strom und Wärme ist erfasst. Durch den Ersatz des Blockheizkraftwerks durch Wärmepumpen sowie lokale PV und Speicher kann der Energiebezug um 61 % und der CO₂-Ausstoß um 81 % gesenkt werden.
Gesamtprojekt
Top Erkenntnisse aus dem Projekt
Ausgangslage
Zentrale Fragestellungen im Projekt
- Wie ist der Wärme- und Strombedarf abhängig von der Außentemperatur und den Produktionsprozessen?
- Wie wird der Energiebedarf heute gedeckt – mit welchen Energieträgern (Gas, Strom, Holzabfällen) und Technologien (BHKW, Gaskessel, Holzkessel, Wärmepumpe)
- Wie kann die Anlagentechnik geändert werden um Energiebezug und CO2-Anteil der bezogenen Energie signifikant zu reduzieren?
Projektdetails
Die Firma Framus & Warwick stellt hochwertige E-Gitarren in Markneukirchen her – von der Verarbeitung des Rohholzes bis zum fertigen Instrument geschieht alles an einem Standort. Seit vielen Jahren setzt das Unternehmen auf Nachhaltigkeit und möchte nun auch die Energieversorgung des Betriebs zukunftsfähig und klimafreundlich gestalten.
Im Mittelpunkt des Projekts steht die Frage: Wie kann der Energiebedarf – also Strom und Wärme – effizienter gedeckt und gleichzeitig der Ausstoß von CO₂ deutlich gesenkt werden? Um diese Herausforderung zu lösen, wird das bestehende Energiesystem analysiert und mit Hilfe digitaler Werkzeuge wie Simulationen – also rechnergestützten Nachbildungen – überprüft und weiterentwickelt.
Ein zentraler Bestandteil ist die geplante Nutzung von Solarstrom durch den Ausbau der firmeneigenen Photovoltaikanlage (PV) sowie die Integration eines großen Batteriespeichers. So kann erzeugter Strom gespeichert und bei Bedarf genutzt werden, etwa wenn die Sonne nicht scheint. Zugleich wird geprüft, wie moderne Wärmepumpen – also Geräte, die Umweltwärme zum Heizen nutzbar machen – das bisherige gasbetriebene Heizsystem ersetzen können.
Die Besonderheit: Alle Maßnahmen werden so geplant, dass sie miteinander vernetzt und digital gesteuert werden können. Ziel ist es, die vorhandene Energie im Betrieb möglichst sinnvoll zu nutzen, Überschüsse zu speichern oder ins Netz einzuspeisen und so die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen wie Erdgas zu verringern.
Das Projekt zeigt anschaulich, wie mittelständische Produktionsbetriebe mithilfe digitaler Technologien ihre Energieversorgung nachhaltiger, flexibler und langfristig kosteneffizienter gestalten können – und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Zukunftssicherung des Unternehmens und zum Klimaschutz.








