Optimierte Verkaufsquote mit KI im Elektronik-Einzelhandel

Veröffentlicht: 19.12.2023 / zuletzt bearbeitet: 08.06.2026

Projektziele & Projektergebnis

Projektziele:
Erstellung projekt in den Bereichen „Kunden“ mit dem Ziel der Erhöhung/Steigerung/ Optimierung der Kundenbedürfnisse/ Kundenbeziehungen, der Produkt- / Servicequalität, des Innovationsgrades, des wirtschaftlichen Erfolges (Umsatz, Gewinn und Marktanteile).
Projektergebnis:
Entwickelt wurde eine Strategie, um die Verkaufsquote eines Elektronik-Fachgeschäfts zu optimieren. Durch innovative KI-Technologien sollen Verkaufsflächen optimal genutzt, die Mitarbeitenden in der Beratung unterstütz sowie bessere Kund:innenerlebnisse geschaffen werden.

Gesamtprojekt

Personentage
12 Tage
Nicht ausgeführt
Nicht ausgeführt
Nicht ausgeführt
0 Tage
Phase
Konzept
Prototyp
Entwicklung
Testen
Implementierung
Beteiligte
2
1
0
0
0
0
0
0
0
0
Kosten*
0 €
0 €
0 €
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Projektphase ausgeführt
Projektphase nicht ausgeführt
interne Projektbeteiligte
externe Projektumsetzer

Top Erkenntnisse aus dem Projekt

  • Um eine Vision erfolgreich umzusetzen, sollten die technikaffinen Mitarbeitenden frühzeitig einbezogen, Ziele klar kommuniziert und Kundenbedürfnisse durch Workshops und Feedback-Sessions identifiziert werden. Die Einführung von Technologien wie z. B. Chatbots muss in kleinen Teams getestet und regelmäßig bewertet werden, um die Zufriedenheit der Kundschaft und Verkaufsquoten zu messen und zu verbessern.
  • Eine effektive Ladengestaltung erfordert die Analyse der Größe und Form der Ladenfläche, der Lichtverhältnisse sowie den Einsatz von KI zur Messung des Kundenflusses. Das Raumdesign sollte zur Marke passen. Dabei spielen der Einsatz von Farben, LED-Beleuchtung und die logische Anordnung der Produkte eine wichtig Rolle. Zusätzlich sollten Informationsstände und Sitzgelegenheiten den Komfort für die Kundschaft erhöhen und ein auffälliger Beratungsbereich als zentraler Anlaufpunkt dienen.
  • Eine gründliche Analyse des Beratungsangebots ist essenziell, um zu verstehen, welche Fragen und Bedürfnisse Kund*innen typischerweise haben und welche Vorabinformationen für Berater*innen nützlich sind. Digitale Fragebögen im Eingangsbereich können zur Orientierung im Geschäft beitragen und gleichzeitig wertvolle Daten der Kundschaft für KI-basierte Analysen und personalisierte Produktvorschläge liefern. Innovative Lösungen wie Robotik-Assistenten und exklusive Services, wie 3D-Druck oder Produktpräsentationen durch „Influencer“, können das Kundenerlebnis im Geschäft weiter bereichern.
  • Ausgangslage

    Die Datenauswertung war wenig bis gar nicht möglich in den Bereichen Vertrieb, Kund*innenbedürfnisse
    Es fehlen kundenspezifische und personenbezogene Daten der Kund:innen, daher können keine Aussagen, über die Kundenreise gemacht werden. Die junge Zielgruppe hat MEDIMAX durch die geringe Online-Präsenz nicht auf dem Schirm, dadurch kommt sie nicht ins Geschäft.
    Es bestehen Optimierungspotenziale in den Bereichen Personalqualifikation, Vertrieb, Innovative Technologiethemen, Kund*innenbedürfnisse
    Wenn ein:e Kund:in im Geschäft ist, aber Mitarbeitende im Gespräch, gibt es keine Self-Service Beratung für die Kundschaft. Durch die Nutzung von Technologien soll ein tieferes Verständnis für die Kund*innen gewonnen und dadurch die Beratung (analog/digital) optimiert werden. Gleichzeitig sollen die Mitarbeitenden dadurch entlastet werden.
    Wachstum sollte gesteigert werden in den Bereichen Vertrieb, Innovative Technologiethemen
    Die Abschlussquote soll bei kaufinteressierten Kunden optimiert werden. Innovative Technologien könnten dabei unterstützen.

