Mit Sensorik Garnabfälle reduzieren

Veröffentlicht: 22.01.2024 / zuletzt bearbeitet: 08.06.2026

Projektziele & Projektergebnis

Projektziele:
Umsetzung projekt in den Bereichen „Prozesse“ mit dem Ziel der Erhöhung/Steigerung/ Optimierung des Innovationsgrades und von Prozessen.
Projektergebnis:
Die Spulen können wesentlich länger genutzt werden als bisher, wodurch wiederum die Restmenge an Garn stark reduziert wird.

Gesamtprojekt

Personentage
0 Tage
0 Tage
Nicht ausgeführt
0 Tage
0 Tage
0 Tage
Phase
Konzept
Prototyp
Entwicklung
Testen
Implementierung
Beteiligte
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
Kosten*
0 €
0 €
0 €
0 €
0 €
Projektphase ausgeführt
Projektphase nicht ausgeführt
interne Projektbeteiligte
externe Projektumsetzer

Top Erkenntnisse aus dem Projekt

  • Es gibt kostengünstige Messprinzipien, die übertragen werden können.
  • Mit KI kann eine Auswertung der Sensorsignale erfolgen.
  • Fa. Stüber wird sich tiefergehend mit diesen neuen Technologien beschäftigen.
  • Ausgangslage

    Es fehlten Daten in den Bereichen Produktion
    Es bestehen Optimierungspotenziale in den Bereichen Produktion

    Zentrale Fragestellungen im Projekt

    • Welche neuartigen Sensortypen können für die (Geschwindigkeits-)Messung an Garnen eingesetzt werden?
    • Wie kann die Restgarnmenge vor einem Spulenwechseln mit Garnsensoren minimiert werden? Welche Restgarnlängen erscheinen technisch möglich?
    • Ist es möglich KI für eine bessere Auswertung der Sensorsignale einzusetzen?

    Projektdetails

    Zeitrahmen: 09.10.2023 - 22.12.2023

    Das Unternehmen

    Die Otto Stüber GmbH & Co. KG bietet Textilproduzenten verschiedene Komponenten für die Automatisierung und Steuerung von Produktionsprozessen an. Sensoren,

    Fadenschneider oder auch Maschinenteile zur Rovingherstellung gehören ebenso zum Repertoire wie ein umfassendes Informations- und Serviceangebot. Das Unternehmen bietet auch kundenspezifische Lösungen für die Bauteile und Sensoren an.

    Die Herausforderung

    Wenn das Garn mitten im Produktionsprozess ausgeht, entstehen Fehler in der textilen Fläche. Um das zu vermeiden, wechseln Textilproduzenten die Garnrolle häufig lange, bevor die Spule leer ist. Die Menge an Garnresten, die dadurch übrig bleibt, ist erheblich. Nur in wenigen Fällen können diese recycled werden. Meistens werden sie entsorgt. Das ist nicht nur finanziell ein großer Verlust für die produzierenden Unternehmen. Auch der ökologische Nachteil ist bedenklich, wenn so viel Material scheinbar sinnlos entsorgt wird.

    Die Lösung

    Das KMU möchte in einem Projekt mit dem Mittelstand-Digital Zentrum Smarte Kreisläufe Sensoren entwickeln, welche in der Lage sind, die Restmenge auf den Garnspulen zu erfassen und dem Maschinenführer ein Signal zu geben, wenn der beste Zeitpunkt zum Spulenwechsel gekommen ist. Die Spulen können dann wesentlich länger genutzt werden als bisher, wodurch wiederum die Restmenge an Garn stark reduziert wird. Die DITF, ein Partner des Zentrums, unterstützen das Unternehmen bei diesem Vorhaben.

    Die Umsetzung

    In einem gemeinsamen Workshop hat das Projektteam verschiedene Parameter, die vom zu entwickelnden Sensor erfasst werden müssen, bestimmt und nach ihrer Relevanz eingeordnet. Eine besondere Herausforderung war hierbei, dass die Länge elastischer Garne nicht statisch ist, sondern von der jeweiligen Zugkraft abhängt, die auf das Garn wirkt. Ein weiteres Ergebnis der Zusammenarbeit wird es sein, Messverfahren für die zukünftige Entwicklung einzuordnen und passend auszuwählen.

    Die nächsten Schritte

    Basierend auf den Ergebnissen des Workshops ist eine Kooperation zwischen Stüber und den DITF geplant. In diesem Rahmen werden Prototypen der neuartigen Sensorik entwickelt und angefertigt. Anschließend wird unter Einsatz moderner softwarebasierter Methoden die Performance auf Laborebene evaluiert, um nach erfolgreichem Feldtest in die Markteinführung zu gehen.

    Ergebnisse der einzelnen Projektphasen

    {acf_prototypenphase_bilder_prototypenphase_titel}
    {acf_prototypenphase_bilder_prototypenphase_beschreibung}
    {acf_entwicklungphase_bilder_entwicklungphase_titel}
    {acf_entwicklungphase_bilder_entwicklungphase_beschreibung}

    Mögliche Hard- und Software-Lösungen

    Hardware: LDA-Sensoren
    Hardware: Fadenzugkraftsensoren
    Software: KI-Tools

    Unternehmensbeschreibung

    Name
    OTTO STÜBER GmbH & Co. KG
    Anschrift
    Pfarrstraße 23, 73266 Bissingen-Teck
    Umsatz pro Jahr
    1,0 - 2,5 Mio. €
    Branche
    Produktion, Industrie, verarbeitendes Gewerbe
    Gründungszeitraum
    Vor mehr als 50 Jahren
    Beschäftigtenzahl
    10 - 49
    IT-Investition pro Jahr
    Nicht angegeben
    Unternehmensangebot
    Produkte
    Unternehmer*innen Zitat zum Projekt
    Das Projekt führte bei uns zu einem Konzept für neue digitale Sensortechnik, mit der Webereien nicht nur sparen, sondern gleichzeitig aktiv Ressourcen schonen können. Wir danken dem Denkendorfer Team für seine Unterstützung.
    Ralf Stüber
    Geschäftsführer
    Projektbewertung aus Unternehmenssicht
    Das Projekt hat dazu beigetragen das unser Unternehmen für die Zukunft gerüstet ist.
    Mit dem Projektergebnis sind Sie zufrieden.
    Unsere Erwartungen an das Projekt wurden erfüllt.
    Sie würden die Projektumsetzer weiterempfehlen.

    Projektunterstützung

    Projektumsetzer
    Deutsche Institute für Textil- und Faserforschung Denkendorf
    DITF
    info@ditf.de
    Zentrum
    Mittelstand-Digital Zentrum Smarte Kreisläufe
    Smarte Kreisläufe
    kontakt@mdz-sk.de

    Weitere Kooperationspartner

    Projektumsetzer
    Deutsche Institute für Textil- und Faserforschung Denkendorf
    Zentrum
    Mittelstand-Digital Zentrum Smarte Kreisläufe
    Sie haben Fragen zu diesem Projekt? Sprechen Sie uns gerne an!
    Jetzt Kontakt aufnehmen

    Ähnliche Themen

    Dieses Projekt teilen