Projektziele & Projektergebnis
Umsetzung projekt in den Bereichen „IT“ mit dem Ziel der Erhöhung/Steigerung/ Optimierung der Nachhaltigkeit.
Um Optimierungspotenziale zu identifizieren, wird zunächst der Status quo der IT-Systeme und Anwendungen erfasst und deren CO2-Ausstoß bewertet. Anschließend werden Handlungsfelder zur Verbesserung der IT-Ökoeffizienz von PLANTED analysiert. Kritische Bereiche werden priorisiert,
Gesamtprojekt
Top Erkenntnisse aus dem Projekt
Ausgangslage
Zentrale Fragestellungen im Projekt
- Wie ist der aktuelle CO2-Fußabdruck des Unternehmens?
- Welche Handlungsfelder haben die größten Potenziale und den größten handlungsbedarf?
- Wie können verschiedene Zertifizierungen eingehalten werden?
Projektdetails
Die Herausforderung: nachhaltige Unternehmensführung auch in der IT
Das Unternehmen PLANTED möchte nicht nur seinen Kund:innen dabei helfen, ihren CO2-
Fußabruck zu verkleinen, sondern auch selbst als Vorbild vorangehen und in jeden
Unternehmensbereich Verantwortung für das Klima sowie die Umwelt übernehmen. Das
Geschäftsmodell ermöglicht es, Kund:innen ihren CO2-Ausstoß zu kompensieren, indem für
einen bestimmten Betrag Bäume in Deutschland gepflanzt werden und somit der Umwelt
etwas zurückzugeben wird. Darüber hinaus werden globale, zertifizierte Umweltprojekte
unterstützt. Hierbei stellt PLANTED sicher, dass kein Greenwashing betrieben wird und die
Kompensationszahlungen dort landen, wo sie gebraucht werden. Dabei ist den
Geschäftsführern besonders wichtig, dass sich Unternehmen und Privathaushalte in erster
Linie um die Reduzierung jeglicher Emissionen bemühen und hier aktiv werden. Erst, wenn
dies nicht mehr möglich ist und alle Vermeidungspotenziale ausgeschöpft sind, sollte eine
Kompensation der restlichen Emissionen erfolgen. Diesen Anspruch erhebt das Team an sich
und an das Praxissprojekt gemeinsam mit dem Mittelstand 4.0 -Kompetenzzentrum
eStandards.
Das junge Team setzt dabei ganz auf Transparenz und dem Schaffen von Vertrauen – auch
in Sachen IT. Trotz der Nutzung von grünen Servern, bei denen zum Beispiel Serverräume
mit erneuerbarer Energie betrieben werden, möchte PLANTED noch weitergehen. Dabei soll
die Ökobilanz sämtlicher IT-Prozesse optimiert werden und noch mehr Know-how über grüne
IT gewonnen werden. Doch die zeitlichen und personellen Ressourcen sind begrenzt, was
bislang eine detaillierte Auseinandersetzung mit dem Thema verhindert hat.
Das Ziel: Transparenz und Minimierung des CO2-Fußabdrucks
Es fällt besonders auf, wie transparent PLANTED arbeitet und sich dadurch von
konkurrierenden Unternehmen unterscheidet. Diese Transparenz und das hohe Maß an
Verantwortung für die Umwelt sollen auch die IT des Unternehmens umfassen. Daher soll die
verwendete IT-Hard- und Software zur positiven Ökobilanz beitragen. Darüber hinaus möchte
das Unternehmen wissen, in welchen IT-bezogenen Prozessen wieviel CO2 anfällt und wie
dies verhindert werden kann.
Die Lösung: Identifizierung von Optimierungspotenzialen und geeigneten
Lösungen
Um herauszufinden, wo überhaupt Optimierungspotenzial besteht, muss der Status quo
erfasst werden. Im ersten Schritt sollen daher die bisher eingesetzten IT-Systeme und
Anwendungen identifiziert werden, um dann zu überprüfen, ob deren CO2-Ausstoß
quantifiziert werden kann. Ziel hierbei ist die Bewertung des aktuellen CO2-Fußabdruckes.
Im zweiten Schritt werden die Handlungsfelder zur Optimierung der IT-Ökoeffizienz von
PLANTED dargestellt. Wo besteht das größte Potenzial und der größte Handlungsbedarf?
Und, welche Alternativen bieten sich an? Auf Basis der ersten Analyse können kritische
Bereiche identifiziert und hinsichtlich ihrer Umsetzbarkeit priorisiert werden. Somit können
nicht nur direkte und indirekte Einsparpotenziale identifiziert werden, sondern auch
Einsparungen im Bereich Circular IT, also der Langlebigkeit, Haltbarkeit und
Wiederverwertbarkeit von Soft- und Hardware.
Um die Potenziale zu erfassen, wird das Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrum eStandards eine
Marktsondierung zu den bereits existierenden nachhaltigen IT-Lösungen durchführen.
Schließlich ist eine Umsetzung nicht möglich, wenn es noch keine entsprechenden
Alternativen gibt. Daher wird das Angebot an entsprechender Green IT strukturiert und auf
geeignete Anwendung hin zu einer nachhaltigen IT für PLANTED untersucht werden.
Grundsätzlich kommen bei der Zertifizierung von Rechenzentren hinsichtlich ihrer KPI’s,
Energieeinsatz und erneuerbare Energien die DIN EN 50600-4 zur Anwendung. Der
altbekannte „Blaue Engel“, das Umweltzeichen des Umweltministeriums, findet mittlerweile
für Softwareprodukte, Server sowie klimaschonende Rechenzentren Anwendung und dessen
Kriterien werden, soweit möglich, in der Analyse berücksichtigt.

.webp-1024x682.webp)
.jpg-1024x683.webp)
