Projektziele & Projektergebnis
Umsetzung projekt in den Bereichen „Produktion“ mit dem Ziel der Erhöhung/Steigerung/ Optimierung .
Mit den Ergebnissen dieses Projekts ist es dem Startup nun möglich, sein System so weiterzuentwickeln, dass es an unterschiedlichen Produktionsanlagen installiert werden kann und verschiedene textile Gewebe scannt.
Gesamtprojekt
Top Erkenntnisse aus dem Projekt
Ausgangslage
Zentrale Fragestellungen im Projekt
- Kann das CarboScan System in der Gewebeherstellung eingesetzt werden?
- Wie kann das System an Webmaschinen integriert werden?
- Wie können Aufnahmen von Geweben softwareseitig ausgewertet werden?
Projektdetails
Das Unternehmen
Die CarboScreen GmbH ist ein junges Unternehmen aus Aachen und entwickelt erfolgreich Sensorsysteme, mit denen die Qualität von Carbonfasern in der Herstellungsphase überwacht werden kann. Das Unternehmen möchte sein Angebot nun auf die nächste Verarbeitungsphase ausweiten und auch Gewebe scannen. Die Verarbeiter der Fasern können so prozessspezifische Fehler, wie Verdrehungen, Flusen oder Verzug rechtzeitig erkennen, aussortieren und den Prozess korrigieren.
Die Herausforderung
Die Verarbeiter möchten ihre Produkte während und auch nach der Verarbeitung auf Fehler überprüfen. Derzeit verwendete Sensorsysteme erkennen Fehler in Geweben nur unzureichend und sind schlecht bedienbar. Auch ist es schwierig, sie an verschiedene Fasern anzupassen. Das KMU hat das Institut für Textilforschung der RWTH Aachen (ITA), einen Partner des Mittelstand-Digital Zentrums Smarte Kreisläufe gebeten, es dabei zu unterstützen, eine Lösung für diese Herausforderung zu finden.
Die Lösung
Das ITA hat gemeinsam mit dem Unternehmen ein Konzept erstellt, um das vorhandene optische Überwachungssystem des Unternehmens so anzupassen, dass es mittelfristig möglich ist, damit Carbonfaser-Gewebe während des Herstellungsprozesses zu prüfen.
Die Umsetzung
Das vorhandene Sensorsystem des KMU wurde an verschiedenen Produktionsanlagen installiert, um dessen generelle Eignung zu überprüfen und erhielt ein positives Ergebnis. Für weitere Tests wurde ein separater Versuchsstand zur Aufnahme von flächigen Textilien konstruiert, um den hohen Aufwand einer ständigen Installation an verschiedenen Anlagen zu vermeiden. Das Team experimentierte mit unterschiedlichen Beleuchtungsszenarien sowie, um den Fokus zu verändern, mit der Entfernung des Scanners vom Material. Mithilfe einer speziellen KI-gestützten Software konnte die Qualität der gescannten Textilien objektiv und automatisiert beurteilt werden.
Die nächsten Schritte
Mit den Ergebnissen dieses Projekts ist es dem Startup nun möglich, sein System so weiterzuentwickeln, dass es an unterschiedlichen Produktionsanlagen installiert werden kann und verschiedene textile Gewebe scannt. Fehlerhafte Produkte können noch vor der Weiterverarbeitung aussortiert und Ressourcen zielgerichtet für fehlerfreie Produkte eingesetzt werden. Die Produktion von textilen Geweben wird sowohl wirtschaftlich effizienter als auch nachhaltiger.




