Projektziele & Projektergebnis
Umsetzung projekt in den Bereichen „IT“ mit dem Ziel der Erhöhung/Steigerung/ Optimierung der Entscheidungsqualität, der Produkt- / Servicequalität, des wirtschaftlichen Erfolges (Umsatz, Gewinn und Marktanteile).
die virtuelle App kann eingesetzt werden, um zumindest eine Orientierung bei der Wahl der Kleidergröße anzubieten.
Gesamtprojekt
Top Erkenntnisse aus dem Projekt
Ausgangslage
Zentrale Fragestellungen im Projekt
- Wie werden die Körpermaße ermittelt?
- Welche Toleranzen treten bei der Ermittlung auf?
- Ist eine einfache Handhabung für den Verbraucher möglich?
Projektdetails
Das Unternehmen
Die aus Apolda stammende warmX GmbH ist auf dem Gebiet der smarten Textilien unterwegs. Das KMU entwickelt beheizbare Unterwäsche. Seit 2006 produziert und vertreibt es diese auch. Forschung und Entwicklung – nicht nur für eigene Projekte, sondern auch im Auftrag gemeinsam mit verschiedenen Textilforschungsinstituten – spielen im Unternehmen eine tragende Rolle.
Die Herausforderung
Ein in Ladengeschäften beliebter Service – der Verkauf kundenindividuell angepasster Kleidung – lässt sich nicht einfach in einem E-Store umsetzen. Der große Unterschied sind gut ausgebildete und erfahrene Fachkräfte, die im Ladengeschäft persönlich am Kunden Maß nehmen können. Diese fehlen im Online-Shop natürlich. Ohne diesen Service verzeichnen Online-Shops viele Retouren. Die meisten Kunden bestellen gleich mehrere Größen in einem Paket und schicken zurück, was nicht passt oder nicht gefällt.
Die Lösung
Kundenindividuelle und passgenaue Bekleidung steigert die emotionale Bindung zu den gekauften Kleidungsstücken und somit die Kundenzufriedenheit. Voraussetzung für eine Maßanfertigung wären technische Hilfsmittel, die möglichst allen Menschen frei zugänglich sind. Diese müssen es den Kunden ermöglichen, ihre Körpermaße selbstständig exakt zu ermitteln und sie bei der Bestellung im Shop anzugeben.
Die Umsetzung
Als Zentrumspartner unterstützten die DITF das KMU dabei, eine geeignete Technologie zu finden, mit der dieser Service angeboten werden kann. Am Beispiel eines
Seemannspullovers betrachtete das Projektteam nach Marktrecherche drei Optionen genauer: zwei Scanning-Apps auf mobilen Endgeräten sowie einen virtuellen Scanner. Dafür scannten sie vorerst Testpersonen in einem 3D-Körperscanner und ermittelten die für den Pullover notwendigen Maße. Diese verglichen sie anschließend mit den Ergebnissen der drei Testtechnologien. In die Tests mit einbezogen wurden auch die Handhabbarkeit und das jeweilige Geschäftsmodell der Apps.
Die nächsten Schritte
Keine der drei Anwendungen ist in der Lage, die notwendigen Maße in der benötigten Präzision zu ermitteln, um Bekleidung darauf basierend made-to-measure anzubieten. Abweichungen von zehn bis zwanzig Prozent bei einigen der relevanten Körpermaße ermöglichen nicht die Passgenauigkeit, die Kunden von solch individuellen Kleidungsstücken
erwarten. Trotzdem kann die virtuelle App, die konstant die besten Ergebnisse lieferte, eingesetzt werden, um zumindest eine Orientierung bei der Wahl der Kleidergröße anzubieten. Die DITF werden das Unternehmen im Nachgang zu diesem Projekt dabei unterstützen, alle Vorteile und Möglichkeiten der Technologie zu nutzen und diese für einen nachhaltigeren Online-Vertrieb optimal in die Shop-Infrastruktur einzubinden.


.jpg-1024x683.webp)
