Projektziele & Projektergebnis
Erstellung projekt in den Bereichen „Personalwesen“ mit dem Ziel der Erhöhung/Steigerung/ Optimierung der Kundenbedürfnisse/ Kundenbeziehungen, der Sicherheit im Unternehmen (Prävention, Abwehr und Schulung).
Ein erster Demonstrator, der das sensorische Band zur Spielsteuerung einsetzt, ist erstellt.
Gesamtprojekt
Top Erkenntnisse aus dem Projekt
Ausgangslage
Zentrale Fragestellungen im Projekt
- Wie kann man einen Ausgleich zu langem Stehen während der Produktion finden?
- Welche Anforderungen gibt es für die Kombination aus Bändern und Sensoren?
- Wie soll das Trainingsgerät ausgearbeitet bzw. konzipiert werden?
Projektdetails
Das Unternehmen
Das Unternehmen Schanz Bänder stellt u. a. elastische Bänder her und beliefert damit die Sport- und Bekleidungsindustrie. Darüber hinaus beliefert es die Automobilindustrie mit unelastischen und elastischen Bändern. Auch für die Textilforschung arbeitet das Unternehmen aus Mössingen an innovativen Produkten, um zum Beispiel mit sensorischen Bändern die Atmung zu erfassen.
Die Herausforderung
Viele bisher angebotene Möglichkeiten, langes Stehen in der Produktion durch körperliche Bewegung auszugleichen, sind nicht attraktiv oder akzeptiert. Werden sensorische Bänder dafür eingesetzt, müssen diese hohen Anforderungen entsprechen und derart konzipiert werden, dass sie Zugkraft messen können ohne kaputtzugehen und eine ausreichende Festigkeit aufweisen, damit die Dehnübungen gesundheitswirksam sind.
Die Lösung
In einem Tandemprojekt mit dem Mittelstand- Digital Zentrum Ländliche Regionen und seinem Partner Innovationsmanufaktur sowie dem Mittelstand-Digital Zentrum Smarte Kreisläufe und seinem Partner, den Deutschen Instituten für Textil- und Faserforschung Denkendorf (DITF), soll ein einfaches und ansprechendes Trainingsgerät mit integrierten Sensorbändern entstehen. Das Gerät soll Dehnübungen unterstützen, indem es Werte aus der Dehnung erfasst und drahtlos an ein Endgerät überträgt und dadurch ein digitales Spiel steuert.
Die Umsetzung
Die Innovationsmanufaktur hat zunächst die notwendige Festigkeit sensorischer Bänder für Hängeübungen empirisch ermittelt. Der Textilhersteller Schanz Bänder konnte elastische sensorische Bänder mit den erforderlichen mechanischen Eigenschaften den DITF zur Verfügung stellen. Diese Bänder wurden am Institut mit einer Elektronik zur Datenerfassung und -übermittlung aufgewertet. So konnten Dehnungen erfasst werden und per Bluetooth zu einer Windows-basierten Applikation gesendet werden. Damit ist ein zentraler technischer Meilenstein erreicht, der die Grundlage für die Integration in den geplanten Prototyp bildet. Hello Products hat das Spiel in seinem Plankpad an die sensorischen Bänder angepasst und konnte demonstrieren, dass die Bänder zur Spielsteuerung eingesetzt werden können. Ein Demonstrator wurde von der Innovationsmanufaktur anhand des sensorischen Bands in Form eines Hängetrainers erstellt.



