Einheitliche Produktkennzeichnung für digitale Prozesse

Veröffentlicht: 15.12.2025 / zuletzt bearbeitet: 08.06.2026

Projektziele & Projektergebnis

Projektziele:
Erstellung projekt in den Bereichen „IT“ mit dem Ziel der Erhöhung/Steigerung/ Optimierung .
Projektergebnis:
Best Practice Paper für die Branche

Gesamtprojekt

Personentage
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Phase
Konzept
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Kosten*
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Projektphase ausgeführt
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interne Projektbeteiligte
externe Projektumsetzer

Top Erkenntnisse aus dem Projekt

  • Gemeinsame Standards sind der Schlüssel zur Digitalisierung.
  • Interdisziplinäre Zusammenarbeit erhöht die Qualität der Ergebnisse.
  • Schulung und Sensibilisierung sind unverzichtbar.
  • Ausgangslage

    Es gab neue Anforderungen in den Bereichen Informationsqualität
    Es fehlten Daten in den Bereichen Informationsqualität, Datenmanagement, Beschaffung und Logistik, Prozesse
    Wichtige Informationen gingen verloren in den Bereichen Datenmanagement, Beschaffung und Logistik
    Es bestehen Optimierungspotenziale in den Bereichen Informationsqualität, Datenmanagement, Prozesse

    Zentrale Fragestellungen im Projekt

    • Wie kann die Digitalisierung und Standardisierung in der Optikerbranche umgesetzt werden?
    • Welche eStandards und Schnittstellen sind für die Branche relevant und wie können sie in die bestehenden Geschäftsprozesse integriert werden?
    • Welche konkreten Nutzenpotenziale und Effizienzgewinne ergeben sich durch die Einführung digitaler und standardisierter Prozesse?

    Projektdetails

    Zeitrahmen: 30.04.2025 - 30.10.2025

    Herausforderung

    Die Optiker-Branche steht aktuell vor einer Vielzahl struktureller und operativer Herausforderungen, die sich negativ auf die Effizienz, Wirtschaftlichkeit und Zukunftsfähigkeit der Betriebe auswirken. Zu den zentralen Problembereichen zählen:

    Steigende Betriebskosten für Materialien, Energie und Logistikleistungen, die die Margen zunehmend belasten.
    Fachkräftemangel im handwerklichen Bereich, der die Aufrechterhaltung eines konstant hohen Qualitätsniveaus erschwert.
    Hoher administrativer Aufwand, insbesondere durch nicht digitalisierte oder nicht standardisierte Prozesse, die wertvolle Ressourcen binden.

    Ein besonders kritischer Punkt betrifft die uneinheitliche Produktkennzeichnung, die sich negativ auf die Automatisierung und Effizienz innerbetrieblicher Abläufe auswirkt. Im Fokus dieses Projekts steht die Produktgruppe Kontaktlinsen, bei der aktuell eine Vielzahl unterschiedlicher Kennzeichnungsarten im Umlauf ist:

    Produkte ohne maschinenlesbaren Datenträger
    Produkte mit herstellerspezifischen, internen Datenträgern
    Produkte mit Datenträgern, jedoch teilweise falsch oder uneinheitlich verwendet.
    Mischformen aus verschiedenen Kennzeichnungsarten innerhalb eines Sortiments

    Diese Heterogenität führt zu Medienbrüchen, erhöhtem manuellen Aufwand und Fehleranfälligkeit – und stellt damit ein erhebliches Hemmnis für die Digitalisierung dar. Darüber hinaus erschwert sie die Automatisierung von Prozessen erheblich.
    Zielsetzung

    Das übergeordnete Ziel des Projekts besteht darin, die Verbreitung und konsequente Anwendung von eStandards in der Optikerbranche nachhaltig zu fördern. Im Mittelpunkt steht die Einführung einer einheitlichen, standardisierten Produktkennzeichnung mit einem weltweit anerkannten, gesetzeskonformen Datenträger. Diese Standardisierung schafft die Grundlage für eine Vielzahl betrieblicher Verbesserungen:

    Scanner-basierte, fehlerfreie Warenvereinnahmung
    Automatisierte Produktzuordnung in Warenwirtschaftssystemen
    Effiziente interne Logistik und transparente Bestandsführung
    Rechtskonforme Umsetzung gesetzlicher Vorgaben, insbesondere im Bereich Medizinprodukte

    Langfristig soll so ein Beitrag zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit mittelständischer Augenoptikbetriebe geleistet werden.
    Lösungsansatz

    Im Rahmen des Projekts wird ein umfassendes Best Practice-Dokument entwickelt, das als Leitfaden und Argumentationshilfe für die Einführung und Nutzung von eStandards dient. Es richtet sich gleichermaßen an Hersteller, Augenoptikbetriebe sowie Branchenverbände und Multiplikatoren. Die Vorteile der Standardisierung werden anschaulich und verständlich dargestellt.

