KI-Agent zur automatisierten Anfrage- und Angebotserstellung

Veröffentlicht: 14.01.2026 / zuletzt bearbeitet: 08.06.2026

Projektziele & Projektergebnis

Projektziele:
Erstellung projekt in den Bereichen „Prozesse“ mit dem Ziel der Erhöhung/Steigerung/ Optimierung der Kundenbedürfnisse/ Kundenbeziehungen, des Informationsflusses (Qualität, Verfügbarkeit, Transparenz), des Innovationsgrades und von Prozessen.
Projektergebnis:
Es wurde ein Konzept erstellt, das zeigt, wie ein KI-Agent Angebotsprozesse optimieren kann. Der Agent kann eingehende Anfragen prüfen und relevante Angebotsdaten mit dem Kunden abstimmen, sodass die finalen Angebotsdaten in die Warenwirtschaft übernommen werden können.

Gesamtprojekt

Personentage
7 Tage
0 Tage
Nicht ausgeführt
0 Tage
0 Tage
0 Tage
Phase
Konzept
Prototyp
Entwicklung
Testen
Implementierung
Beteiligte
5
3
0
0
0
0
0
0
0
0
Kosten*
0 €
0 €
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0 €
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Projektphase ausgeführt
Projektphase nicht ausgeführt
interne Projektbeteiligte
externe Projektumsetzer

Top Erkenntnisse aus dem Projekt

  • KI-Agenten eignen sich sehr gut als erste Anlaufstelle im Anfrageprozess. Sie erfassen fehlende Informationen strukturiert, prüfen Daten aus internen Systemen und bereiten entscheidungsreife Angebotsgrundlagen vor. Das reduziert manuellen Aufwand und beschleunigt Abläufe spürbar.
  • Grundlage für die erfolgreiche Nutzung eines KI-Agenten ist die Datenbasis. Echter Nutzen aus Automatisierung entsteht nur, wenn geschäftsrelevante Informationen klar strukturiert, zeitnah und systemübergreifend verfügbar sind.
  • Damit ein KI-Agent künftig als zentrale Anlaufstelle für Kunden- oder Mitarbeiteranfragen dienen kann, braucht er einen klar definierten Systemprompt. Dieser legt fest: die Rolle des Agenten („Event-Anfrage-Agent“), die Vorgehensweise bei der Bearbeitung von Anfragen, die benötigten Informationen (z. B. Datum, Teilnehmerzahl, Eventtyp, Catering) sowie Regeln zur Prüfung der Eingaben und zum Zugriff auf relevante Daten. Nur mit einer so detaillierten Prompt-Struktur kann der KI-Agent zuverlässige Antworten geben, gezielt nachfragen und fachlich passende Vorschläge liefern.
  • Ausgangslage

    Es bestehen Optimierungspotenziale in den Bereichen Vertrieb, Prozesse
    Manuelle Prozesse können automatisiert werden
    Die Produktivitätspotenziale wurden nicht ausgeschöpft in den Bereichen Datenmanagement, Service und Support
    Mitarbeitende mit repetitiven Aufgaben gebunden
    Die Effizienzsteigerungspotenziale wurden nicht ausgeschöpft in den Bereichen Vertrieb, Service und Support
    Viele manuelle Rückfragen, Medienbrüche
    Die Arbeitsweisen mussten überdacht werden in den Bereichen Datenmanagement, Prozesse
    Neue Wege der Anfragebearbeitung nötig

    Zentrale Fragestellungen im Projekt

    • Wie können Standardanfragen automatisiert vorqualifiziert werden, sodass nur noch finale Entscheidungen und komplexe Sonderfälle von Mitarbeitenden bearbeitet werden müssen?
    • Wie können buchungsrelevante Daten (z. B. Termine, Raumgrößen, Cateringoptionen, Preise, technische Ausstattung) so verfügbar gemacht werden, dass KI-Agenten damit arbeiten können?
    • Wie lassen sich bestehende Tools (z. B. CRM, Eventmanagementsystem, SharePoint) sinnvoll über APIs anbinden, um Angebotserstellung, Datenabfragen und Kommunikation zu automatisieren?

    Projektdetails

    Zeitrahmen: 01.09.2025 - 02.11.2025

    Am Montagmorgen ist das Postfach der Event- und Locationagentur oft überfüllt. Über das Wochenende gehen zahlreiche neue Anfragen ein; häufig fehlen jedoch wichtige Informationen wie Datum, Gästeanzahl oder Catering-Wunsch. Die Mitarbeitenden müssen diese Daten nachträglich einholen, zwischen Outlook, CRM und Eventkalender wechseln, Verfügbarkeiten prüfen und Rückfragen formulieren; alles in der Hoffnung, dass die Antwort diesmal vollständig ist. Das bindet viel Zeit, die für Beratung und Kundenpflege verloren geht.

