Projektziele & Projektergebnis
Umsetzung projekt in den Bereichen „Produktion“ mit dem Ziel der Erhöhung/Steigerung/ Optimierung .
Um den digitalen Zuschnitt final zu realisieren, nicht nur für die Grünen Zimmer®, sondern auch für andere vertikale Begrünungssysteme oder sogar für komplexe Filtermedien, erstellte das Team der DITF eine Roadmap für die Umsetzung aller notwendigen Maßnahmen im Zuschnittprozess.
Gesamtprojekt
Top Erkenntnisse aus dem Projekt
Ausgangslage
Zentrale Fragestellungen im Projekt
- Verbesserung interner Produktionsprozesse
- Die Trägerstrukturen für die Wurzelballen sollten individuell dimensioniert und zugeschnitten werden.
- Wir mussten ein Konzept finden, um die textilen Trägerstrukturen zukünftig digital zu produzieren.
Projektdetails
Das Unternehmen
Die Helix Pflanzensysteme GmbH produziert unter anderem fertige Systeme für grüne Fassaden- oder Dächer als Böschungsschutz oder um Lärm zu reduzieren. Aber auch, um Innenstädte temporär mit grünen Oasen zu versorgen, hat das Unternehmen eine Lösung gefunden. Die sogenannten Mobilen Grünen Zimmer® bestehen aus transportablen vertikalen Gärten und einer Dachbegrünung.
Die Herausforderung
Die Grünen Zimmer können mit unterschiedlichen Pflanzen ausgestattet werden. Abhängig von der Pflanzenart müssen die Trägerstrukturen für die Wurzelballen individuell
dimensioniert und zugeschnitten werden. Dieser Vorgang ist zeit- und kostenintensiv und häufig aufgrund der komplexen Struktur auch materialaufwendig.
Die Lösung
Das KMU hat sich gemeinsam mit den DITF, Partner im Mittelstand-Digital Zentrum Smarte Kreisläufe, der Herausforderung angenommen, ein Konzept aufzusetzen, um die textilen Trägerstrukturen zukünftig digital zu produzieren. Abhängig vom Ausgangsmaterial, dem Zuschnittsystem sowie den verwendeten Pflanzen werden die Schnittmuster CAD-unterstützt erstellt. So ist es nicht nur weniger aufwendig, die Grünen Zimmer® herzustellen, auch der dabei entstehende Produktionsabfall wird maßgeblich reduziert.
Die Umsetzung
Das Team der DITF hat gemeinsam mit dem Unternehmen einige vordefinierte Schnittgeometrien erarbeitet und auf ihre Zuschnittfähigkeit geprüft. Anschließend wurde eine Strategie festgelegt, nach der einzelne Konstruktionselemente definiert und in geeigneten Gruppen zusammengefasst werden. Für jede Gruppe wurden die notwendigen Zuschnittparameter abgeleitet. In unterschiedlichen Versuchsreihen testeten die Projektpartner den digitalen Zuschnitt anschließend an den typischerweise für die Produktion eingesetzten textilen Materialien.
Die nächsten Schritte
Um den digitalen Zuschnitt final zu realisieren, nicht nur für die Grünen Zimmer®, sondern auch für andere vertikale Begrünungssysteme oder sogar für komplexe Filtermedien, erstellte das Team der DITF eine Roadmap für die Umsetzung aller notwendigen Maßnahmen im Zuschnittprozess.