    Das Dokument verfolgt mehrere Ziele:

    Erfahrungswerte und Erfolgsfaktoren aus diesem Digitalisierungsprojekt werden dokumentiert.
    Handlungsempfehlungen unterstützen Betriebe bei der schrittweisen Umsetzung.
    Ziel ist es, eine breite Akzeptanz zu schaffen und die Motivation zur aktiven Mitgestaltung des digitalen Wandels in der Branche zu fördern.

    Beteiligte Unternehmen

    Das Projekt wurde unter Mitwirkung folgender Organisationen und Unternehmen durchgeführt:

    •    Optikerbetrieb: Sehbegleiter Bruckmann Augenoptik GmbH, Köln, www.sehbegleiter.de
    •    Optikerbetrieb: Müller-Welt GmbH, Stuttgart, https://www.mueller-welt.de/
    •    IT-Dienstleister: EVEX Deutschland GmbH, Leinfelden-Echterdingen, https://www.evex-group.com/
    •    IT-Dienstleister: Eye-Office; software & vision Sarrazin GmbH & Co. KG, Münster, https://www.eye-office.de
    •    IT-Dienstleister: LOOK4 COMPANY GmbH, Freiburg: Entwickler Spectaris XML-Standard, B2B-Plattform www.look4optics.com
    •    Prozess-, Effizienzberater: RuBehCon, Köln
    •    Verband: SPECTARIS – Deutscher Industrieverband: Fachverband für die Augenoptikindustrie, Berlin www.spectaris.de

    Ergebnisse der einzelnen Projektphasen

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    Unternehmensbeschreibung

    Name
    Sehbegleiter Bruckmann Augenoptik GmbH
    Anschrift
    Venloer Straße 666, 50827 Köln
    Umsatz pro Jahr
    Nicht angegeben
    Branche
    Handwerk
    Gründungszeitraum
    Vor mehr als 50 Jahren
    Beschäftigtenzahl
    10 - 49
    IT-Investition pro Jahr
    Nicht angegeben
    Unternehmensangebot
    Produkte, Dienstleistung
    Unternehmer*innen Zitat zum Projekt
    Das Projekt hat eindrucksvoll gezeigt, dass Digitalisierung und Standardisierung keine abstrakten Zukunftsthemen mehr sind, sondern heute schon die Grundlage für effiziente, fehlerfreie und kundenorientierte Prozesse in der Augenoptik bilden. Wer jetzt in moderne IT-Systeme, einheitliche Datenstandards und die Zusammenarbeit aller Marktteilnehmer investiert, sichert nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit seines Betriebs, sondern gestaltet aktiv die Zukunft unserer Branche. Insbesondere das frei verfügbare Ergebnisdokument hilft bei der Umsetzung innerhalb der gesamten Branche.
    Peter Bruckmann
    Geschäftsführer und Inhaber
    Projektbewertung aus Unternehmenssicht
    Das Projekt hat dazu beigetragen das unser Unternehmen für die Zukunft gerüstet ist.
    Mit dem Projektergebnis sind Sie zufrieden.
    Unsere Erwartungen an das Projekt wurden erfüllt.
    Sie würden die Projektumsetzer weiterempfehlen.

    Projektunterstützung

    Projektumsetzer
    GS1 Germany GmbH
    GS1G
    guido.hammer@gs1.de
    Zentrum
    Mittelstand-Digital Zentrum WertNetzWerke
    WertNetzwerke
    geschäftsstelle@wertnetzwerke.de

    Weitere Kooperationspartner

    Projektumsetzer
    GS1 Germany GmbH
    Zentrum
    Mittelstand-Digital Zentrum WertNetzWerke
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