Projektziele & Projektergebnis
Umsetzung projekt in den Bereichen „Kunden“ mit dem Ziel der Erhöhung/Steigerung/ Optimierung der Strategieentwicklung und des Innovationsgrades.
Ideen und Ergebnisse im Kontext smarter, zirkulärer Services
Gesamtprojekt
Top Erkenntnisse aus dem Projekt
Ausgangslage
Zentrale Fragestellungen im Projekt
- Wie können Erfahrungswerte aus den Ursprüngen des Unternehmens und lange aufgebauter Kompetenz in neue Angebote übersetzt werden?
- Wir können produzierende Unternehmen durch Daten und Information bei der zirkulären Transformation unterstützt werden?
Projektdetails
Die Cosateq GmbH & Co. KG, ein ursprünglich aus der Steuerungs- und Regelungstechnik stammendes Software-Unternehmen, hat ihr Angebot kontinuierlich weiterentwickelt: Ausgerichtet an der Industrie gehört nun auch Expertise in fortgeschrittenen Analytics- & Machine-Learning-Fragen zum Angebot. Die Geschäftsführung kam auf die Expert:innen des Mittelstand-Digital Zentrums Augsburg zu, um mithilfe der Methoden aus dem "Design Thinking" neue Geschäftsfelder bzw. Ergänzungen zum aktuellen Dienstleistungsangebot zu entwickeln.
In mehreren vorbereitenden Austauschen beschlossen Unternehmensvertreter und die Expert:innen des Fraunhofer IIS den Fokus auf die Anwendung der bereits vorhandenen Expertise in einer neuen Domäne zu legen, welche für die Industriekunden von wachsender Bedeutung ist: das Implementieren einer datengestützten zirkulären Wirtschaft.
Dafür wurde ein zweitägiger Workshop aufgebaut und durchgeführt, in welchem sowohl Grundkenntnisse zur zirkulären Wirtschaft in der Industrie, deren Zusammenhang mit Informations- und Datenverfügbarkeit, wie auch zu relevanten regulatorischen Einflussfaktoren (z. B. dem Digitalen Produktpass) und Hürden bei deren Einführung vermittelt wurden. Das zweite thematische Standbein des Workshops war ein Train-the-Trainer-Ansatz für die Methoden des Design Thinking (DT) Zyklus. Zusammengeführt wurden diese Themen in einer Erprobung der DT-Methoden im Kontext smarter zirkulärer Service-Angebote für die produzierende Industrie. Zum Abschluss des Workshops erfolgte ein Exkurs in die Geschäftsmodellierung. Damit sollte abschließend ein Bewusstsein dafür aufgebaut werden, dass die Ergebnisse des iterativen DT-Prozesses immer sowohl an den Kundenbedürfnissen, als auch der wirtschaftlichen Realisierbarkeit gemessen werden müssen.
Die Teilnehmenden waren am Ende des Workshops befähigt eigenständig Methoden anzuwenden sowie deren Nutzen den jeweiligen Phasen des DT-Zyklus zuzuordnen. Zudem ergab der Workshop erste Ideen und Ergebnisse im Kontext smarter, zirkulärer Services anhand welcher die Mitarbeitenden und Geschäftsführung die nächsten Schritte zur Ausarbeitung angehen können.