    Wie können die Angebotsprozesse für Eventlocations effizienter, teil-automatisiert und datengetrieben gestaltet werden, ohne dass Mitarbeitende jeden Schritt manuell ausführen müssen? KI-Agenten bieten hier eine vielversprechende Lösung, indem sie Standardanfragen strukturiert aufnehmen, Rückfragen automatisiert klären und Angebotsoptionen vorbereiten. Ziel des Projektes war es, für die Event- und Locationagentur BESONDERE ORTE aus Berlin ein Konzept zur KI-gestützten Anfrage- und Angebotserstellung zu entwickeln und die technischen und organisatorischen Voraussetzungen dafür zu definieren.

    Zu Beginn wurden im Rahmen eines Workshops bestehende Abläufe analysiert und IST-Prozesse für Standardanfragen detailliert modelliert. Im Fokus standen dabei typische Bearbeitungsschritte wie Anfrageeingang über Outlook, Verfügbarkeitsprüfungen über CRM und Eventmanagementsystem, Abstimmung von Catering- und Technikanforderungen sowie interne Kommunikation über SharePoint.

    Dabei zeigte sich, dass ein Großteil der Bearbeitungszeit durch manuelle Rückfragen, Medienbrüche und unvollständige Anfragedaten entsteht. Mitarbeitende müssen häufig dieselben Informationen mehrfach erfragen, zwischen verschiedenen Systemen hin- und herspringen und sind dabei oft auf das Erfahrungswissen einzelner Kolleginnen und Kollegen angewiesen, etwa wenn es um Sonderkonditionen, technische Besonderheiten einzelner Räume oder bewährte Cateringkombinationen geht.

    Auf Grundlage dieser Analyse wurden gemeinsam mit den relevanten Stakeholdern aus Geschäftsführung, Eventmanagement und IT Use-Cases für den Einsatz von KI-Agenten priorisiert.

    Strukturierte Erfassung von Anfragedaten, um unvollständige Anfragen zu verhindern und Rückfragen per E-Mail zu reduzieren

    Automatisierte Rückfragen und Datenvalidierung, um den manuellen Prüfaufwand erheblich zu senken

    Prüfung von Frei- und Belegt-Informationen, um Reaktionszeiten zu verkürzen und Doppelbuchungen zu vermeiden

    Vorschlag geeigneter Angebotsoptionen, um Mitarbeitende bei Routineentscheidungen zu entlasten

    Übergabe an das Eventmanagementsystem, um Erfahrungswissen für alle nutzbar zu machen

    Darauf aufbauend wurden im Workshop die notwendigen System- und Datenanforderungen erarbeitet. Für eine erfolgreiche Automatisierung müssen Daten wie Raumgrößen, Bestuhlungsvarianten, Cateringoptionen, Preislogiken, Terminverfügbarkeiten und Ausschlussregeln strukturiert, aktuell und maschinenlesbar vorliegen. Dabei wurde deutlich, dass nicht die KI der Engpass ist, sondern saubere Daten, klare Regeln und abgestimmte Prozesse. Diese Erkenntnis ist entscheidend für die Übertragbarkeit auf andere Unternehmen.

    Mit einem Prototyp wurde exemplarisch gezeigt, wie ein KI-Agent den Arbeitsalltag konkret unterstützen kann. Er nimmt Buchungsanfragen entgegen, stellt gezielt Rückfragen, prüft Termine gegen Systemdaten und bereitet Angebotsparameter vor. Die finale Entscheidung bleibt dabei bewusst beim Menschen, etwa bei individueller Preisgestaltung, Sonderkonditionen für Stammkunden oder der persönlichen Beratung bei komplexen Eventkonzepten. Denn gerade in der Kundenbeziehung macht menschliches Fingerspitzengefühl den Unterschied.

    Ergänzend wurde eine Systemarchitektur erarbeitet, die beschreibt, wie KI-Komponenten, Workflow-Automatisierung und Eventmanagementsystem zukünftig zusammenspielen können. Mit dem Tool-Anbieter von BESONDERE ORTE wurden anschließend Anforderungen an ein geeignetes Datenbanksystem diskutiert und abgestimmt.

