Projektziele & Projektergebnis
Umsetzung projekt in den Bereichen „Produktion“ mit dem Ziel der Erhöhung/Steigerung/ Optimierung des IT-Know Hows bei Mitarbeitenden und des Innovationsgrades.
Durch das Projekt hat Harry Lucas einen Einblick gewonnen, wie ein System zum Monitoring der Produktion mit einfachen Mitteln und verhältnismäßig geringem Aufwand schnell Transparenz über Anlageneffektivität und Verfügbarkeit bietet.
Gesamtprojekt
Top Erkenntnisse aus dem Projekt
Ausgangslage
Zentrale Fragestellungen im Projekt
- Wie kann eine Energiemonitoring möglichst einfach umgesetzt werden?
- Welche Schritte braucht es für ein erfolgreiches Energiemonitoring?
- Wie sind die MAschinenverbräuche und -zustände?
Projektdetails
Die Kosten steigen, das Bewusstsein für eine nachhaltigere Produktion auch – Für kleine und mittelständische Unternehmen wird die Frage nach dem Energieverbrauch und einer angepassten Produktion immer wichtiger. Gerade wenn unterschiedliche Anlagen und Maschinen von verschiedenen Anbietern zusammen in einer Halle betrieben werden, wird das Messen von Energieverbräuchen herausfordernd. Wenn dann auch noch regelmäßig am heterogenen Maschinenpark umgebaut wird, braucht es eine besondere Lösung für die Erfassung der Produktion. Gemeinsam mit dem Mittelstand-Digital Zentrum Schleswig-Holstein konnte die Maschinenfabrik Harry Lucas GmbH & Co. KG aus Neumünster nun eine Lösung erarbeiten, die am Ende doch überraschend einfach war. Das Unternehmen möchte vor allem den Leerlauf ihrer Maschinen reduzieren, der durch die Wartezeiten zwischen den Maschinen entsteht. Außerdem sollte es möglich werden den CO2-Fußabdruck der Produktionsprozesse zu bestimmen. Gemeinsam mit Marco Cimdins, Tim Johansen und Stefan Weidemann hat sich das Unternehmen mit der Netzwerktechnologie LoRaWAN, smarten Sensoren und der Erstellung eines Cloud-Monitoring beschäftigt. Ob eine Maschine läuft oder stillsteht, konnte bisher nicht zentral überwacht werden. Gesucht war daher ein System, mit dem Betriebszustände bestimmt und kabellos an einen zentralen Ort gesendet werden können. Dabei sollte die Installation am besten wenig Einfluss auf den laufenden Betrieb haben: Benötigt wurde eine Sensorik, die möglichst bei laufendem Betrieb ohne größere Montagearbeiten eingebaut und eingerichtet werden kann. Eine weitere Herausforderung für die kabellose Übermittlung waren die großen Metallflächen in der Maschinenhalle, die eine Funkübertragung sehr erschweren. „Abschließend war uns noch wichtig, dass die Bedienenden und die Fertigungsleitung möglichst einfach einen aktuellen und vollständigen Überblick über die Zustandsdaten erhalten. So können wir bei Störungen oder Engpässen direkt eingreifen und etwas im Ablauf verändern,“ erklärt Harry Lucas. Durch das Projekt gemeinsam mit dem Zentrum Schleswig-Holstein hat Harry Lucas einen Einblick gewonnen, wie ein System zum Monitoring der Produktion mit einfachen Mitteln und verhältnismäßig geringem Aufwand schnell Transparenz über Anlageneffektivität und Verfügbarkeit bietet.




