Projektziele & Projektergebnis
Umsetzung projekt in den Bereichen „Kunden“ mit dem Ziel der Erhöhung/Steigerung/ Optimierung der Kundenbedürfnisse/ Kundenbeziehungen und der Produkt- / Servicequalität.
Eine App, die den Key-AccounterInnen des Immobilienentwicklers vor Ort proaktiv Informationen über die Entwicklung der jeweiligen Kunden und Kundengruppen aus öffentlich verfügbaren Daten sowie über Informationen aus Bezahldiensten liefert.
Gesamtprojekt
Top Erkenntnisse aus dem Projekt
Ausgangslage
Zentrale Fragestellungen im Projekt
- Eine besondere Herausforderung war die hohe Komplexität der Entwicklung und Einführung der App.
- Wie können wir unseren KeyAccounterInnen die passenden Daten zusammenstellen?
Projektdetails
Das Unternehmen
Die BEOS AG ist Deutschlands führende Assetmanagerin und Projektentwicklerin von Unternehmensimmobilien. Vom Hauptsitz in Berlin sowie weiteren Niederlassungen in Hamburg, Frankfurt, Köln, München und Stuttgart bearbeitet das 1997 gegründete Unternehmen mit einem interdisziplinären Team von über 220 Mitarbeitern einen Bestand von 126 gewerblichen Immobilien, mit rund 1.600 Mietern und einer Mietfläche von rund 3,9 Millionen Quadratmetern. BEOS bewirtschaftet gemischt genutzte Gewerbeobjekte aus den Bereichen Büro, Produktion, Service und Logistik.
Die Herausforderung
BEOS erwirbt Gewerbeareale und Fabrikgelände, um sie unter anderem zu revitalisieren, weiterzuentwickeln und anschließend zu bewirtschaften.
Individuelle Mieterbedürfnisse (etwa die Vergrößerung der eigenen Nutzfläche) proaktiv zu erkennen und umzusetzen, gestaltete sich für die BEOS-ProjektleiterInnen bislang als schwierig. Eine mögliche Folge: der Mieter suchte selbst nach Lösungen und verließ in diesem Zuge seine Mietfläche. Das bisherige Vorgehen basierte eher auf reaktiver, statt proaktiver Handlung.
Die Ziele
Um sich weiterhin als attraktiver Entwickler und Vermieter von Gewerbeflächen im Markt zu positionieren, möchte BEOS als kundenorientiertes Unternehmen die Mieterbedürfnisse mehr in den Fokus rücken – frühzeitig und individuell. Damit BEOS diese Methodik in der Praxis etablieren kann, muss es geeignete Ansätze und Instrumente erkennen und entwickeln, ebenso eine proaktive Haltung bei den eigenen MitarbeiterInnen. Dies soll zu einer engeren und langfristigen Nutzerbindung in den Immobilien führen.
Die Vorgehensweise
Um auf die passende Lösung für das Unternehmen aus der Immobilienwirtschaft zu kommen, wendete das Team des Kompetenzzentrums die Design Thinking Methode an. In mehreren Design Sprints sammelten sie erste Ideen, berücksichtigten dabei die Nutzergruppen und prüften deren Anforderungen auf Sinnhaftigkeit. Je nach Ergebnis entwickelten sie die Ideen weiter oder verwarfen sie. Sie prüften die Ideen mit schnell erstellten Protoytpen, die an NutzerInnen getestet wurden.
Durch diesen Prozess entstanden mehrere vielversprechende Ansätze. Diese wurden dahingehend bewertet, welche den größten Effekt auf das Unternehmensziel haben, mit dem dabei geringsten Ressourcenaufwand. Es entstand eine Prioritätenliste, die BEOS in die Unternehmensplanung integrieren konnte.
Das Projekt, welches den größten positiven Effekt hat und dabei zeitnah realisiert werden kann, setzte das Unternehmen als erstes um.
Die Lösung
Entstanden ist eine App, die den Key-AccounterInnen des Immobilienentwicklers vor Ort proaktiv Informationen über die Entwicklung der jeweiligen Kunden und Kundengruppen aus öffentlich verfügbaren Daten sowie über Informationen aus Bezahldiensten liefert. Key-AccounterInnen von BEOS sind somit in der Lage, proaktiv auf potentielle Kundenbedürfnisse eingehen zu können, bevor der Kunde oder die Kundin sich eventuell eine eigene Lösung außerhalb des BEOS-Umfelds sucht. BEOS positioniert sich damit als herausragendes, mitdenkendes Dienstleistungsunternehmen der Immobilienwirtschaft, nah an der Kundschaft.
Um den Key-AccounterInnen, die alle sehr unterschiedliche Kunden und Branchen bedienen, mit den für sie relevanten, aktuellen Daten ausstatten zu können, sollte eine KI den Suchaufwand für passende Informationen auf ein Minimum reduzieren. Die KI wird dabei durch wenige Klicks durch den/die Key-AccounterIn auf seine/ihre Interessensgebiete trainiert und liefert danach passgenau die täglichen, individuellen Informationen.