    Im Ergebnis verfügt BESONDERE ORTE nun über eine Entscheidungsgrundlage, wie KI-Agenten in den Angebotsprozess integriert werden können und welche technischen sowie organisatorischen Schritte hierfür erforderlich sind. Das Projekt hat gezeigt, dass KI-Agenten Standardkommunikation erheblich reduzieren, Reaktionszeiten verkürzen und Mitarbeitende entlasten können, damit diese sich auf die persönliche Betreuung ihrer Kunden konzentrieren können.

    Ergebnisse der einzelnen Projektphasen

    Prototyp des KI-Chatbots mit Terminprüfung und n8n-Workflow
    Der Prototyp zeigt den KI-Assistenten im Dialog mit Kunden. Rechts werden geblockte Termine und der aktuelle Workflow-Status angezeigt.
    Prozessflussdiagramm der KI-gestützten Angebotserstellung
    Das Diagramm zeigt den automatisierten Prozess von der Kundenanfrage über KI-Analyse und Datenverarbeitung bis zur finalen Angebotserstellung mit Human-in-the-Loop.
    Workshop zur Analyse der IST-Prozesse bei BESONDERE ORTE
    Im Workshop wurden die bestehenden Anfrage- und Angebotsprozesse gemeinsam analysiert und mit Post-its am Whiteboard visualisiert.
    Prototyp des KI-Chatbots mit Terminprüfung und n8n-Workflow
    Der Prototyp zeigt den KI-Assistenten im Dialog mit Kunden. Rechts werden geblockte Termine und der aktuelle Workflow-Status angezeigt.
    Prozessflussdiagramm der KI-gestützten Angebotserstellung
    Das Diagramm zeigt den automatisierten Prozess von der Kundenanfrage über KI-Analyse und Datenverarbeitung bis zur finalen Angebotserstellung mit Human-in-the-Loop.
    Workshop zur Analyse der IST-Prozesse bei BESONDERE ORTE
    Im Workshop wurden die bestehenden Anfrage- und Angebotsprozesse gemeinsam analysiert und mit Post-its am Whiteboard visualisiert.
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    Mögliche Hard- und Software-Lösungen

    Software: n8n, Zapier, LangChain
    Software: Claude Sonnet 4.5, ChatGPT 4.0, Gemini 3 Pro

    Unternehmensbeschreibung

    Name
    BESONDERE ORTE Umweltforum Berlin GmbH
    Anschrift
    Pufendorfstraße 11, 10249 Berlin
    Umsatz pro Jahr
    2,5 - 10 Mio. €
    Branche
    Gastgewerbe, Tourismus (inkl. Catering, Hotels, Fewo, etc.)
    Gründungszeitraum
    Vor 10 - 49 Jahren
    Beschäftigtenzahl
    50 - 249
    IT-Investition pro Jahr
    10.001 - 50.000 €
    Unternehmensangebot
    Dienstleistung
    Unternehmer*innen Zitat zum Projekt
    Im Projekt wurde für uns der richtige Ton getroffen. Wir sind zwar sehr technikaffin und interessiert, aber keine KI-Pros. Der Handlungsplan hilft uns jetzt enorm, aber der Teufel steck im Detail. Wir hatten eine steile Lernkurve und auf den ersten Blick dachte ich, so ein KI-Agent ist schnell gemacht. Aber da steckt jetzt noch viel Detailarbeit und Hausaufgaben für uns drin, dass wir dafür noch einige Wochen brauchen werden.
    Anke Stopperich
    Geschäftsleitung
    Projektbewertung aus Unternehmenssicht
    Das Projekt hat dazu beigetragen das unser Unternehmen für die Zukunft gerüstet ist.
    Mit dem Projektergebnis sind Sie zufrieden.
    Unsere Erwartungen an das Projekt wurden erfüllt.
    Sie würden die Projektumsetzer weiterempfehlen.

    Projektunterstützung

    Projektumsetzer
    Institut für Innovations- und Informationsmanagement GmbH
    Ifii
    projekte@digitalzentrum.berlin
    Zentrum
    Mittelstand-Digital Zentrum Berlin
    MDZ Berlin
    info@digitalzentrum.berlin

    Weitere Kooperationspartner

    Projektumsetzer
    Institut für Innovations- und Informationsmanagement GmbH
    Zentrum
    Mittelstand-Digital Zentrum Berlin
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    Ähnliche Themen

    Automatisierung, individuelle Angebote, Kundenkommunikation, KI-gestützt

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