Projektziele & Projektergebnis
Erstellung projekt in den Bereichen „Produktion“ mit dem Ziel der Erhöhung/Steigerung/ Optimierung des Informationsflusses (Qualität, Verfügbarkeit, Transparenz) und von Prozessen.
Das Ergebnis des Projekts ist die Entwicklung eines Konzepts zur Bestimmung für realitätsnähere SOLL-Zeiten für die Montage variantenreicher Produkte basierend auf technischen Produktmerkmalen und anonymisierten Referenzzeiten.
Gesamtprojekt
Top Erkenntnisse aus dem Projekt
Ausgangslage
Zentrale Fragestellungen im Projekt
- Eine besondere Herausforderung war die Bestimmung der realitätsnahen Soll-Prozesszeiten für viele verschiedene Varianten der Montageprozesse.
- Wie können wir machen, dass neben den zulässigen Toleranzen zusätzlich auch unterschiedliche Einflüsse wie z.B. die Produktkomplexität und die Losgröße der Aufträge (bzgl. Monotonie-Einflüsse) berücksichtigt werden?
- Wir haben uns gefragt, wie der hohe Zeitaufwand zur Bestimmung von Soll-Prozesszeiten minimiert werden kann.
Projektdetails
Herausforderung
Die Bestimmung von realitätsnahen SOLL-Prozesszeiten von Montageprozessen bei einer hohen Produktvarianz ist eine zentrale Herausforderung in der Produktion. Die derzeit bestehenden SOLL-Prozesszeiten unterliegen einer starken Abweichung von den tatsächlichen Prozesszeiten. Bisher angewandte Verfahren zur Bestimmung der vorgegebenen SOLL-Prozesszeiten konnten keine erhebliche verbesserte Vorhersagegenauigkeit der Prozesszeit erzielen und waren zudem mit einem hohen Zeitaufwand verbunden.
Zielsetzung
Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines Konzepts zur Bestimmung für realitätsnähere SOLL-Zeiten für die Montage variantenreicher Produkte basierend auf technischen Produktmerkmalen und anonymisierten Referenzzeiten. Eine valide Aussage über die Planzeit eines Montageprozesses ist insbesondere für die Kapazitätsplanung der Arbeitsvorbereitung von enormer Wichtigkeit, um zutreffende Aussagen hinsichtlich der logistischen Lieferfähigkeit zu machen.
Projektbeschreibung
Im Rahmen des Projekts werden zunächst verschiedene normierte Montagearbeitsplätze konfiguriert. Die Definition eines standardisierten Teil-Montagesystems ermöglicht eine Normierung der bereits existierenden Prozessdaten. Anhand dieser Normierung ist eine quantifizierbare Abweichung des Gestaltungselements Technik bewertbar. Zudem werden bestehende Zeitbestimmungsverfahren von Prozessen in der Montage wissenschaftlich analysiert. Es wird eine prototypische Umsetzung eines Konzepts zur Auswertung der Prozessdaten erfolgen. Dazu wird die Machbarkeit eines digitalen Instruments untersucht, welches neben den zulässigen Toleranzen zusätzlich auch unterschiedliche Einflüsse wie z.B. die Produktkomplexität und die Losgröße der Aufträge (bzgl. Monotonie-Einflüsse) berücksichtigt.






