Energieeffizienz meets Hifi bei der Stamer Gruppe

Veröffentlicht: 18.12.2024 / zuletzt bearbeitet: 08.06.2026

Projektziele & Projektergebnis

Projektziele:
Umsetzung projekt in den Bereichen „Produktion“ mit dem Ziel der Erhöhung/Steigerung/ Optimierung der Kundenbedürfnisse/ Kundenbeziehungen, der Strategieentwicklung, des Informationsflusses (Qualität, Verfügbarkeit und Transparenz).
Projektergebnis:
Neben einer Energieeffizienzbewertung mit Schwerpunkt auf elektrischer Energie, sollen gleichzeitig Messstellensystem getestet sowie Energieeffizienzmaßnahmen entwickelt werden, wodurch eine Grundlage für die CO2 Emissionsbetrachtung gebildet wird.

Gesamtprojekt

Personentage
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Phase
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Entwicklung
Testen
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Kosten*
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Projektphase ausgeführt
Projektphase nicht ausgeführt
interne Projektbeteiligte
externe Projektumsetzer

Top Erkenntnisse aus dem Projekt

  • Hausmeister, Fachkraft bzw. Mitarbeiter, die sehr lange im Betrieb sind, ins Boot holen
  • Beleuchtung ist trotz etablierter LED Technik ein wichtiger Punkt
  • Datenmanagement mit der ersten Messung aufbauen
  • Ausgangslage

    Es gab neue Anforderungen in den Bereichen Produktion, Prozesse
    Es fehlten Daten in den Bereichen Produktion, Prozesse, Service und Support
    Die Effizienzsteigerungspotenziale wurden nicht ausgeschöpft in den Bereichen Produktion
    Die Arbeitsweisen mussten überdacht werden in den Bereichen Produktion, Prozesse

    Zentrale Fragestellungen im Projekt

    • Welche Ressourcen werden genutzt hinsichtlich Umfang und Effizienz?
    • Welche Maßnahmen erhöhen die Effizienz und wie lohnt sich PV?
    • Wie hoch sind die CO2 Emissionen?

    Projektdetails

    Zeitrahmen: 01.05.2024 - 31.10.2024

    Unternehmen stehen in jüngster Vergangenheit vor zahlreichen Herausforderungen, darunter wechselnde Nachfrage, Inflation, Energiekrise sowie der fortschreitende Klimawandel. Hinzu kam eine zunehmende Nachfrage nach umweltfreundlichen Produkten sowie die steigende Bedeutung der Markenidentität. Mit dem Energieeffizienzprojekt in Kooperation mit der Stamer Gruppe wurden erste Schritte zur Bewältigung dieser Herausforderungen begleitet.
    Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die bislang nicht zur Durchführung eines Energieaudits oder zur Implementierung eines Energiemanagementsystems (ENMS) verpflichtet waren, hatten sich zuvor kaum intensiv mit ihrem Energiebedarf auseinandergesetzt. Die massiven Preissteigerungen und der damit verbundene Verlust an Planungssicherheit setzten Unternehmen zunehmend unter Druck, entsprechendes Know-how aufzubauen. Neben einer einmaligen Begutachtung bestand, analog zu typischen Managementsystemen, auch hier der Wunsch nach kontinuierlicher Verbesserung.
    Im Rahmen dieses Projekts wurden erste Maßnahmen hinsichtlich energetischer Bewertung, Energiedatenanalyse, Effizienzsteigerungen sowie der Entwicklung eines Konzeptes zur Klimaneutralität begleitet.

    Projektziele:
    Bisher wurden Anlagen bzw. Anlagenteile aufgrund ihres Alters, ihres Wartungszustands oder auf Basis fundierter Vermutungen ausgetauscht und durch effizientere Technik ersetzt. Daraus entstand auch die Planung, insbesondere die Vakuumtechnik zu optimieren. Davon ausgehend wurden an verschiedenen Stellen im Unternehmen detaillierte Einzelmessungen durchgeführt, um den spezifischen Energiebedarf zu ermitteln.
    Die Projektziele waren somit mehrschichtig:
    – Ermitteln von Messstellen
    – Test von Einzelmesssystemen
    – Energiedatenanalyse und -auswertung
    – Energieeffizienzpotenziale und daraus abgeleitete Maßnahmen
    – Ermittlung der Scope 1 und Scope 2 Emissionen

