KI-gestützte Defekterkennung

Veröffentlicht: 12.03.2026 / zuletzt bearbeitet: 08.06.2026

Projektziele & Projektergebnis

Projektziele:
Umsetzung projekt in den Bereichen „Produktion“ mit dem Ziel der Erhöhung/Steigerung/ Optimierung der Nachhaltigkeit, der Produkt- / Servicequalität, des Innovationsgrades, des wirtschaftlichen Erfolges (Umsatz, Gewinn und Marktanteile).
Projektergebnis:
In diesem Projekt konnte gezeigt werden, dass Methoden der künstlichen Intelligenz eingesetzt werden können, um auch kleine Defekte in mineralischen Baumaterialien, insbesondere in Kalksandsteinen, erfolgreich und frühzeitig bereits während der Produktion zu erkennen.

Gesamtprojekt

Personentage
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Phase
Konzept
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Entwicklung
Testen
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Kosten*
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Projektphase ausgeführt
Projektphase nicht ausgeführt
interne Projektbeteiligte
externe Projektumsetzer

Top Erkenntnisse aus dem Projekt

  • Es ist von zentraler Bedeutung den Produktionsprozess und den Kontext des Prozesses gut zu verstehen, um realistische KI-Lösungen planen und umsetzen zu können.
  • Methoden der künstlichen Intelligenz lassen sich bei geeigneter Anpassung der Methode gut einsetzen, um auch kleine Risse in Kalksandsteinen zu erkennen.
  • Die Kombination unterschiedlicher Sensorik (z.B. Bilderfassung und Infrarot) kann die Leistung der eingesetzten KI verbessern. Es ist jedoch wichtig eine geeignete Strategie zur Fusionierung der Daten auszuwählen.
  • Ausgangslage

    Es bestehen Optimierungspotenziale in den Bereichen Produktion, Nachhaltigkeit
    Es sollen Steine schlechter Qualität möglichst schon vor der energieintensiven Autoklavierung erkannt werden.
    Die Effizienzsteigerungspotenziale wurden nicht ausgeschöpft in den Bereichen Innovative Technologiethemen
    Automatisierte und KI-basierte Methoden sollen erprobt werden, um Qualitätsmängel besser zu erkennen.

    Zentrale Fragestellungen im Projekt

    • Kann künstliche Intelligenz in Kombination mit Bildgebungsverfahren eingesetzt werden, um automatisierte unterschiedliche Arten von Defekten in Kalksandstein zu erkennen?
    • Lässt sich die Effektivität der automatisierten Qualitätskontrolle durch die Kombination unterschiedlicher Sensoren verbessern?
    • Wie wirken sich unterschiedliche Fusionsstrategien auf die Effektivität der Kombination von Sensoren aus?

    Projektdetails

    Zeitrahmen: 23.10.2025 - 18.02.2026

    Herausforderung: Typische Defekte in der Kalksandstein- und Porenbetonproduktion, wie Risse oder Lunker, liegen oft unter der Oberfläche und lassen sich mit herkömmlicher Sichtkontrolle kaum erkennen. Sie werden erst nach dem energie- und kostenintensiven Schritt der Autoklavierung sichtbar. Fehlerhafte Steine können nicht verbaut, sondern müssen recycelt werden . Dies führt zu einem höheren Einsatz von Energie und Material, bindet Ressourcen und treibt sowohl Kosten als auch CO2-Emissionen unnötig in die Höhe.

    Zielsetzung: Ziel ist die Erprobung und Bewertung moderner Bildgebungsverfahren, datengetriebener Sensorfusion und KI-Methoden, um Defekte frühzeitig und automatisiert zu erkennen. So könnten oberflächliche und verdeckte Defekte bereits vor der energieintensiven Autoklavierung digital sichtbar gemacht werden. Dadurch lassen sich Kosten und Material einsparen sowie der CO2-Ausstoß reduzieren.

    Projektbeschreibung: In gezielten Versuchsdurchläufen mit bewusst erhöhter Defektrate werden unterschiedliche Kamerasysteme im Produktionsumfeld getestet und deren Eignung für die Defekterkennung untersucht. Im Technikum der Forschungsvereinigung Kalk-Sand e.V. werden dazu Bilder der Werkstücke vor und nach der Autoklavierung gesammelt. Die Bilddaten werden manuell ausgewertet und aufgetretene Defekte markiert, um einen Trainingsdatensatz zu erstellen. Auf dieser Basis werden KI-Modelle trainiert, die diese Defekte automatisch erkennen können. Zusätzlich wird geprüft, ob einzelne Bildgebungsverfahren ausreichen oder ob eine Kombination mehrerer Verfahren (Sensorfusion) die Erkennung verbessert. Dabei werden auch Anforderungen wie sehr kurze Rechenzeiten (subsekundäre Inferenzzeit) berücksichtigt, um eine Integration des KI-Modells direkt in den Produktionsprozess zu ermöglichen.

    Methoden

    Ergebnisse der einzelnen Projektphasen

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    Unternehmensbeschreibung

    Name
    Forschungsvereinigung Kalk-Sand e.V.
    Anschrift
    Entenfangweg 15, 30419 Hannover
    Umsatz pro Jahr
    Nicht angegeben
    Branche
    Produktion, Industrie, verarbeitendes Gewerbe
    Gründungszeitraum
    Nicht angegeben
    Beschäftigtenzahl
    mehr als 499
    IT-Investition pro Jahr
    Nicht angegeben
    Unternehmensangebot
    Dienstleistung
    Unternehmer*innen Zitat zum Projekt
    Projektbewertung aus Unternehmenssicht
    Mit dem Projektergebnis sind Sie zufrieden.
    Unsere Erwartungen an das Projekt wurden erfüllt.
    Sie würden die Projektumsetzer weiterempfehlen.

    Projektunterstützung

    Projektumsetzer
    Leibniz Universität Hannover, Forschungszentrum L3S
    L3S
    Zentrum
    Mittelstand-Digital Zentrum Hannover
    MDZ Hannover
    projekt@mitunsdigital.de

    Weitere Kooperationspartner

    Projektumsetzer
    Leibniz Universität Hannover, Forschungszentrum L3S
    Zentrum
    Mittelstand-Digital Zentrum Hannover
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