Digitalisierung einer logistischen Schnittstelle

Veröffentlicht: 05.10.2023 / zuletzt bearbeitet: 08.06.2026

Projektziele & Projektergebnis

Projektziele:
Umsetzung projekt in den Bereichen „Materialwirtschaft“ mit dem Ziel der Erhöhung/Steigerung/ Optimierung .
Projektergebnis:
Durch die Ausnutzung vorhandener Daten können Ursachen für schwankende Durchlaufzeiten analysiert werden, die folglich eine noch präzisere Planung zu lassen und Durchlaufzeiten weiter reduzieren

Gesamtprojekt

Personentage
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Phase
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Entwicklung
Testen
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Kosten*
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Projektphase ausgeführt
Projektphase nicht ausgeführt
interne Projektbeteiligte
externe Projektumsetzer

Top Erkenntnisse aus dem Projekt

  • Digitalisierung von Schnittstellenprozessen steigert Effizienz, reduziert Papier und Fehlerquellen.
  • Kleine, kostengünstige digitale Maßnahmen können große Verbesserungen bewirken.
  • Datenanalyse ermöglicht bessere Planung und Prozessüberwachung. Plattform-Lösungen sollten sorgfältig auf Auswirkungen geprüft werden.
  • Ausgangslage

    Zentrale Fragestellungen im Projekt

    • Wie beeinflusst der Einbezug von Mitarbeiter:innen in die Planung und Umsetzung von Digitalisierungsmaßnahmen die Akzeptanz und Bereitschaft der Mitarbeiter:innen?
    • Welche Herausforderungen ergeben sich aus ineffizienten externen Schnittstellen, und wie kann eine verstärkte Kooperation dazu beitragen, Fehler und Wünsche zu identifizieren?
    • Welchen Mehrwert generiert die Analyse vorhandener Daten für Unternehmen, insbesondere in Bezug auf die Erkennung und Behebung von Fehlern sowie die schnelle Identifizierung von Leistungsveränderungen?

    Projektdetails

    Zeitrahmen: 01.07.2019 - 31.10.2019

    Schnittstellenprozesse sind oftmals fehleranfällig und intransparent. Verstärkt wird diese Situation durch externe Schnittstellen zu Kund:innen und Lieferant:innen. Im konkreten Fall wurde eine Schnittstelle zu einem externen Dienstleister exemplarisch auf Potentiale der Digitalisierung untersucht. Hauptaspekte der Betrachtung waren hierbei die Gestaltung der Prozesse in transparenter Art und Weise sowie der Reduktion des Papieraufkommens und der Fehlerquellen an der entsprechenden Schnittstelle. Für Kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) stellt sich die Digitalisierung aufgrund knapper Kapazitäten und Ressourcen als herausfordernd und schwierig umsetzbar dar. Aufgrund dieser Restriktionen und der notwendigen Investitionen betrachten viele KMU Digitalisierung als kritisch. Im Rahmen des Projektes sollte demzufolge ebenfalls gezeigt werden, wie bereits durch kleine, kurzfristig und einfach zu implementierende Digitalisierungsmaßnahmen Geschäftsprozesse effizienter gestaltet werden können.

    Im Umsetzungsprojekte wurde die Notwendigkeit von transparenten und stabilen Prozessen zur Erzeugung qualitativ hochwertiger Produkte zum entsprechenden Kund:innentermin herausgestellt. Digitalisierung kann dabei helfen, Informationen effizienter und schneller zu verteilen, Fehlerquellen zu minimieren und Prozesse effizienter zu gestalten.

    Durch die Umsetzung kurzfristiger und kostenarmer Maßnahmen konnte gezeigt werden, dass Digitalisierung auch in kleinem Maße einen Fortschritt für das Unternehmen erzeugen kann. Im konkreten Fall konnten fehlerhafte Zuordnungen von Waren und Dokumenten, fehlerhaftes Abschreiben und lange Suchzeiten durch die effiziente Nutzung des ERP-Systems eliminiert werden. Durch die digitale Übermittlung der Geschäftsdokumente werden darüber hinaus Papier eingespart, Informationen gezielter und zügiger verteilt, Abläufe effizienter ausgeführt und Kapazitäten entlastet.

    Durch die Ausnutzung vorhandener Daten können Ursachen für schwankende Durchlaufzeiten analysiert werden, die folglich eine noch präzisere Planung zu lassen und Durchlaufzeiten weiter reduzieren. Mithilfe von PowerBI ist eine Möglichkeit entstanden, die Prozesse zu überwachen, auf Veränderungen zu reagieren und zukünftig einfache Analysen durchzuführen.

    Über die kurzfristig umgesetzten Maßnahmen hinaus wurden die Chancen und Risiken einer Plattform-Lösung für die Schnittstellen zu Kund:innen und Lieferant:innen besprochen. Gesehen an den etablierten Prozessen und den technischen und organisatorischen Voraussetzungen bei MHA ZENTGRAF ist die Implementierung einer Kund:innen- und Lieferant:innen-Plattform durchweg positiv zu bewerten. Zu untersuchen ist jedoch, wie die beteiligten Partner:innen aufgrund doppelter Systemführungen und neuer Prozesse auf eine solche Änderung reagieren.

    Methoden

    Ergebnisse der einzelnen Projektphasen

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    Unternehmensbeschreibung

    Name
    MHA Zentgraf GmbH & Co. KG
    Anschrift
    Ballerner Str. 8, 66663 Merzig
    Umsatz pro Jahr
    10 - 50 Mio. €
    Branche
    Produktion, Industrie, verarbeitendes Gewerbe
    Gründungszeitraum
    Vor mehr als 50 Jahren
    Beschäftigtenzahl
    50 - 249
    IT-Investition pro Jahr
    Nicht angegeben
    Unternehmensangebot
    Produkte
    Unternehmer*innen Zitat zum Projekt

    Projektunterstützung

    Projektumsetzer
    August-Wilhelm Scheer Institut gGmbH
    AWSi gGmbH
    t.greff@digitalzentrum-saarbruecken.de
    Zentrum
    Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Saarbrücken
    MDK Saarbrücken
    info@digitalzentrum-saarbruecken.de

    Weitere Kooperationspartner

    Projektumsetzer
    August-Wilhelm Scheer Institut gGmbH
    Zentrum
    Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Saarbrücken
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