    Zentrale Fragestellungen im Projekt

    • Wie können wir digitale Beratungsformen, eventuell unter Nutzung von KI, in unser stationäres Geschäft integrieren, um die Abschlussquote zu erhöhen und die digitale Verknüpfung am stationären Standort zu verbessern?
    • Wie können wir weibliche Kundinnen im Bereich der Haushalts-Großgeräte stärker ansprechen und anziehen, indem wir Produkte emotional präsentieren und durch erweiterte innovative Technologien und Self-Service-Angebote die Kundenerfahrung im stationären verbessern?
    • Inwiefern können digitale Technologien und eine verbesserte Beratungsqualität dazu beitragen, das Unternehmen als bevorzugten Technik-Markt in einer klassischen Zentrumslage zu etablieren?

    Projektdetails

    Zeitrahmen: 26.09.2023 - 04.12.2023

    Eine effiziente, technologiebasierte Verkaufsstrategie kann verborgene Potenziale auf Verkaufsflächen aufdecken und optimieren. Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) für die Analyse von Kundenströmen, die Interaktion mit Kund:innen sowie die Unterstützung im Beratungsgeschäft ist dabei ein Schlüsselelement.

    Das Unternehmen MEDIMAX aus Berlin hat sich an unser Zentrum gewandt, um die eigene Verkaufsstrategie im Geschäft zu optimieren und ein besseres Erlebnis für die Kundschaft zu schaffen. In der Historie hat sich MEDIMAX als beratungsstarkes Technik-Geschäft erwiesen. Der Fokus liegt auf dem stationären Einzelhandel, denn den Onlineshop hat der Franchisenehmer nur bedingt in der Hand, da dieser zentral gesteuert wird. Dadurch findet keine Verknüpfung zwischen Online und Offline statt, was dazu führt, dass MEDIMAX in online-affinen Zielgruppen nicht präsent ist.

    Die Herausforderung:

    Bei beratungsintensiven Produkten befinden sich Mitarbeitende oft für längere Zeit in Gesprächen, ohne die Möglichkeit, mit anderen wartenden Kund*innen zu interagieren oder diese gezielt anzusprechen. In solchen Situationen bleibt das Alleinstellungsmerkmal der Beratung für die wartende Kundschaft ungenutzt, was zu verlorenen Kaufpotenzialen und weniger positiven Kundenerfahrungen führt. Mit dem Wunsch, die Verkaufsquote zu erhöhen, eröffnen sich für MEDIMAX neue Spielräume, digitale Technologien einzusetzen. Im Fokus dabei steht, die Beratungsqualität zu verbessern und damit MEDIMAX als Go-To-Technik-Markt zu etablieren und die klassische Zentrumslage für sich zu nutzen.

    Lösung:

    Als wichtiger erster Schritt für die Gestaltung einer kundenfreundlichen Atmosphäre, ist die Analyse der Ladenfläche und dem darauf stattfindenden Kundenfluss. Bei der Technologie „Instore-Analytics“ handelt es sich um eine KI, die u. a. das Geschlecht, das Alter und die Bewegungsmuster einer Person mittels Kamera-Tracking im Ladengeschäft optisch auswertet. So können wichtige Daten für Werbeaktionen und Produktplatzierungen ausgewertet werden. Durch die Identifikation von hohem Kundenaufkommen an bestimmten Anlaufstellen, können entscheidende Erkenntnisse für Personalplanung, Anpassung der Öffnungszeiten und Sortimentsgestaltung gewonnen werden.

    Zudem tragen eine modern gestaltete und technisch fortschrittliche Ladenfläche, optimierte Beleuchtung, komfortable Sitzmöglichkeiten für Beratungsgespräche sowie intelligente Leitsysteme und Produktempfehlungen zur Erhöhung der Verkaufszahlen bei. Entscheidend für den Erfolg eines solchen Konzepts ist jedoch die enge Zusammenarbeit mit den Mitarbeitenden. Diese sind sowohl Bestandteil der technologischen Entwicklung als auch als Anwender der Technologie unerlässlich. Hierbei sind die individuellen Bedürfnisse und auch die Kundenperspektive von zentraler Bedeutung.

    Wichtige Projektergebnisse Die Etablierung einer digitalen Unternehmenskultur, insbesondere die Mitnahme der Mitarbeitenden und das Schaffen von technologischer Souveränität im Kundenkontakt. Neben der technikgestützten Beratung, weitere intuitive Self-Service-Angebote sowie ein ansprechendes und technologisches Design der Ladenfläche , die zum Verweilen einlädt und zur Verbesserung der Kundenerfahrung beiträgt. Die gesammelten positiven Kundenerfahrungen im Geschäft und das zusätzliche Angebot im virtuellen Raum, werden unmittelbar Auswirkungen auf die Außenwirkung haben und neue Zielgruppen erreichen können