    Vorgehensweise:
    Das Projekt begann mit einer Vor-Ort-Begehung im Unternehmen. Dabei wurden die relevanten Produktionsbereiche detailliert besprochen und begutachtet. Ergänzend hierzu erfolgte eine Prüfung der Zähler sowie der vorhandenen Stromverlaufspläne und Energieanlagen, wodurch geeignete Messpunkte schnell ermittelt werden konnten. Die Messungen erfolgten nach einem Top-down-Ansatz: Zunächst wurden größere Bereiche wie ganze Unterverteilungen oder Betriebsteile erfasst, anschließend erfolgte eine detaillierte Betrachtung großer Maschinen bis hin zu kleineren Verbrauchern. Die hochauflösenden Messdaten wurden digital ausgewertet, um einen Lastgang und Prognosen erstellen zu können.
    Basierend auf den erfassten Zählerdaten und gemessenen Energieverbräuchen ließen sich Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz ableiten. Hierbei wurden sämtliche Energieträger wie Strom, Wärme, Transport, Druckluft und Prozessgase betrachtet. Die Maßnahmen wurden mit bereits umgesetzten Aktivitäten abgeglichen und gemeinsam mit dem Unternehmen kategorisiert.
    Weiterhin dienten die erhobenen Energiedaten der Berechnung der CO2-Emissionen (Scope 1 und Scope 2). Daraus ergaben sich erste Erkenntnisse zur Klimaneutralität des Unternehmens. Diese detaillierte Analyse ging über die Anforderungen eines regulären Energieaudits nach DIN EN 16247 oder einer energetischen Bewertung nach DIN ISO 50001 hinaus, da sie zusätzlich dabei half, klimaneutrale Produkte gezielt auszuweisen.

    Ergebnisse:
    Im Rahmen des Projektes wurde eine energetische Bewertung durchgeführt und entsprechende Maßnahmen zur Optimierung der Ressourceneffizienz identifiziert. Die Energiemessungen lieferten ein charakteristisches Bild des Energiebedarfs, insbesondere für Schreinereien und Verwaltungseinheiten im Unternehmen. Zu den empfohlenen Maßnahmen zählten unter anderem der Austausch der Beleuchtung auf LED, Optimierungen im Bereich der Beheizung sowie die Installation einer Photovoltaikanlage auf den Gebäudedächern. Zudem wurde geprüft, an welchen Stellen im Unternehmen Messgeräte mit automatisierter Datenübertragung und -auswertung sinnvoll integriert werden konnten.
    Insgesamt nahm bereits die transparente Darstellung der Energieverbräuche und deren Kosten einen wichtigen Stellenwert ein und bildete einen bedeutenden Schritt zur Effizienzsteigerung. Gleiches galt für die CO2-Emissionen, die durch die vorgeschlagenen Maßnahmen ebenfalls reduziert werden konnten.

    Methoden

    Ergebnisse der einzelnen Projektphasen

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    Mögliche Hard- und Software-Lösungen

    Hardware: Mobiler Energiedatenlogger: Emonio, Fluke
    Software: Datenauswertung: Python, Excel, Datenbanksysteme
    Software: AI gestütze Auswertung: IgnAIte, OpenAI, Excel

    Unternehmensbeschreibung

    Name
    Stamer Musikanlagen GmbH
    Anschrift
    Magdeburgerstraße 8, 66606 St. Wendel
    Umsatz pro Jahr
    Nicht angegeben
    Branche
    Handwerk
    Gründungszeitraum
    Vor 10 - 49 Jahren
    Beschäftigtenzahl
    50 - 249
    IT-Investition pro Jahr
    50.001 - 250.000 €
    Unternehmensangebot
    Produkte
    Unternehmer*innen Zitat zum Projekt
    Das Projekt hat uns geholfen, die größten Energieverbraucher in unseren Abläufen gezielt zu identifizieren. Durch diese detaillierte Analyse konnten wir neue und konkrete Ansätze zur Kostensenkung erkennen.
    Thorsten Dörr
    Teamleiter Schreinerei / Oberfläche
    Projektbewertung aus Unternehmenssicht
    Das Projekt hat dazu beigetragen das unser Unternehmen für die Zukunft gerüstet ist.
    Mit dem Projektergebnis sind Sie zufrieden.
    Unsere Erwartungen an das Projekt wurden erfüllt.
    Sie würden die Projektumsetzer weiterempfehlen.

    Projektunterstützung

    Projektumsetzer
    Zentrum für Mechatronik und Automatisierungstechnik gGmbH
    ZeMA gGmbH
    a.blum@digitalzentrum-saarbruecken.de
    Zentrum
    Mittelstand-Digital Zentrum Saarbrücken
    MDZ Saarbrücken
    info@digitalzentrum-saarbruecken.de

    Weitere Kooperationspartner

    Projektumsetzer
    Zentrum für Mechatronik und Automatisierungstechnik gGmbH
    Zentrum
    Mittelstand-Digital Zentrum Saarbrücken
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