Projektziele & Projektergebnis
Erstellung projekt in den Bereichen „Produktion“ mit dem Ziel der Erhöhung/Steigerung/ Optimierung der Nachhaltigkeit, des Innovationsgrades, des wirtschaftlichen Erfolges (Umsatz, Gewinn und Marktanteile).
Reifegradmessung mit Fokus auf eine "smarte Circular Economy" (dt. smarte zirkuläre Wirtschaft)
Gesamtprojekt
Top Erkenntnisse aus dem Projekt
Ausgangslage
Zentrale Fragestellungen im Projekt
- In welcher Form werden aktuell – vielleicht auch unbewusst – smarte zirkuläre Ansätze im Unternehmen verfolgt?
- Wo bestehen die größten Potenziale zur weiteren Umsetzung zirkulärer Ansätze?
- Worauf sollte beim Aufbau von Datenerhebungs- und Verarbeitungskompetenzen geachtet werden?
Projektdetails
Die Nachhaltigkeitsbeauftragte der C.KREUL GmbH & Co. KG kam auf die Expert:innen des Mittelstand-Digital Zentrums zu und stellte die Frage wie Digitalisierung die Künstlerfarbenfabrik bei der Umsetzung von nachhaltigen Strategien und zirkulären Ansätzen unterstützen könnte. Als familiengeführtes Unternehmen aus der Region wird bei C.KREUL schon lange auf Nachhaltigkeit gesetzt, sei es in der Zusammensetzung der Produkte, dem Design der Verpackungen oder in zirkulären Ansätzen beim Geschäftsmodell durch das Refill-Angebot bestimmter Produkte.
Zur Bewertung der Ausgangssituation führten die Expertinnen des Partners Fraunhofer IIS eine Reifegradmessung mit Fokus auf eine "smarte Circular Economy" (dt. smarte zirkuläre Wirtschaft) durch. Im Kern wird hierbei darauf abgezielt die aktuelle Ausprägung zirkulär-relevanter Arbeitsweisen zusammenzutragen und zu prüfen, wo Weiterentwicklungen möglich wären bzw. was nächste Schritte sein können. Ein zentraler Fokus liegt hierbei auf der Verfügbarkeit und Nutzbarkeit von Daten, um informierte Entscheidungen zum Auf- und Ausbau einer zirkulären Strategie treffen zu können.
Das Ergebnis der Reifegradmessung hat gezeigt, dass die Künstlerfarbenfabrik sowohl beim Produkt selbst (z. B. Inhaltsstoffe, Entwicklung, Verpackung), als auch bei den organisationalen Faktoren (z. B. Strategie, Geschäftsmodell, Mitarbeiterkultur & Mindset), den Wertschöpfungsprozessen (z. B. Einkauf, Logistik) wie auch in der Verwendung digitaler Technologien und Daten bereits erste zirkuläre Ansätze verfolgt oder sich im Aufbau vom Kompetenzen befand, welche für die Umsetzung von zirkulären Anwendungsfällen notwendig werden.
Fokus der Ergebnisse und der empfohlenen Weiterarbeit seitens des Unternehmens lagen vor allem auf dem weiteren Ausbau und Erarbeiten zirkulärer Geschäftsmodelle (weitere Infos siehe weiterführende Weblinks). Eine besondere Aufgabe soll dabei dem Aufbau und der Evaluation möglicher Kooperationen, sowohl in der Region als auch der Lieferkette gelten. Innovationen im Bereich zirkulärer Geschäftsmodelle liegen beispielsweise in „as-a-Service“- oder Rückholangeboten. Oft ergeben sich vor allem für kleinere Unternehmen hierbei Hürden, durch z. B. ihre Position in der Lieferkette oder der Wirtschaftlichkeit gewisser Services, bevor eine kritische Nachfragemasse erreicht werden kann. Hierbei können im Ökosystem gemeinsam Potenziale oder zirkuläre Synergien ermittelt werden, die allein nicht umsetzbar sind.




