Projektziele & Projektergebnis
Umsetzung projekt in den Bereichen „IT“ mit dem Ziel der Erhöhung/Steigerung/ Optimierung der Strategieentwicklung, des Informationsflusses (Qualität, Verfügbarkeit, Transparenz) und von Prozessen.
Der Bioland-Hof Zielke wurde befähigt, ein neues Geschäftsmodell zu entwickeln und es wurde eine Analyse der bestehenden Prozesse sowie ein Konzept zur Digitalisierung einzelner Arbeitsbereiche erstellt, um Effizienz und Zukunftsfähigkeit zu gewährleisten.
Gesamtprojekt
Top Erkenntnisse aus dem Projekt
Ausgangslage
Zentrale Fragestellungen im Projekt
- Wie kann durch die Digitalisierung der betrieblichen Prozesse, insbesondere der Warenwirtschaft, effizienter gearbeitet und die Nachverfolgbarkeit der Waren gewährleistet werden?
- Welche neuen Geschäftsmodelle sind angesichts zukünftiger Herausforderungen im Bereich Klima, Personal und Technik am besten geeignet, um die langfristige Nachhaltigkeit des Betriebs zu sichern?
- Wie können die bestehenden analogen Prozesse durch digitale Lösungen ersetzt oder ergänzt werden, ohne den laufenden Betrieb zu stark zu beeinträchtigen und die Investitionskosten gering zu halten?
Projektdetails
Der Bioland-Hof Zielke, ein Familienbetrieb in Görlsdorf, baut seit 1992 nach den Richtlinien des Bioland-Verbands Gemüse, Kräuter und Kartoffeln an und beliefert unter anderem die Märkte der Bio Company. Mit der Übergabe des Betriebs an die nächste Generation im Jahr 2023 und der Erweiterung der Anbaufläche auf 50 Hektar wuchs der Druck, die überwiegend analogen betrieblichen Prozesse zu modernisieren. Das Ziel war, den Betrieb zukunftssicher aufzustellen und die Effizienz durch Digitalisierung zu steigern.
Das Projekt wurde von den Zentren Spreeland und Lingen.Münster.Osnabrück unterstützt. Während das Zentrum Lingen.Münster.Osnabrück neue Geschäftsmodelle durch Workshops und strategische Dialoge entwickelte, analysierte das Zentrum Spreeland die betrieblichen Abläufe und erarbeitete Optimierungsvorschläge für die Warennachverfolgung. Besondere Aufmerksamkeit galt der Digitalisierung der Warenwirtschaft, um die Nachverfolgbarkeit der Produkte zu gewährleisten und die Prozesse zu automatisieren.
Der Bioland-Hof stand vor der Herausforderung, ineffiziente Strukturen zu verbessern, ohne den laufenden Betrieb zu stark zu beeinträchtigen. Im Rahmen des Projekts wurden bestehende Lücken in der Systemlandschaft identifiziert und Lösungen zur Optimierung der Warenwirtschaft entwickelt. Dazu gehörte die Einführung von Typenetiketten und EAN-Codes, um die Ernteprozesse zu verbessern und den Warenbestand besser nachvollziehen zu können. Durch diese Maßnahmen kann der Hof nicht nur die Effizienz steigern, sondern auch den zukünftigen Herausforderungen in den Bereichen Klima, Personal und Technik flexibler begegnen.


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