Mit KI-Agenten Routineaufgaben automatisieren

Veröffentlicht: 03.09.2026 / zuletzt bearbeitet: 14.09.2026

Projektziele & Projektergebnis

Projektziele:
eines Konzeptes in den Bereichen „Prozesse“ mit dem Ziel der Erhöhung/Steigerung/ Optimierung .
Projektergebnis:
Entwickelt wurde ein Konzept für KI-Agenten zur automatisierten Bestellannahme und Bestandsprüfung, das unstrukturierte Aufträge vorstrukturiert und regelbasiert mit Sage 100 verknüpft – flankiert von optimierten Lager- und Picking-Prozessen.

Gesamtprojekt

Personentage
10 Tage
Nicht ausgeführt
Nicht ausgeführt
0 Tage
Nicht ausgeführt
Phase
Konzept
Prototyp
Entwicklung
Testen
Implementierung
Beteiligte
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4
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Kosten*
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Projektphase ausgeführt
Projektphase nicht ausgeführt
interne Projektbeteiligte
externe Projektumsetzer

Top Erkenntnisse aus dem Projekt

  • Prozessoptimierung und -standardisierung müssen dem KI-Einsatz zwingend vorausgehen: „Ein schlechter Prozess, der digitalisiert oder mit KI unterstützt wird, bleibt ein schlechter Prozess.“ Vor jeder technischen Automatisierung müssen historische Abläufe bereinigt, klare Lager- und Buchungsregeln etabliert und die physische Kennzeichnung standardisiert werden, damit KI auf verlässlichen Grundlagen aufbauen kann.
  • Aufgabenteilung: KI versteht und schlägt vor – die Middleware steuert und validiert. KI-Agenten sollten nicht autonom direkt in Kernsysteme (wie ERP/Sage 100) buchen. Ein robuster und betriebssicherer Ansatz nutzt KI, um unstrukturierte Daten (E-Mails, Sprache, Notizen) zu interpretieren und Vorschläge zu generieren, während deterministische Geschäftsregeln in der Middleware Bestände prüfen, Chargen nach FEFO reservieren und die Freigabe durch den Menschen sicherstellen (Human-in-the-Loop).
  • Ganzheitliche Bestandstransparenz erfordert lückenlose Datenflüsse in Echtzeit. Ein KI-System im Vertrieb kann nur so gut sein wie die Datenqualität im Lager und in der Logistik. Verlässliche Automatisierung erfordert die synchrone Anbindung aller Schnittstellen (Shop, Großkunden-EDI, MDE-Scanner im Tiefkühllager und telemetrisch angebundene LKW-Flotten als „rollende Lager“), um Phantom- und Fehlbestände dauerhaft auszuschließen.
  • Ausgangslage

    Es lagen zu wenig Informationen vor in den Bereichen ["Beschaffung und Logistik"]
    Manuelle Erfassung ausgedruckter Bestelleingänge band Ressourcen
    Die Effizienzsteigerungspotenziale wurden nicht ausgeschöpft in den Bereichen ["Vertrieb"]
    Hoher Routineaufwand hemmte aktive Kundenberatung und Akquise
    Die Arbeitsweisen mussten überdacht werden in den Bereichen ["Datenmanagement", "Prozesse"]
    Echtzeit-Transparenz über Lager- und Fahrzeugbestände fehlte
    In Summe waren die Prozesse zu papierlastig in den Bereichen ["Vertrieb"]
    Ungesteuerte Buchungs- und Entnahmeprozesse erforderten verbindliche Standards

    Zentrale Fragestellungen im Projekt

    • Reduzierung manueller Dateneingaben bei Bestelleingängen aus E-Mails, Telefonaten und Portalen sowie Steigerung der Bestandsgenauigkeit und Datenaktualität zwischen Lager, Verkauf und Warenwirtschaft.
    • Entlastung des Innendienstes von Routinearbeiten zur Schaffung von Freiräumen für Beratung und Kundenbetreuung.
    • Konzeption einer modularen und betriebssicheren Zielarchitektur für den Einsatz von KI-Agenten im Zusammenspiel mit ERP- und Shopsystemen.