    Ergebnisse der einzelnen Projektphasen

    Entwicklungspfad 1
    Mitarbeitende einzubeziehen, bedeutet an dieser Stelle, Raum für Ideen zu schaffen, die auf das Ziel der Erhöhung der Verkaufsquote einzahlen. Dafür könnte z.B. ein Board im Pausenraum geschaffen werden, an dem Ideen gesammelt werden können.
    Entwicklungspfad 2
    Eine effektive Ladengestaltung erfordert die Analyse der Größe und Form der Ladenfläche, der Lichtverhältnisse sowie den Einsatz von KI zur Messung des Kundenflusses.
    Entwicklungspfad 3
    Trainieren Sie Ihre Mitarbeitenden, sowohl in der traditionellen als auch in der digitalen Beratung kompetent zu sein. Sie sollten in der Lage sein, Kunden sowohl persönlich im Laden als auch online über verschiedene digitale Kanäle zu beraten.
    Inspirationen für einen technisch fortschrittlichen Laden
    Nutzt die Kundschaft die vorhandenen digitalen Tools im Geschäft, können die Daten analysiert werden. Diese Daten können Berater:innen für die Verkaufsgespräche nutzen. Gleichzeitig wird bei Nutzung virtueller Beratungsangebote die Wartezeit überbrückt.
    Entwicklungspfad 1
    Mitarbeitende einzubeziehen, bedeutet an dieser Stelle, Raum für Ideen zu schaffen, die auf das Ziel der Erhöhung der Verkaufsquote einzahlen. Dafür könnte z.B. ein Board im Pausenraum geschaffen werden, an dem Ideen gesammelt werden können.
    Entwicklungspfad 2
    Eine effektive Ladengestaltung erfordert die Analyse der Größe und Form der Ladenfläche, der Lichtverhältnisse sowie den Einsatz von KI zur Messung des Kundenflusses.
    Entwicklungspfad 3
    Trainieren Sie Ihre Mitarbeitenden, sowohl in der traditionellen als auch in der digitalen Beratung kompetent zu sein. Sie sollten in der Lage sein, Kunden sowohl persönlich im Laden als auch online über verschiedene digitale Kanäle zu beraten.
    Inspirationen für einen technisch fortschrittlichen Laden
    Nutzt die Kundschaft die vorhandenen digitalen Tools im Geschäft, können die Daten analysiert werden. Diese Daten können Berater:innen für die Verkaufsgespräche nutzen. Gleichzeitig wird bei Nutzung virtueller Beratungsangebote die Wartezeit überbrückt.

    Unternehmensbeschreibung

    Name
    TKK Electronic GmbH
    Anschrift
    Bahnhofstraße 33 - 38, 12555 Berlin
    Umsatz pro Jahr
    2,5 - 10 Mio. €
    Branche
    Handel (inkl. Online)
    Gründungszeitraum
    Vor 10 - 49 Jahren
    Beschäftigtenzahl
    10 - 49
    IT-Investition pro Jahr
    5001 - 10.000 €
    Unternehmensangebot
    Produkte, Dienstleistung
    Unternehmer*innen Zitat zum Projekt
    Unsere Kooperation mit dem Mittelstand Digital Zentrum Berlin war eine echte Bereicherung. Wir haben strukturiert und zielgerichtet gearbeitet. Besonders der Workshop war top: Wir haben zuerst ordentlich die Köpfe zusammengesteckt und sind dann direkt aufs Wesentliche eingegangen. Die Spiegelung aus externer Sicht war für mich sehr wertvoll, denn die Kundschaft verändert sich schneller als unser Geschäftsmodell, somit haben wir einen dringenden Handlungsimpuls dem wir auch nachgehen müssen.
    Torsten Klinner
    Geschäftsführer
    Projektbewertung aus Unternehmenssicht
    Das Projekt hat dazu beigetragen das unser Unternehmen für die Zukunft gerüstet ist.
    Mit dem Projektergebnis sind Sie zufrieden.
    Unsere Erwartungen an das Projekt wurden erfüllt.
    Sie würden die Projektumsetzer weiterempfehlen.

    Projektunterstützung

    Projektumsetzer
    Institut für Innovations- und Informationsmanagement GmbH
    Ifii
    projekte@digitalzentrum.berlin
    Zentrum
    Mittelstand-Digital Zentrum Berlin
    MDZ Berlin
    info@digitalzentrum.berlin

    Weitere Kooperationspartner

    Projektumsetzer
    Institut für Innovations- und Informationsmanagement GmbH
    Zentrum
    Mittelstand-Digital Zentrum Berlin
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    Ähnliche Themen

    Kundenbedürfnisse, Kundenbeziehungen, Kundenerlebnis, Künstliche Intelligenz (KI), Design Thinking, Hard- und Software, Innovation, Informationsverfügbarkeit, Personalentwicklung, Strategie, Künstliche Intelligenz (KI)

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