    Projektdetails

    Zeitrahmen: -

    Die Berliner Florida-Eis Manufaktur beliefert den Lebensmitteleinzelhandel, Großkunden, die Gastronomie sowie Endverbraucher. Insbesondere während der sommerlichen Hochsaison stieß das Unternehmen auf erhebliche kapazitive und prozessuale Engpässe in der Auftragsabwicklung: - Hoher manueller Erfassungsaufwand: Bestellungen trafen unstrukturiert über verschiedenste Kanäle ein (E-Mail, Telefonate, Fax, Bestellportale und Webshop). Diese wurden größtenteils ausgedruckt, vorsortiert und händisch in das Warenwirtschaftssystem (Sage 100) übertragen. - Mangelnde Bestandstransparenz: Die in der Warenwirtschaft geführten Bestände wichen regelmäßig von den physischen Lagerbeständen ab, unter anderem durch nicht erfasste Entnahmen. Zudem waren die Abverkäufe der Auslieferungsfahrzeuge („rollende Lager“) während der Tagestouren systemseitig unsichtbar. - Einschränkung der Kundenbetreuung: Da die Mitarbeitenden im Innendienst stark durch manuelle Routinearbeiten gebunden waren, fehlten zeitliche Kapazitäten für persönliche Kundenberatung und Neukundenakquise. - Eingeschränkte Kennzeichnung: Einzelne Gebinde verfügten über keine maschinenlesbaren Codes für Charge und Mindesthaltbarkeitsdatum, was eine fehlerfreie Kommissionierung im Tiefkühllager erschwerte. Ziel des Projektes war die Erarbeitung eines ganzheitlichen, betriebssicheren Konzepts zur automatisierten Auftrags- und Bestandsverarbeitung mittels KI-Agenten. Die methodische Vorgehensweise folgte dem Grundsatz, dass eine nachhaltige Digitalisierung zwingend auf stabilen Prozessen aufbauen muss („Ein schlechter Prozess, der digitalisiert wird, bleibt ein schlechter Prozess“): - Ist-Prozessmodellierung: Detaillierte Aufnahme und Analyse der bestehenden Abläufe in Vertrieb, Innendienst, Tiefkühllager und Logistik gemeinsam mit der Geschäftsführung und Fachbereichsvertretern. - Prozessoptimierung im Lager: Definition klarer organisatorischer Rahmenbedingungen (z. B. Zugangsbeschränkungen, dedizierte Stellplätze für reservierte Ware, verbesserte Produktkennzeichnungen und Schulungen zur Fehlervermeidung beim Picking). - Architektur- und Agentenkonzeption: Ausarbeitung einer modularen Integrationsplattform zur Anbindung von Schnittstellen (WooCommerce-Shop, Großkunden-EDI, E-Mail/Telefon, MDE-Scanner und Sage 100). Als Kernergebnis wurde ein zukunftsfähiges Architektur- und Agentenkonzept definiert, das auf einer klaren Funktionsteilung beruht: Leitprinzip: „KI versteht und schlägt vor. Die Middleware validiert und orchestriert. Sage verbucht. Das MDE-System bestätigt die physische Realität im Lager.“ Zentrale Lösungsbausteine - Auftragseingangs-Agent: Liest eingehende E-Mails, Anhänge oder strukturierte Telefonnotizen aus und überführt sie in ein standardisiertes Zwischenformat (JSON). - Stammdaten-Agent: Gleicht unscharfe Freitextbezeichnungen (z. B. abweichende Kundennamen oder Sortenbezeichnungen) automatisiert mit den ERP-Stammdaten ab. - Bestands- und Chargenservice: Deterministische Softwarekomponente, die aktuelle Bestände prüft, Mengen nach dem FEFO-Prinzip (First Expired, First Out) reserviert und Doppelbuchungen unterbindet. - Alternativprodukt-Agent: Unterbreitet bei Lieferengpässen nachvollziehbare Ersatzvorschläge unter Berücksichtigung von Gebindegröße, Allergenen, Preisen und Kundensortimenten. - Sage-100-Adapter & Freigabelogik (Human-in-the-Loop): KI-Agenten buchen nicht autonom; freigegebene Datensätze werden transaktionssicher, dublettenfrei und kontrolliert an Sage 100 übergeben. Im Rahmen des Projekts wurden drei technologie- und plattformspezifische Implementierungsoptionen bewertet. Flankiert wird das Konzept durch einen 8-phasigen Umsetzungsplan (von der technischen Vorprüfung über den Piloten im Webshop bis hin zur schrittweisen Einbindung von E-Mail-, Telefon- und MDE-Echtzeitdaten), der Florida-Eis als fundierte Entscheidungsgrundlage für die anschließende Digitalisierungs- und Investitionsstrategie dient.

    Methoden

    Ergebnisse der einzelnen Projektphasen

    Mögliche Hard- und Software-Lösungen

    Software: Sage 100, Microsoft Dynamics 365 Business Central, Myfactory
    Software: n8n (inkl. n8n AI Agent Node), Microsoft Power Automate / Azure Copilot Studio Lang, Graph (Python/FastAPI)
    Software: Zebra TC-Serie (robuste MDE-Scanner für Tiefkühllager / Logistik), Honeywell Dolphin / ScanPal (mobile Industrie-Handhelds), Samsung Galaxy Tab Active / Apple iPad (mit LTE-/Datenkarten für LKWs)

    Unternehmensbeschreibung

    Name
    Florida-Eis Manufaktur GmbH
    Anschrift
    Am Zeppelinpark 53, 13591 Berlin
    Umsatz pro Jahr
    10 - 50 Mio. €
    Branche
    Produktion, Industrie, verarbeitendes Gewerbe
    Gründungszeitraum
    Vor 10 - 49 Jahren
    Beschäftigtenzahl
    50 - 249
    IT-Investition pro Jahr
    5001 - 10.000 €
    Unternehmensangebot
    Produkte
    Unternehmer*innen Zitat zum Projekt
    Der Workshop hat doch einiges bei mir bewirkt. Man bekommt einen etwas anderen Blickwinkel auf KI, wenn das fachmännisch vorgetragen wird. Wir glauben, dass wir diese positiven Techniken nutzen müssen.
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    Projektbewertung aus Unternehmenssicht
    Das Projekt hat dazu beigetragen das unser Unternehmen für die Zukunft gerüstet ist.
    Mit dem Projektergebnis sind Sie zufrieden.
    Unsere Erwartungen an das Projekt wurden erfüllt.
    Sie würden die Projektumsetzer weiterempfehlen.

    Projektunterstützung

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    Zentrum
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